Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 23. November 2014 

Influenza


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Name Influenza (" Grippe "-Erkrankung) (von italienisch influenza : Einflüsse der Gestirne bzw. der Kälte) sich von der bis ins Mittelalter vorherrschenden medizinisch- astrologischen Vorstellung ab alle Krankheiten wären durch Planetenstellungen beeinflusst. Erst seit dem 15. Jahrhundert bleibt der Name der "echten Grippe" einer oft tödlichen Virusinfektion .

Inhaltsverzeichnis

Das Virus

Das Influenza-Virus ist ein RNS-Virus aus der Familie der Orthomyxoviren .

Es gibt drei Arten dieses Virus:

  • Besonders Influenza A-Viren zeichnen sich durch große in den Antigeneigenschaften aus die auf hoher und Neugruppierungen beruhen. Das primäre Reservoir aller A-Viren liegt im Wassergeflügel.
  • Influenza B-Viren kommen nur beim Menschen
  • Influenza C-Viren kommen bei Mensch und Schwein vor.

Epidemien

Von einer Influenzaepidemie spricht man wenn 10-20% der Bevölkerung sind. Hauptinfektionsquelle und -überträger sind dabei - bei allen Influenzaausbrüchen - Kinder.

Auslöser der Epidemien und Pandemien sind Influenzaviren der Gruppen A und- - B da diese in der Lage ihre antigenen Oberflächenmoleküle Hämagglutinin: H und Neuraminidase: N ständig zu verändern was dazu führt sie bei einer neuerlichen Infektion vom Immunsystem nicht mehr oder nur schlecht erkannt

Die Weltgesundheitsorganisation ( WHO ) hat deshalb im Jahre 1948 ein Überwachungssystem installiert das die von 110 Referenzlaboratorien Virusstämme ständig auf neue Varianten überprüft was den jährlich neuen Empfehlungen für die Impfstoffzusammensetzung kommenden Saison führt - näheres siehe hier . Das Nationale Referenzzentrum für Influenza (NRZ) in Deutschland befindet sich am Robert Koch Institut .

Die Pandemien des 20. Jahrhunderts wurden ihrem Ursprungsgebiet benannt:

Influenza-Pandemien stellen nach wie vor eine Gefahr für die Weltgesundheit dar. Als größte und realistische globale Katastrophe gilt heute eine Grippe-Pandemie da sie das Gesundheitssystem der meisten nicht aller Länder überfordern würde.

Symptome

Die Symptome der Influenza sind ziemlich und können mit jeder anderen akuten Atemwegserkrankung werden. Das Influenza-Virus greift über Tröpfcheninfektion die Atmung an und verursacht vor folgende Symptome :
  • ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper
  • hohes Fieber bis 40 Grad Celsius
  • Kopfweh und Müdigkeit
  • trockenen Husten
  • trockene Kehle
  • angeschwollene Nasenschleimhaut
  • Gliederschmerzen

Diagnostik

  • Direkter Erregernachweis in der Elektronenmikroskopie
  • Influenzaantikörper im Blut

Komplikationen

Die Durchimpfungsrate ist in Deutschland und erschreckend gering. Pro Jahr sind aufgrund einer in der Altersgruppe der 5 - 44-Jährigen bis 300 bzw. in der Gruppe der 65-Jährigen 2.000 bis über 10.000 Krankenhauseinweisungen erforderlich.
In der letzteren Gruppe sind pro und 1 Million Personen 300 bis über Todesfälle durch Influenza bedingt.

In Österreich sterben jährlich etwa 2.000 bis 4.000 an der Influenza (bei einer Anzahl von zu 320.000 Erkrankungen). Diese Zahlen sind grob da hier Obduktionen vor allem aufgrund des meist hohen der zunächst multimorbiden und dann verstorbenen Patienten durchgeführt werden.

Therapie

  • Neuraminidase-Hemmer
    • Oseltamivir (Tamiflu®) zur Einnahme
    • Zanamivir (Relenza®) zur Inhalation
  • M2-Hemmer
    • Amantadine
    • Rimantadine
  • Antibiotika um bronchiale Sekundärinfektion zu vermeiden
  • symptomatische Maßnahmen

Grippeimpfung

Siehe unter: Grippeimpfung

Virenblocker Umckaloabo

Siehe auch: Schnupfen - Geflügelpest - Spanische Grippe

Weblinks




Bücher zum Thema Influenza

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Grippe.html">Influenza </a>