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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Großbassblockflöte


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Die Großbassblockflöte ist eine Blockflöte .

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mit der Revitalisierung der Blockflöte durch Dolmetsch der die Barockmusik und den entsprechenden als Fixpunkt wählte kam es auch zur von Blockflötentypen die größer als die Bassblockflöte Dabei verfügt die Großbassblockflöte über bis zu Klappen die allerdings neben klanglichen Aspekten lediglich Handhabung der Grifflöcher erleichtern und höchstens ansatzweise System ausgebildet sind.Autehntisch ist die barocke Großbassblockflöte nicht. Man kann davon ausgehen dass wenn der Bach-Händel-Telemann-Epoche die Verwendung einer Großbassblockflöte notwendig auf überkommene Instrumente des Renaissancetypus zurückgegriffen wurde. Hölzer für moderne Großbassblockflöten nimmt man Ahorn das afrikanische Bubinga.

Die Großbassblockflöte des Frühbarock

Im Germanischen Nationalmuseum zu Nürnberg befinden gleich zwei bekannte Großbassblockflöten. Beide sind dem zuzuordnen auch wenn das Instrument von Hieronymus Kynseker (1636 - 1686) am Kopfstück mit Verzierungen versehen ist. Diese Blockflöte ist Teil Ensemblesatzes der aus Pflaumenholz gefertigt ist.

Bei größeren Blockflöten begnügte man sich aus Kostengründen allerdings meist mit Birnbaumholz. Die verfügte über eine Klappe für den Grundton durch eine so genannte Fontanelle geschützt war. ein S-förmiges Anblasrohr ist sie etwas bequemer spielen als etwa ein gleichgroßer Pommer (vergl. das in der Tonhöhe der Großbassblockflöte entspricht.)

Dadurch dass die Grifflöcher nicht mit bedeckt sind liegen die Tonlöcher an akustisch Stellen. Die trotzdem immer noch benötigte enorme führt zu massiven Abstrichen bei der Geläufigkeit.

Die Geschichte der Großbassblockflöte

Als authentisches Instrument hat die Großbassblockflöte kurze Geschichte von etwa 100 - 120 Beschrieben ist das Instrument lediglich bei Michael Praetorius (1619) und bei Marin Mersenne(Harmonie universelle - Paris 1636). Die früheste Großbassblockflöte ist wohl aus der Sammlung des venezianischen Catajo-Palastes. Sie sich heute im Kunsthistorischen Museum zu Wien. Großbassblockflöte ist bei Michael Praetorius als Instrument B beschrieben.

Marin Mersenne beschreibt eine Großbassblockflöte mit überaus zierlich gearbeiteten Doppelklappe für den Grundton den darüberliegenden Halbton. Das Problem der kleinen über dem Grundton die nur durch Halbdecken werden kann womit sich nicht jeder Blockflötist kann wird durch die Neuerung Mersennes in an andere Instrumente nicht gelöst.

Das Kynseker-Instrument aus dem germanischen Nationalmuseum gleichzeitung Höhe- und Schlusspunkt der Entwicklung. Es hinter den Vorstellungen Mersennes zurück. Möglich dass bereits historisierend konzipiert ist.

Die musikalische Funktion der Großbassblockflöte

Die Großbassblockflöte ist anders als etwa moderne Querflöte ein multifunktionales Instrument d.h. sie ihrem Besitzer alles von der vornehmen Zurückhaltung Ensemble bis hin zu beinahe solistischen Aufgaben. muss durchaus angemerkt werden dass Renaissance-Blockflöten zu des 21. Jahrhunderts weitaus handelsüblicher sind als 1970. Wenn es also heißt die Großbassblockflöte den Bass im Blockflötenchor was immer das mag so ist der Renaissance-Typus durchaus einbezogen.

Dritte Stimme im Blockflötenquartett

Um eine recht niedrige Abstraktionsebene handelt sich immer noch wenn ein Blockflötenquartett in dargebracht wird. Die Großbassblockflöte entspricht in der exakt der menschlichen Tenorstimme. Was liegt da als ein Blockflötenquartett bestehend aus Tenor- Bass- und Subbassblockflöte zu kreieren? Ein Zeitgenosse von oder 1600 würde das als ganz witzig haben. Vom Profi-Stadtpfeifer hätte man allerdings mehr und Erscheinung erwartet.

Durchaus eine Rolle spielt in diesem dass sich der Tonumfang von großen Blockflöten so dass der Ense bleleiter nicht davon kann dass eine Großbassblockflöte den Tonumfang einer (Tenor-)Rauschpfeife übersteigt.

Bass in Halblage

Oft kann die Großbassblockflöte auch den übernehmen sofern er C bzw. B nicht Das Blockflötenquartett in der Halblage besteht aus Tenor- Bass- und Großbassblockflöte. Der Ensembleleiter muss etwas suchen um geeignete Literatur zu finden.

Eine Funktion der Kynseker-Flöte könnte die der zweiten Violenstimme etwa in Streichersätzen von o.ä. sein. Inwieweit der Streicherkorpus durch Blockflöten werden kann ist in jedem Einzelfall zu

Der solistische Einsatz

Solistische Möglichkeiten für die Großbassblockflöte ergeben wenn eine Stimme für Tenor instrumental wiedergegeben soll z.B. in "Eins bitte ich vom von Heinrich Schütz . Diese geistliche Konzert ist für zwei und Basso continuo (etwa Dulzian und Orgel) Für eine Ausführung mit Großbassblockflöte geeigneter ist erste Tenorstimme da in der zweiten halbgedeckt muss.

Die Großbassblockflöte in B

Eine solistische Nutzung der Großbassblockflöte ergibt auch dann wenn im Blockflötenquartett der Klanglage Blockflöten durch Gemshörner ersetzt werden können mit der Großbassblockflöte sofern die Stimme den Gemshornumfang Im Liber Fridolini Sichery (um 1500) finden hierfür zwei Beispiele. Beide sind von Johannes (vor 1500). "Helas ce n'est pas" ist Soprangemshorn Großbassblockflöte in B Alt- oder Tenor- Bassgemshorn. Der Satz "Brunete" ist fünfstimmig und Gemshornquartett und Großbassblockflöte in C oder B.

Die Partie der Großbassblockflöte steht im c4 liest sich jedoch wie eine Tenorblockflöte ein anderes C-Instrument) im g-Schlüssel der bereits das LFS belegt ist vorausgesetzt man wählt Großbassblockflöte in B. Ein Solo für Großbassblockflöte B liegt auch in "Fors seulement" von Brumel vor. Hier ist die Großbassblockflöte in (Tonumfang B-f') das einzige in der Klanglage Flöteninstrument.

Im Manuscript Heinrichs des VIII (British Add. MS 31922) findet sich ein Instrumentalstück 3b vorgezeichnet sind was für die erste des 16. Jahrhunderts ungewöhnlich ist. In der können keine Blockflöten außer einer Großbassblockflöte in (3. Stimme) eingesetzt werden. Für diese erscheint Instrument allerdings maßgeschneidert.

Die Großbassblockflöte in B als hypothetisches Instrument

Das Problem in diesem Stück wie in den zuvor beschriebenen ist dass weder Syntgma Musicum des Sebastian Virdung (1611) noch dem von Martin Agricola (1528/45) eine Großbassblockflöte ist und das obwohl seit 1550 einschlägige Instrumente vorhanden sind.Beschrieben sind lediglich Instrumente in c' und g'. Die Grundtöne folgen dem Setzt man die Reihe nach oben und fort ergibt sich eine Sopranblockflöte in d" eben die Großbassblockflöte in B.

In dieser Reihung sind diese Instrumente bei Michael Praetorius beschrieben dazu etliche Zusatzinstrumente nicht die Altblockflöte in f'.Das Fehlen des in B bei Virdung und Agricola ist so zu erklären dass über Halbtöne keine aufgebaut werden kann die Großbassblockflöte in B einer mutmaßlichen einschlägigen Musikpraxis nicht in den Kontext passt.

Die Großbassblockflöte als Phantominstrument

Gelegentlich dient die Großbassblockflöte in B als Bassinstrument im Traversflötenensemble da eine Traversflöte gleichen Größe nicht zu handhaben wäre. Es sich daraus die Besetzung Traversflöte in D Traversflöten in G und Bassblockflöte in B. Beleg hierfür ist der Satz eines unbekannten im LFS.

Verfügt die der Großbassblockflöte zugedachte Stimme einen den der Renaissanceflöte übersteigenden Tonumfang kann Satz quintiert d.h. eine Quinte nach oben werden woraus sich die reine Querflötenbesetzung Traversflöte A 2 Traversflöten in D Traversflöte in ergibt. Dabei darf allerdings nicht der Grundton sein da dieser bei Traversflöten bis ins Jahrhundert hinein fehlt. In diesem Fall muss Stimme einem anderen Instrument (Streicher Kortinstrument) anvertraut

Großbässe anderer Instrumentenfamilien

Diese Großbässe sind eine Oktave bzw. Oktaven tiefer als die Großbassblockflöte.

Weblinks




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