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Großmähren


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Großmähren (nach 871 auch Großmährisches Reich oder Reich des Sventopluk genannt) [lat. magna Moravia gr. he megale Morabia slow. Veľká Morava tsch.: Velká Morava ] war ein westslawischer Staat zwischen 833 Anfang des 10. Jahrhunderts (etwa 907). Sein entsprach dem heutigen Mähren und der Slowakei dem angrenzenden nördlichen Mittelungarn. Es handelte sich die erste größere slawische Reichsgründung. Sie wird von der heutigen Slowakei aber auch von Tschechien (dadurch dass Mähren 1019 zu Tschechien kam) als eine früher Vorläuferstaat angesehen.

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Das als "Groß"-Mähren bezeichnete Staatsgebilde entstand der mährische Fürst Mojmir I. 833 das Neutraer Fürstentum eroberte. Die Herrscher des Landes waren Mojmir I. (833-846) Rastislav (846-870) Slavomir (871) Sventopluk (871-894) und Mojmir II. (894-?). Eine des Staatsgebildes bedeutete die Herrschaft Rastislavs (846-870) mehrfach die Angriffe des ostfränkischen Reiches erfolgreich Fränkische Quellen dieser Zeit berichten über mächtige auch archäologisch nachgewiesene Burgzentren (Devín Mikulčice u. Obwohl das Gebiet schon seit etwa 800 christianisiert wurde berief Rastislav um 863 aus Gründen Konstantin und Method in sein Reich. Diese wurden dadurch Begründern der slawischen Literatur und der kyrillischen Ihre aus Großmähren verjagten Schüler missionierten die Europas . Unter Sventopluk (870-894) dem damals gefürchtetsten des Ostfrankenreichs wurden dem Land große mitteleuropäische Gebiete Die Streitigkeiten seiner beiden Söhne - der Fürst im heutigen Mähren der andere in heutigen Slowakei - schwächten das Land. Angriffe nomadischen alten Ungarn haben dann 907 nach drei Schlachten von Bratislava (Pressburg) die Zentralmacht Großmährens zerstört.

Name

Hinsichtlich des Namens ist zu beachten im Tschechischen und Slowakischen das Wort Morava sowohl dem deutschen Mähren als auch dem deutschen March entspricht. Die Quellen im 9. Jahrhundert das Land meistens als Moravia wobei aber die Stadt Moravia und Land Moravia schwer zu unterscheiden sind. Der Großmähren (im Gegensatz zum bloßen Moravia/Mähren) wurde 950 zum ersten Mal vom byzantinischen Kaiser VII. (mit dem Beinamen Porphyrogennetos) verwendet ( he megale Morabia ). Jahrhunderte lang wurde er von sämtlichen mit Großmähren oder manchmal mit Obermähren übersetzt. Erst in letzter Zeit wird verschiedenen Forschern vorgeschlagen - ohne dass ihnen andere Informationen als ihren Vorgängern zur Verfügung - den Namen lieber mit Entferntes oder Ehemaliges Mähren zu übersetzten. Die Begriffe Ober-Mähren Entferntes und wohl auch Großmähren sollen den Gegensatz - vom Byzantinischen Reich aus gesehen - Morava in der Gegend von Sirmium hervorheben. Der Begriff Großmähren soll zugleich dass es sich um Mähren samt der ab 833 angeschlossenen Gebiete handelt.

Bevölkerung

Großmähren war ein Staat der Vorfahren heutigen Slowaken und Mährer. Die damaligen slawischen Quellen bezeichnen die Bewohner Großmährens als (Slawen wurde damals auch für die Slawen heutigen Ungarn Slowenien Slawonien verwendet) oder ausnahmsweise als "mährische Völker". Die lateinischen Quellen hingegen bezeichnen sie als "Sclavi" "Winidi" (Slawen) "Mährische Slawen" oder "Mährer". Die Begriffe Slowaken/Slowakisch (sk: Slováci / slovenský) usw. Slowene/Slowenisch usw. (slowen. Slovenci/ slovensky) sind aus obigen Sloviene entstanden.

Gebiete Großmährens

833 - 895 /c. 907
heutige Slowakei + Mähren + Gebiete oberhalb der Donau im Niederösterreich + Gebiete oberhalb von Budapest und Theiß in heutigem Ungarn (bis auf die Gebiete westlich des + westliche Karpato-Ukraine . Die westlichsten Gebiete des heutigen Mährens erst um 846 von Rastislav angeschlossen.
874 – ? 907
+ ein etwa 100km breiter Streifen heutigen Polen oberhalb der slowakischen Grenze (Wislanien d. das Weichsel-Gebiet)
880 - ?
+ ein etwa 100km breiter Streifen heutigen Polen oberhalb der tschechischen Grenze ( Schlesien )
881 896
+ restliches heutiges Ungarn östlich von der Donau ( Theiß -Tal). Dieses Gebiet wurde damals als “Ödland” “ungetauftes (d. h. nicht christianisiertes) Großmähren” bezeichnet
883 / 884 - 894
+ restliches heutiges Ungarn (bis Wien )
888 / 890 - 895
+ Böhmen
890 - 897
+ Lausitz

Städte

Die Hauptstadt hieß Morava (lat. Moravia) Lage ist unbekannt es wird aber aufgrund reichen archäologischen Funden angenommen dass es sich das heutige Mikulcice an der tschechisch-slowakischen Grenze Die einzigen schriftlich nachgewiesenen Städte des Landes neben der genannten Morava die Burgstätten Neutra Slowakei) Devín (864 Slowakei) Užhorod (903 Ukraine) (907 Slowakei) und Staré Město (? Mähren). Zugehörigkeit Užhorods zu Großmähren ist aber umstritten.

Eine kleine Gruppe von Forschern (Boba Eggers u.a.) lokalisiert das Zentrum des Großmährens serbischen Morava -Gebiet (Boba) oder (als "Kompromiss") im heutigen (Eggers) und schreibt die herkömmliche Lokalisierung nationalistischen des 19. Jahrhunderts zu die beabsichtigten das Reich als Vorläufer der Tschechen und Slowaken vereinnahmen. Diese Ansätze können nicht überzeugen da nur mit gezielt ausgewählten Stellen aus den Quellen argumentieren gegenteilige Quellen ignorieren und den Funden widersprechen (Ostungarn war damals weitgehend unbesiedelt). der seriösen Mittelalterforschung der slavischen und der Länder haben diese Theorien keine Anhänger.

Archäologischen Funden zufolge waren wichtige Burgstätten Landes (manche von ihnen jedoch nicht die Zeit):

  • im heutigen Mähren: Mikulčice Staré Město Pohansko Olomouc
  • in der heutigen Slowakei: Devín Nitra (Neutra) Die Burg von Bratislava Pobedim Ducové Brekov Zemplín Divinka Mužľa Tekov Zvolen-Môtová Detva-Kalamárka Čingov Dreveník Šarišské Sokolovce Tomášovce Kusín Vyšehrad (in der Slowakei) und Beňadik
  • im heutigen Ungarn: Gran (Esztergom) Feldebrö
  • in der heutigen Ukraine: Užhorod

Politische Ereignisse

Vorgeschichte

In der zweiten Hälfte des 8. erreichten das heutige Mähren und die heutige Slowakei einen zivilisatorischen Wendepunkt. Es entstanden dort in den Bergen und in der Ostslowakei) slawische Burgstätten es hat sich eine soziale herausgebildet und der kulturelle Einfluss des benachbarten Fränkischen Reichs war sichtbar stark. Es entstanden so slawische Fürstentümer: das Mährische Fürstentum (ursprünglich im südöstlichen Mähren und in den angrenzenden slowakischen ab 850 auch im ganzen heutigen Mähren sowie das Neutraer Fürstentum (ursprünglich in der West- und Mittelslowakei Teilen des Nordungarns später bis in die Karpato-Ukraine ). Ersteres wird 822 zum ersten Mal sein Zentrum hieß Morava (dt. Mähren vielleicht Mikulčice) und sein Fürst war seit etwa Mojmir I.. Das Zentrum des zweiten hieß (später Nitra dt. Neutra) es wird zum ersten 828 (siehe unten) erwähnt und sein Fürst seit etwa 825 Pribina (Privina).

Mojmir I.

833 vertrieb der im Mährischen Fürstentum Fürst Mojmir I. seinen Nachbarn Pribina aus Neutraer Fürstentum und vereinigte beide Fürstentümer. Damit entstand Großmähren das unter diesem Namen zum ersten vom byzantischen Kaiser Konstantin VII. mit dem Porphyrogennetos um 950 erwähnt wurde. Über Pribinas siehe unter Plattensee-Fürstentum . Das Neutraer Fürstentum ist zu einem geworden in dem die Thronanwärter des herrschenden als Fürsten regierten.

Über die Herrschaft Mojmirs I. (833-846) sehr wenig bekannt. Wichtig ist vielleicht nur Geographus Bavarus der 843 oder 850 in Beschreibung der Gebiete nördlich der Donau angibt die Slawen in der heutigen Slowakei 30 im heutigen Mähren 11 in Böhmen 15 und in Bulgarien 5 Burgen haben. Die archäologischen Funde diese Zahlen ungefähr bestätigt.

Rastislav

Probleme entstanden für Großmähren nach 843 Ludwig der Deutsche zum König des neu gegründeten Ostfrankenreichs wurde und er beschloss sich bei östlichen Nachbarn einzumischen. 846 setzte er Rastislav -870 Rastic Rasticlao Rastislaus) den in der geborenen Neffen Mojmirs mit Gewalt als neuen von Großmähren ein und versuchte danach ständig großmährische Politik zu beeinflussen. Um 850 löste Rastislav aber von Ludwig dem Deutschen los Ludwigs Feinde in der ostfränkischen Politik und die bayerischen Priester aus Großmähren aus. Gleichzeitig Rastislav das Gebiet zwischen der Donau und dem Fluss Dyje seinem Staat (nach manchen Quellen geschah dies bereits 791). hatte Ludwig der Deutsche schließlich die Nase attackierte Großmähren bei Devín (Theben) wurde aber total geschlagen.

Am Ende der 850er Jahre wurde Sventopluk (Sventopulk Zventapu Zwentibald Zuendibolch Suatopluk) der von Rastislav Fürst des Neutraer Fürstentums (ab 867 dann Lehnfürst).

858 verbündete sich Rastislav mit Karlmann dem Grafen der Ostmark und Sohn von Ludwig dem Deutschen. erhielt dafür das Gebiet des Pilis-Gebirges im Ungarn. Um 861 kämpften der von Rastislav Karlmann gegen den vom Pribina unterstützten Ludwig Deutschen (siehe Plattensee-Fürstentum ). Dabei kam Pribina ums Leben 863 Karlmann geschlagen.

Etwa zur gleichen Zeit (861) beschloss dem ostfränkischen Einfluss in seinem Reich endgültig Ende zu setzen und wandte sich an Papst in Rom mit der Bitte um die lokale Priester erziehen könnten (nach manchen wollte er einen Bischof) damit der ostfränkische in seinem Reich abnimmt. Byzantinische Priester die schon seit langem ebenfalls Großmähren tätig waren schlugen vor Rastislav sich der gleichen Bitte einfach an den byzantinischen Michael III. zu wenden. Rastislav tat dies oder 862. Michael III. der die Gelegenheit Machtverteilung am Vorabend der sich schon abzeichnenden Kirchenspaltung gern aufgriff hat Rastislav daraufhin 863 Cyrill und Method geschickt. Siehe Kapitel Cyrill und Methodius.

Gleichzeitig tauchten 862 die nomadischen alten Ungarn die (damals noch) aus der Region den Karpaten ihre sporadischen Feldzüge unternahmen zum ersten im Karpatischen Becken auf. Ein zweites Mal sie 881. In diesen beiden Feldzügen wurden vom Ostfrankenreich geschlagen 889 kamen sie ein drittes Diesmal haben sie Großmähren und das Ostfrankenreich 892 wurden die Ungarn aber bereits von Ostfranken gegen Großmähren angeheuert - siehe unten. Ungarn haben sich erst 896 im heutigen angesiedelt.

Zwei Jahre später (864) wurde der seiner Burg Devín von ostfränkischen Truppen umzingelte Rastislav vorübergehend die ostfränkische Oberherrschaft anzuerkennen. Dies ist zugleich erste schriftliche Erwähnung der Burg Devín in Bratislava . Ein Jahr später war jedoch Rastislav ein Feind von Ludwig dem Deutschen.

Ostfränkische Okkupation

Nach einem erneuten (erfolglosen) ostfränkischen Angriff Rastislav das Neutraer Fürstentum (d. h. ganzes Ostgroßmähren) seinem Neffen Sventopluk von Neutra als Lehnfürstentum übergeben. Es de-facto zu einer Aufteilung Großmährens in zwei Sowohl Rastislav als auch Sventopluk mussten dann und 869 weitere Angriffe abwehren. 870 wechselte Sventopluk die Seiten und erkannte die ostfränkische über seinem Neutraer Fürstentum an. Nachdem dann versucht hatte Sventopluk umzubringen ließ Sventopluk Rastislav nehmen und lieferte ihn im November 870 Ostfranken aus. Die Ostfranken haben ihn blenden und steckten ihn in ein Gefägnis. Sie zudem eigene Leute (die Grafen Wilhelm and Engelschalk ) als Regenten in Mähren (d. h. Westgroßmähren). Sventopluk in der der gehofft hatte nun selber der Herrscher in Rastislavs Mähren zu werden wollte diese Okkupation nicht akzeptieren und wurde in der zusammen mit Method (siehe unten) in ein Gefängnis gesteckt. ist dann im Sommer ein großmährischer Auftstand der Führung von Slavomir gegen die fränkischen ausgebrochen. Die Franken ließen Sventopluk unter der frei dass er ihnen hilft den Auftstand bewältigen. Sventopluk hat sich aber gegen die gewandt diese geschlagen und wurde zum neuen von Großmähren. Sventopluk Sieg bedeutete das endgültige der ostfränkischen Oberherrschaft in Großmähren.

Sventopluk I.

Sventopluk (871 - 894; Sventopulk Zventapu Zwentibald Suatopluk) musste weitere fränkische Angriffe (871 872) 874 schlossen die Gesandten Sventopluks mit Ludwig Deutschen den Forchheimer Frieden. Von da an Sventopluk seinem Land große Gebiete anzuschließen ( Böhmen und Lausitz 890 Schlesien 880 Weichsel-Gebiet 874 Ungarn 881/884; siehe unten). Unter Sventopluk erreichte seine größte Ausdehnung. Es wird daher auch als Reich Sventopluks oder Großmährisches Reich bezeichnet den 870ern reorganisierte Sventopluk die großmährische Gesellschaft das Militär. Sein Model wurde dann später den Staaten Böhmen Polen und Ungarn übernommen. großmährischen Wurzeln sind das was diese drei im ganzen Mittelalter verbunden hat.

880 wurde zum ersten Mal der gemacht das großmährische Gebiet in Diözesen zu unterteilen. Das einzige uns bekannte Bistum das dem Erzbischofs Method (siehe unten) unterstellt war entstand Neutra . Im selben Jahr machte der Papst Großmähren zu einem Lehen des Heiligen Stuhls was so viel bedeutete dass das auf die gleiche Ebene mit dem Ostfrankenreich gestellt wurde. Sventopluk selbst wurde dadurch iure zum König (obwohl er auch vorher schon manchmal "rex" bezeichnet wurde). Etwa ein Jahr später in Neutra das erste Kloster in der Slowakei gegründet.

882 marschierte Sventopluk als Verbündeter Karls III. in die Ostmark ein und vertrieb die Grafen Wilhelm and Engelschalk von dort. Diese flüchteten ihrem Verbündeten in Pannonien Arnulf von Kärnten der danach Bulgarien überredete sich die ihren im vorigen durch Sventopluk eroberten Gebiete im heutigen Ost ungarn zurückzuholen. Sventopluk hat aber Bulgarien geschlagen sogar 883 und 884 Pannonien d. h. Gebiet von Arnulf von Kärnten seinem Reich Diese Eroberung wurde ihm auch von Karl III. im Sommer von 884 auf dem (mons Comianus) in der Nähe des Wiener bestätigt. Gleichzeitig wurde erneut ein dauerhafter Frieden dem Ostfrankenreich und Großmähren ausgehandelt. Arnulf von erhielt bei diesen Verhandlungen Bayern und ein slawischer Fürst Braslav das Gebiet zwischen der Drau und der Save . 885 hat dann Sventopluk auch Frieden Arnulf von Kärnten geschlossen einerseits weil es klar war dass Arnulf der neue ostfränkische werden wird (887) und andererseits weil Sventopluk Patenonkel von Arnulfs unhelichem Sohn Zuentibolch (Zuentibold h. Sventopluk) dem späteren König von Lothringen war. Mittels Zuentibolch ist übrigens auch heutige (von Cyrill und Methodius in die Slowakei gebrachte) slowakische Staatswappen nach Lothringen als sgn. lothringische Kreuz gelangt. Trotz des Friedens aber 888-889 Konflikte zwischen Arnulf von Kärnten Sventopluk wegen Pannonien.

888 starb Bořivoj der Fürst von Böhmen und Sventopluk wurde zusätzlich der Herrscher Böhmen im Namen Bořivojs minderjähriger Söhne. 890 Arnulf von Kärnten auf dem “Omuntesperch” (Amandhegy-Pannonhalma oder Omuntesdorf in einem kurzlebigen Frieden Sventopluks Oberherrschaft über anerkannt. Sventopluk hat anschließend gleich auch die Lausitz annektiert. Im Juli 892 entstand ein großer Konflikt bei dem Arnulf bayerische fränkische schwäbische Truppen sowie Truppen des Fürsten Braslav Sventopluk schickte. Nachdem sich herausstellte dass diese nicht genug sind hat Arnulf auch noch Reiter angeheuert. Dennoch wurden alle von den Truppen geschlagen. Konfikte mit Arnulf gab es wieder 892 und 893.

Mojmir II.

894 starb Sventopluk der größte König Großmähren mit ihm endete auch die Blütezeit Reiches. Die Ostfranken (Deutschen) waren froh ihren Gegner losgeworden zu sein. Sventopluk forderte noch dem Totenbett die Seinen auf keinen Frieden halten sondern den Kampf gegen die Deutschen zu führen. Sein Sohn Mojmir II. wurde neuen König und sein anderer Sohn Sventopluk wurde mit dem Neutraer Fürstentum beliehen. Ein Jahr später brach zwischen beiden Söhnen ein Streit aus der in Folge das gesamte Großmähren schwächte. Sventopluk II. dabei von Bayern unterstützt. Die Streitigkeiten zwischen beiden Brüdern entstanden zum Teil unter dem des bayerischen Grafen Aribo(n) und seines Sohnes die sich oft am fürstllichen Hof in aufhielten. Nach manchen Quellen hatte Sventopluk auch dritten Sohn namens Predslav (Predeslaus) der mit von Bratislava beliehen wurde und dieser Stadt nach Auffassungen ihren deutschen Namen Brezalauspurc (d. h. Predslavburg) gab (siehe 907). 897 hat Sventopluk Arnulf von Kärnten in Worms besucht und wurde sein Verbündeter. 898 Mojmir II. Sventopluk II. an aber Arnulf bayerische Truppen die dann Mojmir II. vorübergehend

Nach Sventopluks Tod verlor Großmähren die angeschlossenen Gebiete. 894 hat Mojmir II. nach durch ungarische Reiter auf das Gebiet von Pannonien zugunsten von Arnulf von Kärnten verzichtet. riss sich Böhmen bei der erstbesten Gelegenheit von Großmähren und wurde zum Vasallen Arnulfs von Kärnten. eroberten die alten Ungarn die gerade definitiv durch die Karpaten heutige Ungarn gekommen waren das großmährische Theiß -Gebiet. 897 riss sich die Lausitz nach Angriff der sächsischen Liudolphinen los und wurde Vassalen von Arnulf von Kärnten. 899 verließen ungarischen Stämme das Theiß -Gebiet und unternahmen einen großen Feldzug gegen Lombardei . Sie wurden dabei entweder von bayerischen oder von großmähirschen Truppen unterstützt. Im Frühling kehrten die Ungarn dann nicht mehr in Theiß -Gebiet zurück sondern siedelten sich in Pannonien oberhalb des Plattensees an.

898 wandte sich Mojmir II. mit Bitte an den Papst in Rom die kirchliche Unabhängigkeit der Provinz wieder zu stärken da nach dem von Erzbischof Method (siehe unten) und dem Verlust Wiching dem ersten Bischof von Neutra (siehe Großmähren wieder unter den Einfluss der bayerischen gelangte. Im Winter 898/899 haben daraufhin die dieser Bitte empörten Bayern Großmähren geplündert und dem Abzug der Bayern wurde der von unterstützte Sventopluk II. von Mojmir II. in Burg umzingelt. Die Bayern kehrten zurück befreiten II. und brachten ihn nach Bayern. 899 dann aufgrund der Bitte Mojmirs II. päpstliche nach Großmähren und weihten vier lokale Bischöfe einen Erzbischof geweiht. Von diesen Personen ist bekannt dass eine von ihnen wieder in ihren Sitz hatte.

Obwohl noch im Sommer 900 Großmähren mit den ungarischen Stämmen Bayern plünderte schlossen angesichts des neuen gemeinsamen Feindes - der - das Ostfrankenreich ( Ludwig das Kind ) und das Großmährische Reich (Mojmir II.) Friedensvertrag. Dieser Frieden beendete auch die seit andauernden Konflikte zwischen Großmähren und dem ostfränkischen Böhmen . 902 griffen die Ungarn zum ersten das Zentrum Großmährens an sie wurden aber 904 haben wiederum die bayerischen Truppen die westlich vom Wiener Wald aufgehalten. Bei den Verhandlungen töteten die Bayern aber den ungarischen Kusala was zum einen eine schreckliche ungarische nach sich zog (siehe unten) und zum die Position eines der ungarischen Stammesführer - Árpád (Begründer der Dynastie der Arpaden ) - stärkte.

Der Fall des Großmährischen Reiches

Nach der Raffelstettener Zollordnung hatten die 905-906 noch keinen Einfluss in Großmähren. 906 die Ungarn von Großmähren in mehreren Schlachten Dabei kamen wahrscheinlich Mojmir II. sowie der 901 aus Bayern zurückgekehrte Sventopluk II. ums Andererseits gelang es den Ungarn die Bayern bezwingen und auf einem Feldzug nach Sachsen durch Großmähren zu ziehen. Im Sommer folgten dann die entscheidenden drei Schlachten von (heute: Bratislava ) die auch als der Bayerisch-Ungarische Krieg sind. Die Bayern wurden total geschlagen und Ostmark wurde dann von den Ungarn bis besetzt. Die meisten historischen Quellen erwähnen in Zusammenhang Großmähren nicht eine Quelle besagt jedoch die großmährischen Truppen zusammen mit den Bayern Da im Zusammenhang mit der letzten Schlacht 9. August) zudem indirekt erwähnt wird dass ungarische Gebiet in der südwestlichen Slowakei an der Donau endete wird erst dieses Datum als Ende der Zentralmacht in Großmähren betrachtet.

Cyrill und Method

Hauptartikel : Kyrill und Method in Großmähren

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