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Grundgesetz


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Das Grundgesetz ( GG ) ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland (offiziell: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ).

Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg am 8. Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat angenommen. Das Grundgesetz wurde am 12. 1949 von den Militärgouverneuren der britischen französischen amerikanischen Besatzungszone genehmigt allerdings mit einigen Vorbehalten.

Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 verkündet. Es trat am 24. Mai 1949 in Kraft damit wurde die Deutschland gegründet. Anfangs galt das Grundgesetz nur das von den Amerikanern Franzosen und Briten Gebiet. Den Namen "Grundgesetz" erhielt es da Grundgesetz nur provisorisch gelten sollte und es deutsche "Verfassung" erst nach einer Vereinigung mit sowjetischen Besatzungszone geben sollte. Nach der Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik entschied man sich das Grundgesetz das gut bewährt hatte beizubehalten.

Es besteht aus einer Präambel den Grundrechten und einem organisatorischen Teil. Die Unterteilung in Artikeln.

Das Grundgesetz legt im Abschnitt " Grundrechte " (Art. 1 - 19 GG) fest Rechte jeder Bürger (Bürgerrechte auch: "Deutschengrundrechte") und jeder Mensch Menschenrechte ) gegenüber den Trägern der Staatsgewalt hat. Das Grundgesetz legt darüber hinaus Staatsorganisation fest und markiert grundlegende Staatsaufgaben und Handlungsformen. Die wichtigsten im Grundgesetz definierten Staatsprinzipien Demokratie Rechtsstaatlichkeit Sozialstaatlichkeit und Bundesstaatlichkeit .

Das Grundgesetz legt die wesentlichen staatlichen und Wertentscheidungen der Bundesrepublik Deutschland fest. Dabei die Maßgabe dass der Sinngehalt der Artikel ( Menschenwürde ) und Artikel 20 GG ( Staatliche Grundordnung ( Bundesstaatlichkeit Rechtsstaatlichkeit und die Grundordnung ) sowie einige fundamentale Staatsstrukturprinzipien nicht geändert dürfen (Art. 79 Abs. 3 GG; sog. Jedoch widerspricht sich in Artikel 79 das selbst: In Absatz (1) werden die Änderungsgrundlagen die Zweidrittelmehrheit beider legislativen Kammern aufgeführt. Obwohl nicht ausdrücklich benannt wird kann man damit ausgehen dass auch Art. 79. Abs. 3 geändert werden darf.

Das Grundgesetz steht im Rang über anderen Rechtsnormen der deutschen Gesetzgebung. Über seine und Auslegung wacht das Bundesverfassungsgericht .

Das Grundgesetz wurde vor allem durch Erfahrungen der labilen Demokratie der Weimarer Republik geprägt.

Inhaltsverzeichnis

Aufbau des Grundgesetzes & Wikipedia Artikel zu des Grundgesetzes

Präambel

I. Die Grundrechte

1. Menschenwürde
2. Freie Entfaltung der Persönlichkeit
3. Gleichheit und Gleichberechtigung
4. Glaubensfreiheit Gewissensfreiheit Kriegsdienstverweigerung
5. Freie Meinungsäußerung Informationsfreiheit Forschungsfreiheit
6. Ehe und Familie
7. Schulwesen
8. Versammlungsfreiheit
9. Vereinigungsfreiheit
10. Postgeheimnis Fernsprechgeheimnis
11. Freizügigkeit
12 Berufsfreiheit
12 a. Wehrpflicht Ersatzdienst
  • Notstandsgesetze
13. Unverletzlichkeit der Wohnung
14 Eigentum Erbrecht Enteignung
15 Sozialisierung
16 Staatsangehörigkeit Auslieferungsverbot
16 a. Asylrecht
17 Petitionsrecht
  • Petitionsausschuss
18. Verwirkung von Grundrechten
19. Einschränkung von Grundrechten Garantie des Rechtswegs

II. Der Bund und die Länder

III. Der Bundestag

IV. Der Bundesrat

IV a. Gemeinsamer Ausschuss

  • Notstandsgesetze

V. Der Bundespräsident

VI. Die Bundesregierung

VII. Die Gesetzgebung des Bundes

VIII. Die Ausführung der Bundesgesetze und der

  • Bundeseigene Verwaltung

VIII a. Gemeinschaftsaufgaben

IX. Die Rechtssprechung

X. Das Finanzwesen

X a. Verteidigungsfall

XI. Übergangs- und Schlussbestimmungen

siehe auch:

Artikel 1- 19:

Beteiligung an der Formulierung

Weblinks




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