Die Gruppentheorie als mathematische Disziplin im 19. Jahrhundert entstanden ist ein Wegbereiter der modernen Mathematik da sie eine Entkoppelung der Repräsentation B. die reellen Zahlen) von der inneren darstellt (Rechengesetze für Gruppen).
Beispielsweise folgt die Gruppe die durch Hintereinanderausführen von Drehungen eines regulären n- Ecks in der Ebene um Vielfache des 360°/2n entsteht denselben Gesetzen wie die Addition der ganzen Zahlen modulo n . Neutrales Element - entsprechend der Null der Addition - wäre hier die Nicht-Drehung einen Winkel von 0°.
Die Mächtigkeit |M| der Trägermenge der Gruppe nennt Kardinalität oder Ordnung der Gruppe. (Die Bezeichnung ist etwas verwirrend aber allgemein üblich)
Ergibt ein Element der Gruppe nach vielen Multiplikationen mit sich selbst das neutrale 1 d. h. gilt: a n = 1 so nennt man das derartige n die Ordnung des Elementes.
Davon ausgehend kann man z. B. dass die Ordnung jeden Elementes einer endlichen Gruppe die Kardinalität der Gruppe teilt.
Ist U eine Teilmenge der Trägermenge und gelten für {U ×} die Gruppenaxiome nennt man U eine Untergruppe von M.
Hierzu ein wichtiger Satz: Die Kardinalität Untergruppe U einer endlichen Gruppe teilt die der Gruppe M. Ist beispielsweise |M| eine enthält M nur zwei Untergruppen nämlich {1} M.
Zu einer Untergruppe U in M man die rechte Nebenklasse zum Element b schreibt U*b wie folgt definieren:
U*b entsteht aus den Elementen der U wenn man sie von rechts mit multipliziert.
analog kann man die linken Nebenklassen
Beispiel: Man nehme die ganzen Zahlen der Addition als M. Dann ist die aller ganzzahligen Vielfachen von drei eine Untergruppe. man die rechten Nebenklassen so erhält man Tabelle:
Man sieht dass diese Tabelle wieder alle ganzen Zahlen enthält wobei keine Zahl vorkommt. Für endliche Gruppen gibt es einen der besagt: Die Anzahl der Nebenklassen multipliziert |U| ergibt |M|.
Die Spalten sind genau die Teilungsreste der Division durch 3 ! Jetzt mag versucht sein hier nur mit den Nebenklassen rechnen also modulo 3 und sich fragen es so ein Konzept zu jeder Untergruppe beliebige Gruppen gibt. Dies führt zur folgenden
Damit können wir nun unser Konzept Rechnens auf den Nebenklassen umsetzen: Ist U Normalteiler dann kann man nur mit den rechnen und erhält eine Gruppe.
Dies geht wie folgt: man nimmt Element aus der einen Spalte und multipliziert mit einem beliebigen Element aus der anderen Die Spalte in der das Ergebnis liegt das Ergebnis meiner Multiplikation.
Die mit dieser Multiplikation und den (Nebenklassen) als Elementen definierte Gruppe nennt man Faktorgruppe von M bezüglich U.