Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. Oktober 2019 

Guerilla


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Begriff Guerilla (auch Guerrilla ) und davon abgeleitet Guerillakrieg stammt aus Spanischen und bedeutet Kleinkrieg bzw. Kriegsführung mit Truppenverbänden.

Das spanische Wort "Guerrilla" jedoch kommt dem Germanischen "gerra" (= wild durcheinander). Die Wandalen brachten dieses Wort während der Völkerwanderung nach Spanien auf ihrem Weg nach

Zum ersten Mal wurde der Begriff Guerilla im 19. Jahrhundert während des spanischen Widerstandes gegen Napoleon gebraucht.

Beim Guerillakrieg handelt es sich um eine "Waffe Schwachen" gegen einen überlegenen Gegner die hauptsächlich besteht sich nicht als Soldat (Guerillero) zu erkennen zu geben um direkte Konfrontation mit dem Gegner zu vermeiden. Guerillataktik beschreibt man indirekte Angriffe bei denen Feind in Hinterhalte gelockt wird. Die Strategie der Guerillas wird mit Blick auf und das geltende Kriegsrecht als unkonventionelle Kriegsführung

Durch eine Welle von Guerillabewegungen vor in Lateinamerika (z.B. durch Ernesto "Che" Guevara Serna in den 60er Jahren) wurde der europaweit bekannt. Auch beim Vietnamkrieg oder aktuell Irak spricht man von einem Guerillakrieg.

Guerillataktiken sind darauf angelegt die Kampfmoral Gegners zu zersetzen. So wird der Gegner Beispiel extremem Grauen ausgesetzt (z.B. Sprengfallen in Körpern toter Kameraden etc.) und immer in gehalten da er nie weiß woher der Angriff kommt. Dies führt zu einer hohen der angegriffenen Soldaten da sie meist keine haben sich direkt gegen die Guerillaangriffe zu oder an den Verantworlichen Rache zu üben. dieser Frustration erwachsen dann oftmals Gräueltaten gegen Zivilbevölkerung (sogenannte Säuberungsaktionen Strafmaßnahmen gegen Kollaborateure etc.) den Guerrilas neue Unterstützung zuführen. Ein Guerillakrieg sich daher naturgemäß durch einen hohen Grad Brutalität und Menschenverachtung auf beiden Seiten aus.

Literatur

  • Mao Tse-Tung Ausgewählte Werke Band I und keine ISBN bzw. nicht abgedruckt (1. Auflage) Verlag für fremdsprachige Literatur - Die ausgewählten umfassen vier Bände. Mao stellt seine Theorien Guerillakrieg in Band I S. 209-291 (Strategische des revolutionären Krieges in China) und Band S. 83-222 (Strategische Probleme des Partisanenkriegs gegen japanische Aggression) dar.
  • Hans von Dach Der totale Widerstand. Anleitung Kleinkrieg. - Handbuch der schweizer Armee für Organisation des Guerillakriegs im Falle eine Besetzung Landes (aus den 50er Jahren).

Siehe auch: Partisan Abimael Guzmán



Bücher zum Thema Guerilla

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Guerillakrieg.html">Guerilla </a>