Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Guillotine (auch Fallbeil ) ist ein nach dem französischen Arzt Joseph-Ignace Guillotin benanntes Werkzeug zur Vollstreckung der Todesstrafe . Dem Opfer wird dabei durch ein Führungsschienen schnell herabfallendes Beil (ca. 40 kg) Kopf vom Rumpf getrennt.
Während der Französischen Revolution wurde die Guillotine per Dekret der Nationalversammlung vom 25. September 1791 als einziges Hinrichtungswerkzeug eingeführt. Die Hintergründe verschiedener Natur: Zum einen sollte die Maschine zahlreichen Hinrichtungen rationalisieren. Ferner sollte die Hinrichtung die Betroffenen schmerzfrei gemacht werden denn zuvor ein Henker mit einem von Hand geführten unter Umständen mehrere Schläge. Die Folter und besonders grausame Hinrichtungsmethoden wie das Rädern sollten mit der Guillotine abgeschafft werden. ist eine Hinrichtung mit der Guillotine wahrscheinliche sehr effiziente aber dennoch nicht wirklich "humane" - es gibt Berichte nach denen einige abgeschlagener Häupter sehr wohl noch Lebenszeichen wie oder Lippenbewegung gezeigt haben sollen!) Zudem sollte der Gleichheitsanspruch der Revolution auch bei der gelten: Vorher war das Enthaupten den Adeligen als "edle" Todesart vorbehalten Leute wurden am Galgen gehenkt. Mit der Guillotine wurden alle vereinheitlicht.
Während der napoleonischen Kriege kam die Guillotine unter dem Fallbeil in die besetzten deutsche Gebiete. In kam sie bis zur Einführung des neuen Grundgesetzes im Jahre 1949 zum Einsatz. Unter wurden Sophie und Hans Scholl mit dem Fallbeil hingerichtet. In Deutschland neben dem Begriff Fallbeil und Guillotine der "Fallschwertmaschine" üblich. Das letzte in (West-)Deutschland auf Guillotine hingerichtete Opfer war am 11. Mai der Raubmörder Berthold Wehmeyer.
Bis zur Abschaffung der Todesstrafe 1981 wurden in Frankreich Todesurteile durch die vollstreckt bis 1939 geschah dies öffentlich (die öffentliche Hinrichtung in Frankreich war 1939 in Versailles) danach in den jeweiligen