Er war 1709 als Student der eingeschrieben in der Universität Padua. 1710 heiratet dies brachte ihm Ärger mit der katholischen ein und veranlasste ihn zur Flucht in Kloster Assisi . Hier erhielt er höchstwahrscheinlich Kompositionsunterricht bei Tschechen Buhoslav Cernohosrsky. Ab 1714 war er Orchestermusiker in Assisi und Ancona tätig. 1721 vertraute man ihm die des Orchesters der Basilika di San Antonio Padua an. Von dieser Position aus konnte mehrere Reisen unternehmen außerdem verbrachte er mehrere in Prag wo er die Krönung Karls VI. erleben durfte. In Padua zurück gründete seine weithin bekannte Musikschule welche Musiker aus Europa anlockte. Dort wurde Pietro Nardini zu Lieblingsschüler. Er verfasste viele musiktheoretische Werke darunter Werk über die Kunst der Verzierung welches Leopold Mozart als Vorlage für seine Violinschule gedient haben dürfte. Die in der Zeit veröffentlichten theoretischen Werke welche zum Teil falschen Berechnungen beruhten teilweise aber auch eigenen wurden von der damaligen Konkurrenz heftig kritisiert angezweifelt. Er verstarb 1770 durch diese Kontroversen gekränkt.
Tartinis Stil war im Laufe der wesentlichen Wandlungen unterworfen und basierte in der Zeit auf Vorbildern wie Corelli und Vivaldi. Spiel war der Barocktradition entsprechend reich verziert aber später einen virtuosen vorklassischen Stil. Tartini berühmt wegen seines cantabilen Stils und wegen legendären Bogenführung.
"Eines Nachts träumte mir ich hätte Pakt mit dem Teufel um meine Seele Alles ging nach meinem Kommando mein neuer erkannte im voraus all meine Wünsche. Da mir der Gedanke ihm meine Fidel zu und zu sehen was er damit anfangen Wie groß war mein Erstaunen als ich mit vollendetem Geschick eine Sonate von derart Schönheit spielen hörte daß meine kühnsten Erwartungen wurden. Ich war verzückt hingerissen und bezaubert; stockte der Atem und ich erwachte. Dann ich zu meiner Violine und versuchte die nachzuvollziehen. Doch vergebens. Das Stück das ich geschrieben habe mag das Beste sein das je komponiert habe doch es bleibt weit dem zurück was ich im Traum gehört Giuseppe Tartini