Guss (Therapie)
Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier . Diese Seite benötigt Javascript um richtig angezeigt zu werden. Unter den therapeutischen Gussbehandlungen versteht man Behandlungsmethoden der Hydrotherapie die sich einen Temperaturreiz zu Nutze um den Wärmehaushalt des Körpers wieder in Gleichgewicht zu bringen. Durch Wärme- oder Kältereize das vegetative Nervensystem angesprochen werden.
Die Arten der therapeutischen Gussbehandlungen kann einerseits nach der Art der Durchführung unterscheiden.
Druckstrahlgüsse / Blitzstrahlgüsse Bei den Druckstrahlgüssen wird der Wasserstrahl mit mittlerem oder starkem Druck (bis 3 bar ) auf die den Körper bzw. zu Teilregionen gerichtet. Druckstrahlgüsse mit mittlerem Druck (0 5 1 Bar (50-100 kPa) Druckstrahlgüsse mit hohem Druck (1 - Bar (100 - 300 kPa)
Kneippsche Güsse / Flachgüsse Bei Flachgüssen wird im Gegensatz zun den Druckstrahlgüssen der Wasserstrahl nur mit geringem Druck den Körper bzw. Teilregionen gerichtet.
Neben dieser Differenzierung differenziert man nach Körperregionen auf die die Gussbehandlung angewendet wird.
Schenkelgüsse Armgüsse Oberguss Vollguss Rückenguss Nackenguss
Neben diesen Differnzierungen kann man die auch nach der Temperatur unterscheiden: kalte Güsse: (bis ca. 18° C Wassertemperatur) warme Güsse: (zwischen 18 - 22 ° C heiße Güsse: (zwischen 36 - 43 ° C wechselwarme Güsse: (zunächst 36 - 38 ° C 18 ° C Wassertemperatur) ansteigende Güsse: (von anfangs 30 ° C bis 43 ° C Wassertemperatur)
Soviel Wärme wir nötig soviel Kälte wie
Die Anwendungsgebiete der Güsse sind abhängig der Temperatur und der Stärke mit der Wasser auf die Körperregion gerichtet wird. Beispielsweise ansteigende Güsse oder heiße Rücken- Nacken- Lumbalgüsse lösen Verspannungen. kalte Güsse dienen der Abhärtung bzw. Durchblutungsverbesserung Blitzgüsse stellen Abhärtungsmaßnahmen oder Stoffwechselanregungen dar.
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