Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Gustáv Husák (* 10. Januar 1913 in Dúbravka (heute Stadtteil von Bratislava ) † 18. November 1991 in Bratislava ) war ein slowakischer Politiker und von Staatspräsident der Tschechoslowakei.
Husák wurde schon 1929 Mitglied des Jugendverbandes 1933 der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei . Nach Abschluss seines Jurastudiums war er 1938-42 in einer Anwaltskanzlei tätig danach als des slowakischen Spediteurverbandes. Seine politischen Aktivitäten setzte auch nach dem Verbot der KP fort wurde 1943 Mitglied von deren dreiköpfigen Führungsgremium. gehörte zu den Führern des Slowakischen Nationalaufstands war u.a. stellvertretender Parlamentspräsident und Beauftragter für Nach Kriegsende übernahm er verschiedene Ämter in Partei und war von 1946-50 Vorsitzendes des (d.h. faktisch der slowakischen Regierung).
Im Mai 1950 wurde er unter Vorwurf des "bourgeoisen Nationalismus" aller Ämter entbunden Februar 1951 verhaftet und im August 1954 lebenslanger Haft verurteilt. 1960 wurde er amnestiert in aller Form rehabilitiert. Bis 1968 arbeitete dann am Institut für Staat und Recht Akademie der Wissenschaften 1968 beteiligte er sich am Prager Frühling wurde im April 1968 stellvertretender Regierungschef Ende August 1968 Erster Sekretär des Zentralkomitees Kommunistischen Partei der Slowakei. Nach der Absetzung Alexander Dubček wurde er im April 1969 zum Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der gewählt.
Trotz seiner eigenen Erfahrungen mit der Repression setzte Husák rücksichtslos die sog. Politik Normalisierung durch und ließ die meisten Anhänger Prager Frühlings aus der Partei ausschließen. Er schreckte vor politischen Prozessen nicht zurück.
1975 übernahm er von Ludvík Svoboda das Amt des Staatspräsidenten als Generalsekretär Kommunistischen Partei wurde er 1987 von Miloš abgelöst. Ab dem 17. November 1989 geriet durch die Massenproteste der sog. Samtenen Revolution immer stärker unter Druck und ernannte am 10. Dezember 1989 eine neue Regierung Marián Čalfa an der auch mehrere Oppositionspolitiker waren (u.a. Václav Klaus und Jiří Dienstbier). Am selben Tag er als Staatspräsident zurück sein Nachfolger wurde Václav Havel .