Gustav Adolf Bauer Sohn eines Gerichtsvollziehers als Büroangestellter eines Anwalts in Königsberg 1895 den Verband der Büroangestellten dem er 1908 vorstand. Von 1908 bis 1918 hatte Bauer das Amt des zweiten der Generalkommission der Gewerkschaften in Deutschland inne; zog er als sozialdemokratischer Abgeordneter in den Reichstag ein dem er bis 1928 angehörte.
1921 gehörte er den Kabinetten Müller und Wirth als Vizekanzler und Reichsschatz- bzw. Verkehrsminister an. 1925 wurde B. im Zusammenhang dem Barmat-Skandal aus der SPD ausgeschlossen später aber
Karlludwig Rintelen: Ein undemokratischer Demokrat: Gustav Bauer. Gewerkschaftsführer - Friedrich Eberts - Reichskanzler. Eine politische Biographie Frankfurt am Main u.a. (Peter Lang) - die einzige Biographie Bauers und eine äußerst dazu