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Gustav Hertz


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Gustav Ludwig Hertz (* 22. Juli 1887 in Hamburg ; † 30. Oktober 1975 in Ostberlin ) war ein deutscher Physiker.

Hertz war Professor für Physik in Halle (Saale) und Berlin und Leiter des Forschungslaboratoriums Siemens -Werke.

Zusammen mit James Franck konzipierte er 1912 / 13 Elektronenstoßversuche die sich später als eine Stütze der Bohrschen Atomtheorie und der Quantentheorie erwiesen und unter dem Namen Franck-Hertz-Versuch in die Geschichte eingehen sollten. 1926 erhielten sie dafür den Nobelpreis für Physik. 1932 entdeckte er ein Verfahren zur Isotopentrennung das später zur Gewinnung von Uran 235 diente. 1951 wurde ihm die Max-Planck-Medaille verliehen.

Nach dem II. Weltkrieg lebte Hertz in der Sowjetunion und baute in Suchumi am Schwarzen Meer ein Forschungszentrum auf.

Ab 1954 war er Direktor des physikalischen Instituts der Karl-Marx-Universität in Leipzig .

1997 wurde in Leipzig das Gustav-Hertz-Gymnasium eingeweiht.



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