Nach achtjährigem Schulbesuch erlernte N. den des Korbmachers den er nach kurzer Zeit Wanderschaft auch in einer Fabrik ausübte. Bereits der Lehrzeit engagierte er sich in der Arbeiterbewegung (Partei und Holzarbeiter-Gewerkschaft) wurde 1892 zwei nach dem Ende des Anti-" Sozialistengesetz "es zum Vorsitzenden des sozialdemokratischen Vereins seiner gewählt. In diesen Jahren öder Fabrikarbeit und und gewerkschaftlichen Engagements verwendete er außerdem viel darauf sich autodidaktisch weiter zu bilden. 1891 er Martha geborene Thiel mit der er Kinder hatte. 1893 wurde er Redakteur der Brandenburger Zeitung 1897 wechselte er zur Königsberger Volkstribüne .
Als Volksbeauftragter für Heer und Marine als Reichswehrminister war Noske zuerst für die unverhältnismäßig Niederschlagung des Januaraufstandes 1919 ( Spartakusaufstand ) und später für das Blutbad an Arbeitern im Rahmen der Berliner Märzkämpfe verantwortlich weiterhin für die Niederschlagung von Versuchen Räterepubliken zu errichten u.a. in München und in Bremen. Da er selber seiner Schilderung der Diskussion wie gegen die des Januar 1919 vorgegangen werden soll seinen "Meinetwegen! Einer muss der Bluthund werden ich die Verantwortung nicht" überlieferte ( Gustav Noske: Von Kiel bis Kapp . Zur Geschichte der deutschen Revolution Berlin S. 68 ) trägt er seitdem meist unter Kommunisten den Beinamen der Bluthund . Sein maßgeblicher Biograph Wette (siehe Literatur) (S. 794): "In den ... bürgerkriegsähnlichen Kämpfen der ersten des Jahres 1919 verloren ... mehrere tausend ihr Leben - einen ähnlichen Blutzoll hatten Konflikte in Deutschland seit dem 30jährigen Krieg mehr gefordert ...".
In seiner weiteren Regierungstätigkeit zeigt sich allzu geduldiges Verständnis für die machtorientierten Militärs. ist blind gegenüber den reaktionären Bestrebungen der politischen Rechten die bei den kaiserlichen Offizieren Sympathien besitzt. Er teilt ihren Antibolschewismus und läßt den von der Reichswehr unterstützten Freikorps weitgehend freie Hand bei ihrem unverhältnismäßigen anläßlich von Streiks und sozialen Unruhen. Nicht nur bei auch bei vielen Sozialdemokraten hatte er sich dieser Haltung jede Sympathie verscherzt. So wurde 1919 aus dem Deutschen Holzarbeiter-Verband ausgeschlossen in er zwischen 1897 und 1902 ehrenamtlicher Gauvorsteher West - und Ostpreußen war.
Seine Versuche nach 1920 in der wieder Fuß zu fassen scheiterten. So forderte der Bezirksvorstand der SPD Pommerns im Januar 1928 mit einem einstimmigen den Parteivorstand der SPD auf eine Kanditatur Noskes für die Reichstagswahlen 1928 zu verhindern.
Aus dem Amt des Oberpräsidenten wird von den Nazis entlassen kann aber mit einer vom Reich gezahlten Pension die Jahre 1933 bis ohne materielle Not verbringen.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges verfasst er einen Teil seiner Memoiren zu einem politischen Comeback kommt es nicht Sozialdemokraten der Westzonen wie Kurt Schumacher verteidigen Noske gegen die Anwürfe der Kommunisten aber machen ihm gleichzeitig deutlich dass auf eine aktive politische Rolle für ihn Wert legen.