Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als ökonomisches Gut oder auch wirtschaftliches Gut bezeichnet man allgemein alle Mittel oder die direkt oder indirekt der Bedürfnisbefriedigung dienen.
Im Gegensatz zu freien Gütern wie Luft oder Sonnenschein basiert die Wirtschaft u.a. auf der Grundthese dass ein wirtschaftliches Gut knapp ist im Verhältnis zum Bedarf. deren Erwerb muss sparsam mit den verfügbaren umgegangen werden (haushalten).
Allgemein lehrt die Theorie des Tausches als Ursprungsgedanke des wirtschaftlichen Handelns dass nur dann wirtschaftlich genutzt (getauscht) werden können der Tausch Ziel eines Ausgleich unterschiedlicher Grenzraten Substitution ist. Hierfür sind für den jeweiligen folgende Kriterien wichtig welche ein Gut zur und damit zur Wirtschaftsreife werden lassen: Verfügbarkeit Begehrtheit Knappheit Tauschbarkeit.
Ökonomische Güter werden je nach Kontext
Nach Gegenständlichkeit
in Sachgüter (z.B. Haus) Dienstleistungen (z.B. Arztbehandlung) und ideelle Güter (z.B. Patent)
in direkte Güter oder auch Rohstoffe die direkt in eine Produktion fließen (z.B. Metall für ein Autowerk) indirekte Güter die zur Aufrechterhaltung des Betriebes dienen Schleifpapier Büromöbel); Letztere werden im Kontext des E-Procurement oft als MRO-Güter genannt (vom englischen Maintain - Repair Operate)
Nach Verwendung
in Rohstoffe (z.B. Eisenerz) Betriebsstoffe (z.B. Kohle) und Hilfsstoffe (z.B. Schutzanzug)
Nach Nachfrageverhalten
in inferiore Güter die bei steigendem Einkommen eine sinkende erzeugen lebensnotwendige Güter ( Einkommenselastizität größer 0 aber kleiner 1) und Luxusgüter deren Einkommenselastizität größer als 1 ist..