Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Oktober 2014 

Gregor Gysi


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Der Rechtsanwalt und Politiker Gregor Gysi wurde am 16. Januar 1948 als Sohn des Kulturpolitikers Klaus Gysi Berlin geboren.

Gysi gilt als gewandter Redner und mehrfach hierfür ausgezeichnet. Er gehört zu den Politikern Deutschlands und besitzt viele Anhänger auch der PDS -Wählerschaft.

Biographie

Gysi legte 1966 sein Abitur mit einem Lehrabschluss (Facharbeiter Rinderzucht) ab. 1966 bis 1970 studierte er Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin . Als Rechtsanwalt (ab 1971 ) vertrat er u.a. Robert Havemann und Rudolf Bahro . Er promovierte 1976 zum Dr. jur.

Ab dem 3. Dezember 1989 gehörte er dem Arbeitsausschuss zur Vorbereitung außerordentlichen Parteitages der SED an. Am 9. Dezember 1989 wurde er zum Vorsitzenden der SED-PDS späteren PDS gewählt. Den Parteivorsitz hatte er bis 31. Januar 1993 inne.

Von März bis Oktober 1990 war er Abgeordneter der Volkskammer der DDR . Am 3. Oktober 1990 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages aus dem er am 1. Februar 2002 ausschied.

Vom 3. Oktober 1990 bis 1998 war er Vorsitzender der Gruppe der im Deutschen Bundestag dann bis zum 2. Oktober 2000 Vorsitzender der Bundestagsfraktion (Fraktionsvorsitzender) der PDS. Er legte diesen nach einer Debatte über den Einsatz von bewaffneten UN -" Blauhelmtruppen " auf der Grundlage von Beschlüssen des Sicherheitsrates nieder. Die Debatte fand auf dem Parteitag in Münster statt dem ersten in Westdeutschland . (Konkreter Anlass war die deutsche Beteiligung Blauhelm-Einsatz im Kosovo-Krieg . Siehe auch der Parteitagsbeschluss zu UN-Militäreinsätzen )

Im Mai 1998 stellte der Immunitätsausschuss (s.a. Immunität ) des Deutschen Bundestages fest dass Gysi das Ministerium für Staatssicherheit der DDR unter dem Decknamen IM Notar gearbeitet habe. Die PDS und die FDP stimmten dem Papier nicht zu; Gysi erneut Klage gegen die Feststellung ein.

Am 17. Januar 2002 wurde Gysi Bürgermeister von Berlin und Senator für Wirtschaft Arbeit und Frauen . Er trat am 31. Juli 2002 von diesem Amt zurück und legte sein Berliner Abgeordnetenmandat mit der Begründung nieder habe beruflich erflogene " Bonus-Meilen " eines Vielfliegerprogramms privat genutzt. Siehe Bonus-Meilen-Affäre .




Bücher zum Thema Gregor Gysi

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gysi.html">Gregor Gysi </a>