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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 28. Dezember 2014 

Hämatokrit


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Hämatokrit (abgekürzt als Hct oder Hk ) ist der prozentuale Anteil des Volumens roten Blutkörperchen im Blut am gesamten Blutvolumen.

Der Hämatokrit hat starken Einfluss auf Zähigkeit des Blutes ( Viskosität ).

Bestimmt wird der Hämatokritwert durch Zentrifugieren gerinnungsfreien Blutprobe in einem Röhrchen. Die schwereren Blutkörperchen setzen sich vom Plasma ab und werden gemessen. Der Anteil weißen Blutkörperchen kann vernachlässigt werden.

Der Hämatokritwert gibt Aufschluss über den des Blutes und den Wasserhaushalt des Patienten. hoher Hämatokrit-Wert spricht für einen hohen Erythrozyten-Anteil oder einen Mangel an Flüssigkeit (s.a. Dehydratation und Exsikkose ) und geht meist mit einer Störung Blutsalzwerte (Elektrolyte) einher. Niedrige Hämatokrit-Werte sprechen für Überwässerung des Patienten (z. B. nach Ersatz Blutverlusten durch reine Flüssigkeiten) oder einen Verlust/verminderte von Erythrozyten.

Normale Werte liegen bei Männern zwischen und 50% bzw. bei Frauen zwischen 37 45%.

Siehe auch: Labormedizin



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