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Hämolyse


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Als Hämolyse bezeichet man die Zerstörung der roten ( Erythrozyten ). Dies ist bis zu einem gewissen normal da Erythrozyten eine Lebensdauer von ca. Tagen haben. Die gealterten Erythrozyten werden durch Milz resp. das retikulo-endotheliale System aus der gefiltert und abgebaut.

Ein weiterer natürlicher (verstärkter) Abbau findet nach der Geburt statt da dann die fetalen Erythrozyten werden müssen und durch Erythrozyten für die Atmung mit Luftsauerstoff ersetzt werden.

Ursachen

Ein vermehrter (pathologische) Abbaus von Erythrozyten der Zellen unter 100 Tagen) findet man

  • Erwachsenen:
    • mechanische Störungen (Gefäßveränderungen oder auch bei Märschen)
    • Membrandefekte der Erythrozyten (wie z.B. bei Sichelzellanämie )
    • durch Infektionen wie z.B. bei Malaria
    • immunologische Störungen
    • Gifte
  • Bei Neugeborenen: (siehe Lebensphase )
    • deutlich vermehrter Abbau innerhalb weniger Stunden Tagen bei Rhesusfaktor -Unverträglichkeiten zwischen Mutter und Kind

Werden mehr Erythrozyten abgebaut als gebildet dann entsteht eine Anämie (Blutarmut).

Beim Abbau von Erythrozyten entsteht Bilirubin sodass bei vermehrtem Abbau auch vermehrt und dadurch eine Gelbsucht entstehen kann.

Diagnostik

Mit der Zerstörung der Erythrozyten wird Hämoglobin freigesetzt. Der wesentliche Parameter für die ist somit die Bestimmung des freien Hämoglobins. können auch Haptoglobin und Bilirubin gemessen werden. Bei ausgeprägter und oder anhaltender Hämolyse kann es zu einer Schädigung Nierengewebes kommen weshalb auch immer eine Creatinin-Clearance Funktionsprüfung der Nieren bestimmt werden sollte.

Behandlung

In akuten Fällen können Blut- oder Transfusionen notwendig sein. Ansonsten sollten die Ursachen möglich behandelt werden.

Normalwerte der Erythrozytenanzahl und des Bilirubins Sie im Abschnitt Labormedizin finden.

Siehe auch Anämie




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