Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Härte ist der Widerstand den ein Körper Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt.
Die Härte eines Körpers lässt Rückschlüsse sein Verschleißverhalten zu. Harte Brillengläser verkratzen weniger Zahnräder nutzen langsamer ab. Bei der Auswahl Werkzeugschneiden (Fräskopf Drehmeißel) ist die Härte von Bedeutung denn harte Schneiden bleiben länger scharf. werden durch steigende Härte auch andere Eigenschaften z. B. Sprödigkeit Zähigkeit und Festigkeit
Harte Werkstoffe ritzen weiche. Diese Einsicht Grundlage der Härteprüfung nach Friedrich Mohs . Mohs ein Geologe ritzte verschiedene Mineralien und ordnete sie so nach ihrer Härte Durch das exemplarische Zuordnen von Zahlenwerten für Minerale entstand eine relative Härteskala die Mohs-Skala:
härtestes natürlich vorkommendes Mineral; nur von sich ritzbar
In der Werkstoffkunde werden vor allem eingesetzt welche die Eindringhärte messen. Dabei werden genormte Prüfkörper unter festgelegten Bedingungen in das gedrückt; anschließend wird die Oberfläche oder Tiefe bleibenden Eindruckes gemessen.
Die Härteprüfung nach Brinell kommt bei bis mittelharten Metallen (DIN 1605) wie z. B. unlegiertem oder Aluminiumlegierungen bei Holz (ISO 3350) und bei Werkstoffen mit Gefüge wie z. B. Gußeisen zur Anwendung. Dabei wird eine Stahlkugel eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Prüfkraft in Oberfläche des zu prüfenden Werkstückes gedrückt.
Nach einer Belastungszeit von mindestens 10 wird der Durchmesser des bleibenden Eindrucks im gemessen und daraus die Oberfläche des Eindrucks Das Verhältnis von Prüfkraft zur Eindruckoberfläche multipliziert dem Zahlenwert 0 102 bezeichnet man als Brinellhärte . Bei Einsatz einer Hartmetallkugel wird der mit HBW bei einer Stahlkugel mit HBS
Es existieren mehrere Härteprüfverfahren nach Rockwell für bestimmte Einsatzbereiche spezialistert sind. Die unterschiedlichen werden mit HR und einer anschließenden Kennung z. B. HRB HRC oder HR15N.
Die Rockwellhärte HRC eines Werkstoffes ergibt z. B. nach DIN EN 10004 aus der Eindringtiefe eines Prüfkörpers aus Diamant : Mit einer festgelegten Prüfkraft wird dieser in die Oberfläche des zu prüfenden Werkstückes Die Eindringtiefe des Diamantkegels die durch eine dem Prüfgerät verbundene Messuhr festgestellt wird ist Maß für die Härte des Werkstoffes. Auf Skala der Uhr kann man die Härtewerte Rockwelleinheiten (HRC) unmittelbar ablesen. Dieses Prüfverfahren kommt allem bei sehr harten Werkstoffen zum Einsatz.
Sehr ähnlich ist die Härteprüfung nach die zur Prüfung harter und gleichmäßig aufgebauter Werkstoffe dient aber auch zur Härteprüfung an Werkstücken und Randzonen eingesetzt wird. Wie auch der Rockwellprüfung wird eine Diamantpyramide mit einer Prüfkraft in das Werkstück eingedrückt. Aus dem Durchmesser des bleibenden Eindrucks wird dann die errechnet. Das Verhältnis von Prüfkraft zur Eindruckoberfläche mit dem Faktor 0 102 multipliziert die (VH).
Eine Sonderform der Vickers-Härteprüfung ist die Die in der Vickers-Prüfung gleichseitige Diamantspitze hat der Knoop-Prüfung eine rhombische Form. Die Knoop-Prüfung bei spröden Materialien wie z. B. Keramik oder Sinterwerkstoffen eingesetzt.
Die Shore-Härte ist ein Werkstoffkennwert für Elastomere und Kunststoffe. Der Shore-Härte-Prüfer für Gummi und ähnliche Werkstoffe besteht aus einem Stift dessen elastische Eindringtiefe ein Maß für entsprechende Shore-Härte des Materials ist die auf Skala von 0 Sh bis 100 Sh wird. Eine hohe Zahl bedeutet eine große
Shore-A wird angegeben bei Weichelastomeren nach Messung einer Nadel mit kleinem Radius.
Shore-D wird angegeben bei Zähelastomeren nach Messung einer Nadel mit größerem Radius.