Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Höhle wird in der Medizin und Zoologie für einen Hohlraum verwendet siehe Bauchhöhle. Eine Höhle ist ein natürlicher unterirdischer Hohlraum der genug ist um von Menschen betreten zu
Diese gängige Definition des Begriffs Höhle aus der Speläologie (Höhlenkunde) unterscheidet sich ein wenig vom Gebrauch.
Höhlen sind ausschließlich natürliche Hohlräume. Damit Höhlenwohnungen und andere künstliche Höhlen wie (Schau) Bergwerke eigentlich gar keine Höhlen. In letzter wird dafür immer häufiger der Begriff Subterranea der eigentlich von dem lateinischen Wort für unterirdisch abgeleitet ist aber in dieser Form meist im Englischen verwendet wird.
Höhlen entstehen durch geologische Prozesse also Verwitterung Erosion Auswaschung chemische Auflösung Tektonik und vieles mehr. Dadurch wird Gesteinsmaterial und abtransportiert so dass ein Hohlraum entstehen Allerdings gibt es auch Höhlen die bereits dem Gestein selbst entstehen so dass kein Abtransport mehr nötig ist. Man unterscheidet deshalb Primärhöhlen die mit dem Gestein entstehen von Sekundärhöhlen die später entstehen.
Klassische Höhlen: Das Gangsystem ist überwiegend horizontal. Sie leicht begangen werden - die meisten Schauhöhlen von diesem Typ.
Schachthöhlen: Ihr Gangsystem ist vorwiegend vertikal. In heißen sie Aven und sind im Department und in der Provence weit verbreitet. Sie sehr tief sein wie etwa der Aven Nouveau mit fast 800 m. Bekannte Schacht- und sind die Laichinger Tiefenhöhle Aven d'Ornac (Ardèche).
Flusshöhlen: Diese Höhlen enthalten einen unterirdischen Flusslauf. ist die 8 km lange Kreuzberghöhle ( Krizna Jama ) in Jugoslavien mit 22 Seen und untereinander liegenden Wassersystemen.
Eishöhlen: sind Höhlen in denen sich dicke das ganze Jahr über halten. Eine bekannte ist die Eisriesenwelt in Werfen.
Lavahöhlen: entstehen wenn Lavaströme nach dem Abebben Eruption leer laufen.