Das Wappen von Hürth zeigt einen dem Familienwappen Ritter Hurth von Schönecken entnommenen Adler das kurkölnische Kreuz und ein Zahnrad das auf die Schwerindustrie hinweisen soll. Es wurde der Gemeinde 26. Oktober 1934 durch einen Erlaß des preußischen Staatsministeriums
Am 1. April 1930 wurden die Landgemeinden Hürth (mit Alstädten Knapsack) Berrenrath Fischenich Gleuel (mit Sielsdorf und Hermülheim und Kendenich (mit Kalscheuren) zu einer namens Hürth zusammengeschlossen. Nachdem im gleichen Jahr Versuch der Stadt Köln unter ihrem damaligen Konrad Adenauer scheiterte Efferen einzugemeinden wurde dieses im 1933 zusammen mit Stotzheim der Großgemeinde Hürth die dadurch (bis 1978 dem Jahr der Verleihung der Stadtrechte) größten Landgemeinde Deutschlands wurde.
Hürth war seit dem 22. November 1963 Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Köln . Vorher - ab dem Jahre 1816 - saß die Kreisverwaltung in der Köln. Am 3. September 1993 schließlich verließ die Kreisverwaltung Hürth und nach Bergheim um.
Hürth ist Sitz des Bundessprachenamts mit Bau am 4. Juli 1969 begonnen wurde.
Berrenrath wird erstmals 922 urkundlich erwähnt. Am 27. Februar 1952 wurde die Umsiedlung Berrenraths in ein entferntes ausgekohltes Gelände beschlossen. Sie wurde aufgrund Abbaupläne der Roddergrube AG nötig und war September 1959 abgeschlossen.
Der Stadtteil Efferen wird erstmals 1189 als Pfarrort urkundlich erwähnt. Die Katholiken sich zunächst mit einer einfachen Holzkirche. Erst 6. Juni 1869 wurde diese durch einen Massivbau ersetzt; Baudri weihte die neue Kirche ein. Am 31. Oktober 1944 wurden grosse Teile von Efferen darunter die Kirche und das Krankenhaus durch einen zerstört. 36 Menschen verloren ihr Leben.
Am 20.Dezember 1953 weihte Oberkirchenrat Boue die neu erbaute Kirche - entworfen von dem Architekten Jürgen - ein. Zwei Jahre später am 25.November 1956 wurde eine neue katholische Kirche - von den Kölner Architekten Wolfram Borgard und Volmer - von Weihbischof Wilhelm Cleven eingeweiht.
Der Bau des Wohngebiets Hürth-Mitte mit 1964 gemäß dem Beschluß des Gemeinderats aus Jahr 1960 begonnen wurde hatte die Errichtung eines etwa in der geographischen Mitte von Hürth Ziel. Begünstigt wurde die Entscheidung aber sicher durch die damals stetig steigende Einwohnerzahl. Eine Fertigstellung erfuhr Hürth-Mitte 1985 mit der Errichtung eines neuen Rat- Bürgerhauses.
Knapsack erstmals 1566 urkundlich erwähnt entwickelte sich nach 1900 durch die Ansiedlung und Entwicklung der ( 1906 Gründung der Knapsack-Griesheim AG später Hoechst 1913 Bau des Braunkohlenkraftwerkes Goldenberg-Werk) zu einer Ortschaft.
Zwischen 1969 und 1979 erfolgte aus Umweltschutzgründen die Umsiedlung der 4.000 Einwohner.
Durch Hürth führte früher die Eifelwasserleitung ein römischer Aquädukt zur Versorgung der Stadt Köln mit Vor dem Bau der Eifelwasserleitung wurden im Stadtgebiet bereits einige Quellen und Bäche für diesen Zweck genutzt. Die Reste Wasserleitungen finden sich immer noch im Untergrund Stadt.