Die Haager Landkriegsordnung ist ein 1907 geschlossener völkerrechtlicher Vertrag. Sie trifft die für das grundlegende Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten. Sie regelt die Rechte Kriegsgefangenen und enthält wichtige Verbote der Gewaltanwendung Krieg. Verboten sind danach z.B.:
Gift und vergiftete Waffen
meuchlerische Tötung
Tötung oder Verletzung von Gegnern die sich haben
der Befehl es werde kein Pardon gegeben
Missbrauch der Parlamentärsflagge der gegnerischen Uniform und Abzeichen der Genfer Konventionen
Aufhebung oder Suspendierung der Rechte der Gegenpartei Ausschluss ihrer Klagbarkeit
Weiter enthält die Haager Landkriegsordnung Regelungen Spione Parlamentäre Waffenstillstand Kapitulation und Besetzung.