Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit dem menschlichen tierischen Haar weiteres siehe: Haar (Begriffsklärung) . Haare (lat. Pili) sind lange Hornfäden. Sie im Wesentlichen aus Keratin . Mit wenigen Ausnahmen (Handflächen Finger-Innenseiten Fußsohlen Lippen Eichel und kleine Schamlippen) ist die Körperoberfläche behaart.
Im unteren Bereich der Lederhaut entsteht Haar an der Haarpapille. Im Bildungsbereich der lagern zahlreiche Melanozyten die ihre Pigmente an entstehende Haar abgeben. Die keratinreichen Hornzellen wandern oben und bilden dabei den Haarschaft der innerhalb des Follikels zur Hautoberfläche schiebt.
Der Haarschaft liegt in einer länglichen der Oberhaut dem Haarfollikel an dessen unteren das Haar in der Haarwurzel gebildet wird. den Follikel mündet eine Talgdrüse gelegentlich auch Duftdrüse. Am äußeren Rand setzt der kleine an und schließlich umwickeln einige Nervenfasern den und erfüllen dadurch Tastfunktionen.
Hierzu gehören alle "dicken Haare" wie das Kopfhaar Bart- Nasen- Ohrenhaare Wimpern Augenbrauen Schamhaar. Terminalhaare sind in ihrem Wachstum hormonabhängig - Geschlechtsbehaarung Bartwuchs Glatzenbildung). Im Querschnitt eines ist eine Dreischichtigkeit erkennbar:
Mark (Medulla): Der zentrale Teil des Haarschaftes weißen Haaren lufthaltig).
Rinde ( Cortex ): Der Hauptanteil des Haarschaftes (v. a.
Cuticula: Zellschuppen an der Haaraußenseite deren Schuppen Richtung Haarspitze orientiert sind. Die Cuticula dient Schutz des Haares und umschließt es mit glatten Schicht.
Alle übrigen Härchen der Körperoberfläche werden Vellushaare bezeichnet. Sie sind wesentlich dünner und als die Terminalhaare und ihr Haarschaft enthält Mark.
Bei Verdacht auf Strukturelle Schäden der oder zur Abklärung eines Haarausfalls wird ein Trichogramm angelegt. Dazu werden einer Pinzette 50 bis 100 Haare ausgezupft 3 Tage lang nicht gewaschen und nur gekämmt wurde). Unter dem Mikroskop werden anschließend Haarwurzeln beurteilt und den einzelnen Wachstumsphasen zugeordnet. Anagenhaare 85 % Katagenhaare 1 % Telogenhaare %. Der Rest entfällt auf defekte Haare.
Die Behaarung ist die charakteristische Körperbedeckung Säugetierarten auch wenn bei einigen Arten in Lebensabschnitten kein Haar vorliegt.
Ein solches Haar ist ein natürliches Polymer . 90% Prozent seines Trockengewichtes sind Proteine (Eiweiße) die als Keratine bezeichnet werden. Unter normalen Bedingungen hat Haar einen Wasseranteil von 10% der seine Eigenschaften erheblich beeinflusst. Die Haarproteine werden durch zusammengehalten. Diese Verbindungen sind sehr haltbar - ägyptischen Gräbern wurde nahezu intaktes Haar gefunden. Veränderung des Zystein-Anteils führt zu einer Änderung Steifigkeit des Haares.
Die Behaarung erfüllt mehrere Funktionen. Sie für eine Isolierung bei kaltem Wetter und einigen Arten für einen Schutz bei besonders Wetter. Die Behaarung besitzt meist Farbpigmente und das Aussehen eines Tieres. Bei einigen Tieren sich die Farbgebung der Jahreszeit an - beispielsweise im Winter heller. (siehe auch Mimikry )
Das Haar des Eisbären ähnelt in seinem Aufbau einem Lichtwellenleiter und transportiert so das Sonnenlicht durch wärmeisolierenden Pelz zur dunklen Hautoberfläche.
Die Behaarung von Tieren wird als Fell oder Pelz bezeichnet.
Siehe auch Igel (Stacheln sind auch Haare) Samenhaar (bei