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Haarmücken



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Haarmücken
Systematik
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung : Neuflügler (Neoptera)
Ordnung : Zweiflügler (Diptera)
Familie : Haarmücken (Bibionidae)
Gattungen (Auswahl)
  • Bibio
  • Dilophus
Die Haarmücken (Bibionidae) sind eine Familie der Zweiflügler (Diptera) und gehören zu den Mücken (Nematocera). Weltweit leben etwa 400 Arten Tiergruppe davon sind nur 16 Arten aus bekannt. Es handelt sich um mittelgroße Mücken.

Merkmale und Lebensweise der Haarmücken

Bei den Haarmücken handelt es sich stark behaarte und dunkle Mücken die im beinah schon fliegenähnlich sind. Als klassisches Mückenmerkmal fallen jedoch langen und gleichmäßig gegliederten Antennen auf. Die Männchen besitzen sehr große Facettenaugen deren oberer Teil aus großen der Teil aus kleinen Einzelaugen besteht. Die Augen auf der Kopfoberseite zusammen und sind behaart. Augentyp ermöglicht offensichtlich eine Stabilisierung des Fluges der horizontalen Ebene. Bei den Weibchen sind Augen viel kleiner einheitlich facettiert und unbehaart. Weibchen besitzen außerdem einen Grabdorn an den (genauer an den Tibien ). Bei vielen Arten unterscheiden sich die auch in der Färbung die Männchen sind und die Weibchen rot- bis gelbbraun.

Die Haarmücken kommen besonders im Frühjahr auch im Herbst in großen Schwärmen vor. sind meist gute Flieger die Gartenhaarmücke ( Bibio hortulanus ) ist allerdings recht träge und auch Fuß nicht sonderlich flink. Sie stechen nicht haben eine nicht unwesentliche Bedeutung bei der von frühblühenden Obstbäumen. Sie ernähren sich dabei Nektar und Honigtau . Die fälschlicherweise häufig als Märzfliegen bezeichnete ( Bibio marci ) sitzen meist auf Gebüsch.

Zur Paarung finden sich die Partner den Schwärmen die Kopulation beginnt dabei meist in der Luft endet am Boden. Die Männchen der Markusfliege dabei alle fliegende Objekte die im oberen abgebildet werden an und attackieren diese. Handelt sich um ein Weibchen so wird es Paarung ergriffen. Die Eier werden in humusreichem Boden abgelegt wobei der Humusduft wahrscheinlich Auffindung bedingt. Die Eier werden einzeln oder kleinen Gelegen in den Boden eingegraben wobei Weibchen bis zu 3000 Eier legen kann.

Larvalentwicklung

Die Junglarven sind häufig stark behaart späteren Stadien besitzen stachelige Fortsätze die in Länge variieren können. Das Tracheensystem besitzt zehn offene Stigmenpaaren . Die Larven kommen oft gehäuft vor in den oberen Humusschichten manchmal gewaltige Massen können vor allem im Wald unter Fallaub in der Nähe von Totholz und Baumstubben. leben von faulenden Pflanzenteilen und sind wichtige (Saprophage). Bei Massenauftreten eventuell auch bei Trockenheit die Larven allerdings auch die Wurzeln lebender an und können dadurch vor allem nach Überwinterung (immer als Larve bei Bibio johannis etwa im zweiten Larvenstadium) schädlich werden. Larven sind ziemlich unempfindlich gegen Kälte. Die besitzt nur ganz kurze Atemhörner und lebt Boden. Die Haarmücken haben meist nur eine im Jahr bei der Strahlenmücke Dilophus febrilis die als Bestäuber von Obstbäumen wichtig kommen zwei Generationen vor.

Literatur

  • Freeman P Lane RP (1985): Bibionid and Scatopsid flies. Diptera: Bibionidae and Handb Ident British Insects 9 (7). London
  • Hennig W (1953): Diptera Zweiflügler. In: Handbuch der Pflanzenkrankheiten V(2) 1. Lfg. (5. . Hamburg-Berlin
  • Honomichl K Bellmann H (1994): Biologie und Ökologie der Insekten ; CD-Rom Gustav Fischer Verlag Stuttgart.
  • Schwenke W (1982): Bibionidae. In: Die Forstschädlinge Mitteleuropas Bd. 4. Hamburg
  • Seifert P Wunderer H Weber G Können die Ocellen bei Bibioiden-Männchen zur Flugstabilisierung Eine Bewertung ihrer speziellen Morphologie. Verh Dtsch Zool Ges 8 : 302




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