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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 30. September 2014 

Habicht (Art)


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Den Habicht ( Accipiter gentilis ) kann man im Flug meist an recht kurzen abgerundeten breiten Flügeln und dem Schwanz erkennen. Er unterscheidet sich vom Mäusebussard durch den wesentlich schnelleren kräftigeren Flügelschlag nur kurz vom Gleitflug unterbrochen wird. Das (Spannweite um 100 cm) ist deutlich kleiner das Habichtweibchen (Spannweite um die 115-120 cm). zeigen auf der Unterseite eine feine dunkle auf hellem Grund während Jungvögel eine dunkelbraune aufweisen. Im Gegensatz zum Mäusebussard ist nur Habichtnestlingen eine blaugraue Iris zu sehen. Altvögel eine gelbe bis orangerote Iris.

Der Habicht bevorzugt abwechslungsreiche Landschaft bei dichte Waldgebiete von Laub- oder Nadelbäumen in Flächen übergehen. Der scheue Habicht horstet im zu anderen Greifvögeln weiter in der Mitte ruhigen Waldstückes und zieht den Nadelwald aufgrund besseren Schutzes dem Laubwald vor. Meist brüten ab dem 3. Lebensjahr. Ab Ende März Anfang April legt das Weibchen 3-4 Eier in 38 Tagen ausgebrütet werden. Die Partner Paares bleiben ein leben lang zusammen.

Habichte jagen vom Ansitz aus oder niedrigen Suchflug. Zu ihrer Beute zählen hauptsächlich (Ringeltauben Eichelhäher Drosseln Stare ) er kann aber auch Kaninchen oder erbeuten. Wenn sich ihm die Möglichkeit bietet er gerne auch Hühner (was ihm den "Hühnerhabicht" einbrachte) oder Haus- sowie erschöpfte Brieftauben. zur Folge soll er dabei so schnell können dass er aus einer Reihe sitzender eine einzelne herausgreift ohne dass die übrigen nur auffliegen. Der Habicht hat sich in Vergangenheit den Hass vieler Tauben- und Hühnerzüchter Durch deren Verfolgung vor allem aber durch erhebliche Belastung mit Pestiziden wie DDT war der Bestand des Habichts lange gefährdet. Erst in den letzten Jahren erholt die Population des vielseitigen Beutegreifers wieder. Habichte eine wichtige Funktion im Rahmen der natürlichen Die Bestände ihrer Beutetiere werden gesund gehalten meist verletzte kranke oder alte Tiere erbeutet

Literatur

Theodor Mebs: Greifvögel Europas. Biologie. Bestandsverhältnisse. Kosmos Naturführer. Stuttgart 1989.



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