Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Hain


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Ausdruck Hain bezeichnet den heiligen Hain ( lat. lucus auch nemus ) ein gehegtes Gehölz von mäßigem Umfang. Hain war ein dem religiösen Kult geweihter der in fast allen alten Kulturen der anzutreffen ist und sich dem Baumkult anschließt.

Schon Abraham baute Jahwe einen Altar in dem Eichenhain Mamre Hebron ; die Propheten aber rügen wiederholt den des Volkes in Hainen da das mosaische den Jahwedienst ausschließlich in die Stiftshütte und in den Tempel wies.

Bei Griechen und Römern wählte man Stück natürlichen Waldes aus und weihte dasselbe Gott zum Eigentum dem man bald auch und Statuen darin errichtete. Später schuf man die Tempel der Götter Haine durch Anpflanzungen von fruchttragenden Bäumen und umgab dieselben mit einem Entweihung und Beschädigung solcher heiligen Haine wurde Gesetz mit schweren Strafen geahndet. Der nicht Raum war dagegen der Benutzung nicht entzogen daher auch mit fruchttragenden Bäumen bepflanzt sein. kam der Ertrag derselben dem Heiligtum zu gute und wurde für Bedürfnisse Kultus Feste etc. verwendet (so der der der Athene).

Die berühmtesten heiligen Haine der Griechen der Altis zu Olympia der Eumenidenhain bei attischen Demos Kolonos der Hain der Artemis zu Ephesos in Italien der Hain Egeria bei Aricia der der Furien bei Rom der Musenhain in Latium ; aber auch in Rom selbst gab mehrere heilige Haine z. B. am Aventinus.

Ähnlich begegnet die Verehrung heiliger Bäume Haine bei den übrigen Völkern Europas namentlich bei den alten Germanen und es bedurfte Kapitularbeschlüsse nachher bei Einführung des Christentums sie

Das Bestehen der Sitte für die Zeit erwähnt schon Tacitus und weiter wird sie oft bestätigt ordnete Arminius seine Scharen in einem Hain und einem solchen versammelte auch Civilis seine Bataver zu Schmaus und Beratung. Auch sonst Feste und Opfer gern im Schatten heiliger gehalten. Unter den Bäumen galt vornehmlich die Eiche für heilig nächstdem die Ulme Linde Tanne u. a. Wer in einen heiligen floh oder den Schatten eines heiligen Baums war der Strafe entronnen.

Bei der Ausbreitung des Christentums wurden an der Stätte derartiger heiliger Bäume christliche errichtet wie es namentlich noch in Süddeutschland den an den Marienkult sich knüpfenden Legenden hervortritt. Spuren des alten Baumkults treten noch in der feierlichen Aufrichtung und festlichen von Bäumen zur Zeit der alten Sonnenwendfeste (Mai- Johannis- und Weihnachtsbäume ).


Hain ist auch Bezeichnung der den Logen der Freimaurer entsprechenden Vereinigungen des sogen. Druidenordens .




Bücher zum Thema Hain

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Hain.html">Hain </a>