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Hall


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Der Ausdruck Nachhall oder umgangssprachlich kurz Hall (auch Reverb ) bezeichnet anders als das Echo kontinuierliche Reflexionen von Schallwellen in einem geschlossenen Raum oder in natürlich begrenzten Bereich.

Allgemein

Schall der von einer Quelle ausgesendet wird von verschiedenen Flächen zeitlich und pegelmäßig unterschiedlich So werfen glatte harte Flächen den Schall wie ein Spiegel das Licht (Einfallwinkel gleich Ausfallwinkel). Bei Strukturen nimmt der Schall ständig andere Wege. rauer ein Material ist desto diffuser wirft diesen Schall wieder zurück. Dabei wirkt noch Beschaffenheit des Materials mit. Hartes Material absorbiert nur wenig Energie der Schallwellen weiches viel. Das ist alles recht unterschiedlich und

Nachhall ist in bestimmten großen Räumen Kirchen Schwimmbecken oder großen Höhlen usw. zu und erschwert mitunter die Verständlichkeit von Sprache.

Effektgeräte die einen "künstlichen" Nachhall erzeugen haben Aufgaben:

  • Erzeugung eines quasi natürlich erscheinenden Raumeffekts
  • Erzeugung eines künstlichen Nachhalleffekts

Nachhallzeit

Die definierte Nachhallzeit T60 ist dasjenige in welchem der Initialschalldruck in einem Raum seinen tausendsten Teil abgesunken ist. Dieses entspricht Pegelabnahme des Schalldrucks von (-) 60dB.

Die Entdeckung der fundamentalen Beziehung zwischen Volumen eines Raumes den Absorptionseigenschaften der umschließenden und der Nachhallzeit geht auf die experimentellen des US-amerikanischen Physikers Wallace C. Sabine (1868-1919) Sabine fand 1898 heraus dass sich die T proportional zum Raumvolumen V und antiproportional Gesamtabsorptionsgrad a verhält (k ist die Proportionalitätskonstante):

T = kV/a = 0.172V/a

Je größer der Raum und je (reflektierend) die Oberflächenmaterialien desto größer die Nachhallzeit. den 1920er Jahren wurde diese Gleichung die die akustische Planung von Gebäuden in ihrer ermöglichte präzisiert zu:

T = (0.163s/m) V/[4mV - S

Künstlicher Nachhall

Bei der Erzeugung eines künstlichen Raumeffekts es darauf an ein Signal so zu dass der Zuhörer glaubt das Signal wäre einer bestimmten Räumlichkeit entstanden und nicht im Studio. Hat man mehrere Signale so bearbeitet alle mit dem gleichen Effekt so dass der Eindruck entsteht die wäre in dem ausgewählten Raum entstanden.

Will man aus "künstlerischen" geschmacklichen Gründen Signal eine besondere Note verleihen dann wählt den künstlichen Nachhalleffekt. Um das Signal klanglich hervorzuheben wird dem Signal ein Effekt beigemischt dem natürlichen Nachhall nicht entspricht etwa bei Gesangsstimme.

Früher wurden Nachhall-Effekte mit Metall-Federn (Hammond-Spiralen) die zusätzliche verzögerte Schwingungen hinzufügten. Später kam Metallplatte (EMT-Nachhallplatte 1 m x 2 m) Einsatz.

Heute werden Nachhalleffekte durch digitale Effekt-Prozessoren hergestellt. Komplizierte Programme erzeugen den Effekt . Die Technik ist heute so weit dass es möglich ist bestimmte in der vorhandene Räume im Nachhallverhalten recht gut nachzubilden.




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