Die eigentliche Stadtgeschichte begann bereits am 15. Juli 1964 als durch Horst Sindermann 1. Sekretär der SED -Bezirksleitung Halle der Grundstein für den Bau sozialistischen Wohnstadt im Westen von Halle (Saale) gelegt wurde. Chefarchitekt der Siedlung war Paulick. Noch vor Fertigstellung des ersten Wohnkomplexes 1968 wurde im Mai 1967 die neue Siedlung zur Stadt Halle-Neustadt erklärt und das Gebiet formell aus Stadtgebiet von Halle (Saale) herausgelöst. Die neue erhielt den Beinamen "sozialistische Stadt der Chemiearbeiter".
1984 erhielt Halle-Neustadt ein eigenes Wappen das in Rot drei aus einer gold-grünen Knospe auffliegende silberne Tauben zeigt. Über Tauben befindet sich ein liegender goldener Schlüssel Griff in Form eines sechseckigen Benzolrings gestaltet dessen Bart mit einem sechsstrahligen roten Stern ist.
Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Halle-Neustadt am 6. Mai 1990 wieder mit der Stadt Halle vereinigt. umfasst das ehemalige Stadtgebiet den Stadtbezirk West der Stadt Halle mit den "Nördliche Neustadt" "Südliche Neustadt" "Westliche Neustadt" und Neustadt".
Die Einwohnerzahl ist seit 1990 deutlich Der zunehmende Wohnungsleerstand führte dazu dass inzwischen ersten Neubaublocks abgerissen bzw. abgetragen werden.