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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 20. September 2019 

Halle (Saale)


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Halle (Saale) ist eine kreisfreie Stadt im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Saale . Mit über 233.000 Einwohnern ist Halle größte Stadt und eines der drei Oberzentren des Bundeslandes.

Die Stadt bildet gemeinsam mit der Großstadt Leipzig einen Ballungsraum welcher Teil der Metropolregion ist.

Halle ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und Hochschulstadt (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Leopoldina). Halle als ist eingebunden in das S-Bahn-Netz Halle-Leipzig . Größtes Unternehmen in Halle sind die Halle.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Hydrographie

[[Datei:Halle7.jpg|miniatur|Blick zur Saale bei Kröllwitz mit der aus dem bekannten Gaststätte Krug zum grünen Kranze]] Halle am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht der größere Teil östlich der schiffbaren Saale die sich hier in mehrere Arme und eine breite Flussaue bildet und unterhalb Mündung der Weißen Elster .

Auf einer Länge von 27 km fließt Saale durch Halle. Die Stromsaale bewältigt dabei Höhenunterschied von 9 m. Um ihre Schiffbarkeit wurden fünf Wehre mit Schleusen errichtet. Zusammen den Nebenarmen Hochwasserentlastern Schleusen und Schleusenkanälen sowie ergibt sich eine Gesamtlänge von 47 km Wasserläufen der Stadt. Hinzu treten mit einer Durchflußlänge 6 3 km die Weiße Elster sowie weitere Bäche. Dazu befinden sich ca. 180 anthropogen stehende Gewässer im Stadtgebiet. Der Hufeisensee ist 73 ha der größte See der Stadt. Weitere Seen sind der Osendorfer See mit 21 ha der Heidesee mit 12 5 ha.

Siehe auch : Liste der Gewässer in Halle (Saale)

Die höchste Erhebung ist der Große mit 136 m über Normalnull (NN). Der tiefste Punkt beträgt {{Höhe|71|DE-NN}} befindet sich am Ufer des Forstwerder einer bei Halle-Trotha. Am Händeldenkmal auf dem Marktplatz die Höhe {{Höhe|87|DE-NN}}.

Halle ist die Stadt mit der Bevölkerungsdichte in den neuen Bundesländern.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden genannt im Uhrzeigersinn beginnend Norden grenzen an die Stadt Halle (Saale). gehören alle zum Saalekreis der die Stadt (Saale) ringförmig umgibt:

Die Einheitsgemeinde Petersberg Peißen sowie die Landsberg (beide Verwaltungsgemeinschaft Östlicher Saalkreis) die Einheitsgemeinden Kabelsketal und Schkopau die Gemeinden Angersdorf und die Einheitsgemeinde Salzatal sowie Brachwitz (Verwaltungsgemeinschaft Saalkreis

Stadtgliederung

{{Hauptartikel|Liste der Stadtteile von Halle (Saale)}}

Das Stadtgebiet ist in die fünf Stadtbezirke Mitte Nord Ost Süd und West gegliedert. Die Stadtbezirke sind in Stadtteile diese wiederum in Stadtviertel unterteilt.

Klima

miniatur|Klimadiagramm von Halle-Kröllwitz<ref> Deutscher Wetterdienst Normalperiode 1961–1990 </ref> Die durchschnittliche Lufttemperatur in Halle-Kröllwitz beträgt 1 °C der jährliche Niederschlag 451 Millimeter. Auf der von Daten des Deutschen Wetterdienstes befindet sich in einer Rangliste von 50 untersuchten deutschen mit einer mittleren jährlichen Niederschlagsmenge von nur 5 mm (Regenschatten des Harzes) auf dem vorletzten

Geschichte

Von der Besiedlung bis zu Kardinal

miniatur|Briefmarke der Deutschen Post zum Jubiläum Salzquellen  – entstanden durch eine geologische Besonderheit sogenannte Hallesche Marktplatzverwerfung – wurden auf dem heutigen der Stadt Halle bereits in der Vorzeit Neuere Grabungen auf dem Markt belegen die der Bedeutung des Salzes für die Stadt. Besiedlung des Stadtgebietes in der Vorgeschichte folgten die Hermunduren die Angeln und Warnen ( Thüringer ) sowie die Wenden welche den Ort Dobrebora nannten. 735 der fränkische Hausmeier Karl Martell die Gegend um Halle ließ die Stiftskirchen in Merseburg und Magdeburg errichten und schenkte 738 seinen Soldaten Salzwerk Dobrebora und die Ritterfahne mit dem „Ritter Unserer Lieben Frauen Brüderschaft“. Im Chronicon Moissiacence 806 wird der Ort Halle als erstmals genannt. 968 gründete Otto I. das Erzbistum Magdeburg zu dem auch Halle bis zum 1680 gehörte. Um 1120 wurde die Stadt erweitert. Das war durch den steigenden Salzhandel den damit verbundenen Reichtum möglich. Zunächst lag in der Hand der Erzbischöfe seit Ende 12. Jahrhunderts bildete sich die Innung der heraus es waren freie Unternehmer die die an Solgütern in freies Eigentum überführen konnten. entstand ein selbstbewusstes Bürgertum das 1263 mit Magdeburger Erzbischof Rupertus einen Vertrag schloss nach dem Erzbischof keine Burg im Umkreis einer Meile keine weiteren Solbrunnen anlegen durfte. Die Pfänner über Jahrhunderte die Politik der Stadt. 1281 Halle urkundlich erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt 1310 die Selbstverwaltung der Stadt festgehalten. 1341 begann der Bau eines starken zwischen Waage und Rathaus welcher bis 1835 sicheren Unterbringung der städtischen Privilegien diente.

miniatur|left|Roter Turm um 1824 1418 begann Bau am Roten Turm einem Glockenturm „zur Gottes und der Stadt Halle wie der Umgebung zur Zierde“. Er wird später zum der Stadt. 1478 endete die etwa 200-jährige Selbständigkeit. 1484 ließ Erzbischof Ernst in der der Stadt die Moritzburg als befestigtes Wohnschloss und zog 1503 feierlich ein. Eigentlich sollte eine Zwingburg gegen Halles selbstbewusste Bürger die sein. Bis 1680 war Halle Haupt- und des Erzbistums Magdeburg.

Halle war die Lieblings-Residenz des Kardinals von Brandenburg. Als die Reformation in Halle verließ er Halle mitsamt seinem Hofstaat und beweglichen Kunstgegenständen des Domes nach Mainz und Sein Günstling Hans von Schönitz der den Brunnen in der Nähe des Marktes bewohnte die Zusammenlegung der beiden Kirchen auf dem 1530 bis 1554 wurden die romanischen Basiliken Gertraud und St. Marien abgerissen und zwischen verbliebenen Türmen (Blaue Türme und Hausmannstürme) die viertürmige Marktkirche errichtet. Diese spiegelt den Übergang der Gotik zur Renaissance wider. Hans von fiel später in Ungnade und wurde vor Hinrichtung mehrere Jahre in der Burg Giebichenstein Es kam zur Empörung der Bürger über Mord aber auch über das ausschweifende Leben An der Spitze der Proteste stand Martin Luther der die maßlose Verschwendung und Prunksucht Schandverkehr Albrechts moralisch-religiös anklagte.

miniatur|Neue Residenz um 1735 Durch die und die Bautätigkeit von Albrecht von Brandenburg Halle bestimmte Strukturen der Renaissance . Es entstand die Neue Residenz weiterhin er an der Moritzburg und am Dom. Struktur der Stadt wurde entscheidend verändert. Mehrere wurden abgerissen so das Kloster Neuwerk die und das Cyriakshospital. Er hatte dadurch ständig und so dass er sich gezwungen sah Teile des Halleschen Heiltums und wertvolle Reliquien verkaufen. Sein finanzieller und moralischer Bankrott beschleunigte den Einzug der Reformation 1541.

Von der Reformation bis 1945

[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1990 MiNr Anfang des 18. Jahrhunderts auf einer Briefmarke DDR von 1990]] 1541 wurde in der des Erzbistums Magdeburg die Reformation vor allem unter der Federführung von Jonas dem Älteren eingeführt. Martin Luther predigte selbst mehrere Male in Halle der Marktkirche. Bei der Überführung von Eisleben nach Wittenberg wurde 1546 sein Leichnam hier aufgebahrt.

Das Erzbistum wurde fortan von einem Administrator verwaltet. Im Dreißigjährigen Krieg 1625 besetzten Kaiserliche Truppen unter Wallenstein die Stadt. 1637 brannte die Moritzburg Nach dem Tod des letzten erzbischöflichen Administrators August von Sachsen im Jahre 1680 fiel mit dem gesamten Erzstift Magdeburg an das Kurfürstentum Brandenburg und wurde mit diesem ab 1701 des Königreichs Preußen . Halle war seit dieser Zeit bis Hauptstadt des preußischen Herzogtums Magdeburg. Die Stadt im damaligen Saalkreis unterstand jedoch als Immediatstadt direkt der des Herzogtums. miniatur|Kupferstich der Franckeschen Stiftungen (1749) wurde die Universität Halle (alma mater halensis) mit zunächst vier Fakultäten gegründet. Die alma mater halensis entwickelte sich gemeinsam mit den 1698 Franckeschen Stiftungen zu einem Zentrum der bürgerlichen Frühaufklärung. wurde 1710 die 1. Cansteinsche Bibel-Anstalt von von Canstein zusammen mit August Hermann Francke gegründet.

Während der Napoleonischen Kriege erstürmte am 17. Oktober 1806 die Dupont des Korps Bernadotte die Stadt und danach die preußische Reservearmee. Wenige Tage später Kaiser Napoleon die Stadt und ordnete die Auflösung Universität an. miniatur|Halle um 1900 Nach dem Frieden im Jahre 1807 wurde Halle Teil neu gebildeten Königreichs Westphalen . Doch fiel sie 1815 wieder an Preußen das die Stadt der neu gebildeten Provinz Sachsen Regierungsbezirk Merseburg eingliederte. Durch die Verwaltungsgliederung entstand der heute bestehende Saalkreis mit Sitz in Halle. 1819 wurde Stadtkreis Halle gebildet der jedoch 1828 bereits aufgelöst wurde. Die Stadt war von da unmittelbar der Regierung in Merseburg unterstellt.

1842 wurde das Gefängnis der Stadt Rote Ochse als Straf- und Besserungsanstalt eröffnet. ist unter wechselnden Funktionen bis heute in Unter anderem wurde es 1939 von der zu einer Hinrichtungsstätte umgebaut in der 528 Gegner ermordet wurden darunter 170 Menschen ausländischer Statt der vorgesehenen 600 wurden im Zweiten Weltkrieg 2000 Häftlinge zusammengepfercht was eine hohe zur Folge hatte. Ein Teil der weitläufigen ist heute als Museum gestaltet.

1882 fuhren die ersten Pferdebahnen als Vorläufer der Straßenbahnen . Fortan war Halle sozusagen eine kreisfreie die 1890 die Grenze von 100.000 Einwohnern und damit Großstadt wurde. Ebenfalls 1890 benannte sich die Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) auf ihrem Parteitag in nach Aufhebung der reichsweit 12  Jahre gültigen Sozialistengesetze in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) um; unter diesem Namen besteht noch heute. Im April 1891 fuhr in die erste elektrische Straßenbahn der „Stadtbahn Halle“. Juni 1891 wurden drei weitere Linien hinzugefügt. besaß damit das erste elektrische Straßenbahnnetz Europas.

miniatur|Die wieder hergestellte Giebichenstein-Saalebrücke wurde am Mai 1948 dem Verkehr übergeben.

Halle erlitt im Zweiten Weltkrieg als eine der wenigen größeren deutschen nur geringe Zerstörungen. Häftlinge aus Polen der der Sowjetunion Frankreich Niederlande und weiteren Nationen KZ Birkhahn-Mötzlich<ref>Nico Wingert: KZ Halle – die schwierige Aufarbeitung . In: stern.de 27. Januar 2008</ref> Außenlager KZ Buchenwald wurden zur Zwangsarbeit in die Siebel Flugzeugwerke gebracht in Kampfflugzeuge – auch von vielen anderen Zwangsarbeitern gebaut wurden später wurde dieses Werk demontiert. Bombenangriffe erfolgten auf die Stadt: der erste 31. März 1945 der zweite einige Tage Ziel waren die Bahnhofsanlagen die aber nicht wurden. Zerstörungen gab es nur zwischen Bahnhof Zentrum (1. Angriff) bzw. im südlichen Stadtteil Angriff). Am 17. April 1945 wurde Halle amerikanischen Truppen besetzt dabei wurde der Rote in Brand geschossen. Dass die Stadt dabei größeren Schäden erlitt wird von manchen dem dort ansässigen Felix Graf von Luckner zugeschrieben zusammen mit dem Oberbürgermeister und einem Wehrmachtsoffizier Stadt an die amerikanischen Truppen übergab. Im zogen die Amerikaner wieder ab als Besatzungsmacht folgte die Sowjetunion .

Stadtentwicklung zur Zeit der DDR

Halle wurde Hauptstadt der Provinz Sachsen die 1947 im Land Sachsen-Anhalt aufging. der Auflösung der Länder in der DDR 1952 wurde Halle Bezirksstadt des Bezirks Halle . 1990 wurde der Bezirk Halle aufgelöst Halle (Saale) seit 1990 mit Halle-Neustadt vereinigt seither dem neu gegründeten Bundesland Sachsen-Anhalt an. miniatur|I. Arbeiterfestspiele 1959 Da Halle dem Zweiten Weltkrieg wesentlich weniger stark zerstört als andere Städte in der DDR wurde nur wenig in die städtebauliche Entwicklung investiert Städtebau Stadtplanung ). Die erste größere Stadterweiterung die Wohnstadt-Süd 1959 begonnen. Später kam die Wohnstadt Nord die Silberhöhe hinzu – mit insgesamt über Wohneinheiten für mehr als 50.000  Menschen. Das Baugebiet entstand in den 1960er Jahren mit Aufbau der „Chemiearbeiterstadt Halle-West“ für zunächst etwa Menschen. Das Wohngebiet Halle-West wurde 1967 zur Stadt Halle-Neustadt die sie bis zur Wiedervereinigung 1990 blieb. Erhebliche Bauressourcen des Bezirks über eine lange Zeit in Halle-Neustadt gebunden. die Altstadt zunehmend verfiel wurde der Handlungsdruck Stadterneuerung zu betreiben. In den 1980er Jahren die Altstadt durch flächenhafte Abrisse zum Teil historische Bausubstanz. In dieser Zeit entstanden aber einige herausragende Beispiele der Innenstadterneuerung in industrieller den Konflikten um die Stadterneuerung in Halle den 80er Jahren siehe Frank Betker: „Einsicht in die Notwendigkeit!“. Kommunale Stadtplanung in DDR und nach der Wende (1945–1994) Stuttgart 2005 S. 311–340; ein kurzer zur Stadtgeschichte von Halle und Rostock findet auf S. 68–80 zur Organisation und zu Institutionen der Stadtplanung in der DDR am Halle und Rostock siehe Teil III (S. zu den Erfahrungen der Stadtplaner und Stadtplanerinnen der Wendezeit siehe auch S. 218–264.</ref> In 1980er Jahren wurde auch die Bürgerrechtsbewegung Halle gegründet.

Halle als Teil der Hanse

Wie bei anderen Hansestädten hat es auch bei Halle keine Beitrittserklärung zum hansischen Städtebund gegeben. Eine erstmalige Erwähnung im mit der Hanse erfolgte in einem Brief 4. März 1281 im dem eine Verlegung Stapels der deutschen Händler von Brügge nach Aardenburg 1280 bis 1282 festgestellt <ref name="Matthias Puhle">.Matthias Puhle: Hanse - 16 Städtebilder aus Sachsen-Anhalt. Janos Stekovics Dössel 2008; ISBN 978-3-89923-177-9 . Seite 40 ff.</ref>. Vermutlich gab es schon einige Jahrzehnte vorher Kontakt mit dem Handel da auch eine wichtige Fernhandelsverbindung der mit den damals bedeutendsten Wirtschaftsraum Flandern bestand. gehörte Halle zusammen mit 24 weiteren Hansestädten Fürsprechern einer Übertragung wichtiger Funktionen der Hanse Visby auf der Ostseeinsel Gotland nach Lübeck .

Mit der Erlassung einer neuen Regimentsordung Erzbischof Ernst von Wettin am 18. März endete de facto die Mitgliedschaft der Stadt in der Allerdings wird im Jahre 1506 Halle nochmals genannt. Erst 1518 wird Halle endgültig ebenso zahlreiche andere Städte als „abgedankt und abgeschnitten“ bezeichnet <ref name="Matthias Puhle" />.

Halle gehörte nicht zu den bedeutendsten der Hanse. Die Stadt erhielt regelmäßig Einladungen Hansetagen die aber selten befolgt wurden. Die Entscheidungen überließ man Magdeburg und Braunschweig den größten Städten des Sächsischen Städtebundes . Belege dafür dass der wichtigste Exportartikel Stadt das Salz auf hansischen Kauffahrtsschiffen vertrieben existieren nicht. Die seit dem 13. Jahrhundert Kontakte zu Flandern weisen unter anderem auf Teilnahme hallescher Kaufleute am hansischen Tuchhandel.

2001 wurde Halle Mitglied des 1980 gegründeten Städtebundes Neue Hanse.<ref> Halle auf den Seiten des Städtebundes DIE </ref><ref> Nachrichten vom Saaleverein </ref>

Ursprung des Namens

Vor allem in regionalkundlicher Literatur und des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wird Name „Halle“ auf ein angeblich altes ( germanisches oder keltisches ) Wort für „Salz“ zurückgeführt: hal bzw. halla . Andere sehen den Ursprung des im Sprachraum nicht seltenen Ortsnamensbestandteils -hall- in einem in westgermanischen Sprachen vertretenen mit der Bedeutung „trocknen“ wie etwa dem Verb hallôn .<ref>Vgl. den Abschnitt zur Etymologie des französischen hâler im Online-Wörterbuch des Centre National de Ressources Textuelles Lexicales </ref>

Der Leipziger Professor für Onomastik Jürgen Udolph zweifelt für den Namen aus Gründen der Sprachgeographie und der Sprachchronologie der erstgenannten Darstellung. Er argumentiert der Stamm des Wortes für „Salz“ beginne in Sprachen die bisher für die Erklärung des „Halle“ herangezogen wurden oder zeitlich und geographisch Frage kämen mit einem S- und eben H-Laut der auch lautgesetzlich nicht nachträglich aus anfänglichen S-Laut entstanden sein könne. Udolph behauptet Name Halle und manch anderer germanische Ortsname /hal/ enthält ließe sich auf einen älteren indogermanischen Wortstamm mit der Bedeutung Schräge Abhang oder neigen zurückführen. Ähnliche Thesen wurde bereits von Friedrich Pott im 19. Jahrhundert und so Jurist Heiner Lück von halleschen Sprachwissenschaftlern in 1950er Jahren vertreten. Die Motivierung für die im Falle Halles findet er im Geländeabfall dem Marktplatz der Stadt und dem Ufer Saale.<ref> Jürgen Udolph: Ortsnamen als Geschichtsquelle . Eurasisches Magazin Ausgabe 03-04 2004</ref><ref>Steffen Drenkelfuss: Halle – die schräge Stadt . In: Mitteldeutsche Zeitung (Halle/Saalkreis) 2. Dezember S. 3</ref>

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Halle (Saale)
  • 1817: Glaucha und Neumarkt
  • 1891: Gutsbezirk Freiimfelde
  • 1900: Giebichenstein Trotha Kröllwitz und Gut (auf der Peißnitzinsel)
  • 1950: Stadt Ammendorf (mit den Stadtteilen Burg in der Aue Osendorf Planena und sowie Bruckdorf Büschdorf Dölau Diemitz Dautzsch Lettin Nietleben Reideburg Seeben Wörmlitz-Böllberg Tornau Kanena und
  • 1967: Ausgliederung des Neubaugebiets Halle-West nördlich Passendorf das unter der Bezeichnung Halle-Neustadt eine selbständige Stadt später eine kreisfreie wurde
  • 1990: Halle-Neustadt

Einwohnerentwicklung

miniatur|Diagramm zur Bevölkerungsentwicklung {{Hauptartikel|Einwohnerentwicklung von Halle

Die Einwohnerzahl der Stadt Halle stieg auf über 50.000 und verdoppelte sich bis auf 100.000 wodurch sie zur Großstadt wurde. Westlich der Saale entstand in den 1960er Jahren die Halle-Neustadt die damals sogar als eigenständiger Stadtkreis wurde jedoch noch vor der Wiedervereinigung Deutschlands mit Halle vereinigt wurde. Kurze Zeit hatte die Bevölkerungszahl von Halle mit 316.776 30. Juni 1990 ihren historischen Höchststand erreicht. 1990 bis 2005 hat die Stadt aufgrund hauptsächlich durch hohe Arbeitslosigkeit bedingte Abwanderung Suburbanisierung und Geburtenrückgang rund 80.000  Einwohner verloren. 31. Dezember 2007 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Halle nach Fortschreibung des Statistischen Sachsen-Anhalt 234.295 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich den anderen Landesämtern). Für das Jahr 2020 vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt in der 3. Bevölkerungsprognose eine Einwohnerzahl von 195.149 vorhergesagt.

Hallenser Halloren und Hallunken

miniatur|Die ehemalige von den Halloren genutzte (heute:Halloren- und Salinemuseum) Hallenser Halloren und Hallunken man in Halle an der Saale öfter Diese ironisch gemeinte Kategorisierung der Einwohner Halles von vielen auf Heinrich Heine zurückgeführt. Eine Recherche ergab jedoch dass entsprechende Stelle in Heines Schriften fehlt was mündliche Äußerung natürlich nicht ausschließt. Zu fassen diese Einteilung erstmals im dritten Band von Moritz' „Halloren-Geschichten“ 1904 wo es auf S. heißt:

„Geliebte! Hier kommen alle die Menschen zusammen dem Herrn dienen Geliebte! Und auch die so tun als ob sie ihm dienen Und alle fühlen sich eins! Aber sie nicht eins! Sintemalen es sind Hallenser Halunken Halloren.“

Halloren waren die Salzarbeiter die ursprünglich der „Halle“ dem heutigen Hallmarkt lebten und der Saline das weiße Gold gewannen. Als Hallenser wurden die Händler und Bürger bezeichnet die den höher gelegenen Markt den heutigen Marktplatz und mit Salz gehandelt haben. Hallunken schließlich sich die Bewohner der heruntergekommenen Vorstadt Glaucha nennen lassen.

Heutzutage werden die in Halle geborenen als Hallenser bezeichnet während hingegen die Zugezogenen Hallunken genannt werden.

Religionen

Konfessionslose Einwohner

Die große Mehrzahl der Hallenser Bevölkerung konfessionslos. Etwa 15 % gehören einer Religionsgemeinschaft

[[Datei:Hallesches Dom.JPG|miniatur|Der Hallesche Dom]] miniatur|Moritzkirche dreischiffige Hallenkirche erbaut 1388–1511

Evangelische Kirche

Die Stadt Halle (Saale) gehörte von an zum Erzbistum Magdeburg . Ab 1194 gab es in Halle doch hatte die Stadt wohl erst seit 12. Jahrhundert ihre planmäßige Einordnung im Kirchengefüge Erzbistums. Ab 1518 zog die Reformation Zug um Zug in der Bürgerschaft Stadt ein. 1541 konnte dieser Prozess abgeschlossen und Halle war fortan über viele Jahre protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis gründete sich im 17. Jahrhundert auch eine reformierte Gemeinde.

1698 gründete August Hermann Francke in Halle die nach ihm benannten Franckesche Stiftungen eine bis heute bestehende soziale Einrichtung. Jahre später 1710 war Francke zusammen mit Juristen Carl Hildebrand Freiherr von Canstein (1667–1719) der Cansteinschen Bibelanstalt die bis heute ihren in Halle hat und sich dem Druck der Verbreitung von Bibeln widmet.

Durch den Westfälischen Frieden fiel Halle 1680 an Brandenburg. Die gehörte zum Herzogtum Magdeburg und teilte die Geschicke mit dem ganzen Herzogtum das heißt wurden in ganz Preußen lutherische und reformierte Gemeinden zu einer Landeskirche ( Unierte Kirche ) vereinigt. Alle protestantischen Kirchengemeinden Halles gehörten zur „Evangelischen Kirche in Preußen“ beziehungsweise deren Sachsen deren Oberhaupt der jeweilige König von als „summus episcopus“ war. Als Reaktion auf vom preußischen Staat zwangsverordnete Union zwischen der Kirche und der reformierten Tradition entstand die (altlutherische) Kirche in ganz Preußen. In Halle daher die Evangelisch-Lutherische St. Maria-Magadalena-Kirchengemeinde gegründet die zum Kirchenbezirk Sachsen-Thüringen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche gehört. Sie feiert ihre Lutherischen Messen der St. Maria-Magdalena-Kapelle auf der Moritzburg. Nach des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Gründungsmitglied der „Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union“ war von 1947 bis 2008 eine selbständige Landeskirche ( Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen ) mit einem Bischof an der Spitze. Die protestantischen Kirchengemeinden gehören – sofern es sich nicht um Freikirchen handelt – zum Kirchenkreis Halle-Saalkreis innerhalb der Propstei Halle-Naumburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Sitz sich in Halle befindet.

Neben den Gemeinden und Einrichtungen der gibt es noch eine Vielzahl anderer evangelischer die mehrheitlich als Freikirchen bezeichnet werden.

Römisch-katholische Kirche

Im 19. Jahrhundert stieg die Zahl Katholiken in Halle wieder an. Sie gehörten 1821 zum Bistum beziehungsweise ab 1929 Erzbistum Paderborn . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer seine Amtsgeschäfte im Ostteil Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 Generalvikar eingesetzt der 1949 zum Weihbischof ernannt und zu dessen Amtsbezirk auch die Pfarrgemeinden Halle gehörten. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt zum Bischöflichen Amt Magdeburg erhoben. Leiter dieses wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden gehören somit heute zum Dekanat Halle innerhalb des Bistums Magdeburg .

Alt-katholische Kirche

Auch eine kleine alt-katholische Pfarrgemeinde ist in Halle ansässig die Gottesdienste einmal monatlich im Gemeindehaus der Ev. hält.

Judentum

In Halle gibt es zwei jüdische Gemeinden : Die Jüdische Gemeinde zu Halle gehört Zentralrat der Juden in Deutschland an und zählt rund 700 Mitglieder Synagogengemeinde zu Halle befindet sich unter dem der liberalen Gemeinden Deutschlands der Union progressiver Juden in Deutschland und zählt rund 300 Mitglieder.

Islam

Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten der Anteil der Angehörigen des Islam gering.

Politik

[[Datei:Stadthaus-Halle.jpg|miniatur|Das Stadthaus Halle]] An der Spitze Stadt Halle stand der vom Erzbischof unter des Burggrafen eingesetzte Schultheiß beziehungsweise Salzgraf. 1258 taucht erstmals der Rat auf. Doch wurde er vom Landesherrn Erzbischof von Magdeburg erst 1310 verfassungsmäßig anerkannt. konnte das Bürgertum auch ein Mitspracherecht in Stadtverwaltung erlangen. Nach dem Übergang an Preußen der preußische König 1780 einen Oberbürgermeister ein. Ab 1807 war Halle Teil Königreichs Westfalen und wurde von einem Maire Nach dem erneuten Übergang an Preußen 1815 wieder ein Bürgermeister an der Spitze der Stadt und wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach stand der Spitze der Stadt der Bürger- beziehungsweise

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den Rat Stadt mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde Volk gewählt . Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtverordnetenversammlung später Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums ist der Stadtratsvorsitzende. Das Gremium wählte auch den Oberbürgermeister . Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt den Bürgern der Stadt gewählt.

Oberbürgermeister

siehe Liste der Oberbürgermeister von Halle

Seit 1. Mai 2007: Dagmar Szabados

Bei der Neuwahl zum Oberbürgermeister wurde der Stichwahl am 26. November 2006 Dagmar ( SPD ) mit 54 47 % der abgegebenen zur neuen Oberbürgermeisterin gewählt.

Stadtrat

Der Stadtrat der Stadt Halle setzt sich neben Oberbürgermeisterin seit der letzten Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 aus folgenden zusammen:
CDU LINKE SPD FDP GRÜNE MitBürger NPD FORUM WG-Graue/VS Andere Gesamt
2009 14 14 11 5 5 4 1 1 1 0 56
2004 14 14 10 3 3 3 1 1 0 7 56

Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Halle

Wappen

miniatur|hochkant|offizielles Hoheitszeichen und Stadtwappen

Blasonierung : „In Silber ein steigender roter Mond zwei sechsstrahligen roten Sternen der überhöhte Stern größer dargestellt.“

Vermutlich stammt das Wappen von dem des ansässigen Augustiner-Chorherrenstifts .<ref name="hg186">Heinz Göschel (Hrsg.): Lexikon der Städte und Wappen der DDR . Verlag Enzyklopädie Leipzig 1979 S. 186</ref> älteste bekannte Abbildung des Wappens stammt aus Jahr 1327 wo es als Zeichen des auf einem Siegelabdruck abgebildet ist. Für die Jahre finden sich mehrfache Darstellungen des Wappens denen insbesondere die über dem Moritztor an Moritzburg als älteste noch erhaltene sowie die Lucas Fürttenagels auf dem Exlibris der Ratsbibliothek zu nennen ist die Wappen erstmals in Rot auf weißem Grund Wahrscheinlich ist dass es etwa ab der des 15. Jahrhunderts als Stadtwappen Verwendung fand. die Bedeutung des Wappens gibt es keinerlei Zu vermuten ist allerdings dass sich die Rot und Silber (Weiß) auf das Erzstift und die Hanse zurückführen lassen. Dagegen ist Symbolgehalt der Wappenelemente Mond und Sterne wegen Mehrdeutigkeit umstritten. Eine der ältesten Deutungen gibt es handele sich um eine stilisierte Salzpfanne Salzkristalle. Weitere vermuten Bezüge zu Byzanz oder Vorderen Orient oder sehen in einem der gar eine Sonne und somit das Wappen Sinnbild für Tag oder Gottesgegenwärtigkeit. Neuere Überlegungen sehen in den Wappenelementen Gerechtigkeitssymbole. Heute wird eine Verbindung der Symbole mit der Marienverehrung favorisiert. <ref>Freitag 2006 S. 160ff</ref> miniatur|Die der Stadt Halle

Eine in Halle bekannte Sage berichtet die Halloren den Bischof baten eine Stadt bewaldeten Ufer der Saale erbauen zu dürfen. ihre ärmlichen Verhältnisse anspielend fragte der Bischof sie einen guten Käufer für ihre Lumpen hätten dass sie davon Städte bauen könnten. aber antworteten: Han wir hüte Water und Holt so wir morne Silber und Gold. Da rief der Bischof: So baut mit Wasser und Holz und mögen euch Sonne Mond und Sterne leuchten! <ref name="hg186"/>

Flagge

Die Flagge der Stadt besteht aus gleich großen horizontalen Streifen - oben rot unten weiß - mit aufgelegtem Stadtwappen. Das verwendet Stadtwappen unterscheidet sich vom offiziellen Hoheitszeichen als statt eines spitzen Wappens ein halbrundes verwandt wird.

Städtepartnerschaften

Halle (Saale) unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaft bzw. Städtefreundschaft:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Oper Theater Orchester Bühnen

Seit Halle bei der Wahl der Anfang der 1990er Jahre gegen Magdeburg verlor sich die Stadt „Kulturhauptstadt“ Sachsen-Anhalts. miniatur|Opernhaus Halle den Bühnen der Stadt sind vor allem Oper Halle und die Kulturinsel Halle/neues theater mit mehreren Bühnen gelegen auf der vom Intendanten Peter Sodann entwickelten Kulturinsel zu nennen. Auf der befindet sich auch das Puppentheater der Stadt für Erwachsene und Kinder. Seit 2008 werden Oper die Kulturinsel und das Thalia-Theater zu Verwaltungseinheit zusammengeführt.<ref name="">www.bühnen-halle.de</ref>
Das Kabarett Die Kiebitzensteiner spielt in der Moritzburg.

Musikalische Institution ist neben der Staatskapelle einem Orchester mit einer Sollstärke von 152 (das zweitgrößte in Deutschland) auch der Stadtsingechor Halle – der älteste Knabenchor Mitteldeutschlands und der ältesten Knabenchöre Deutschlands.

Daneben gehören zur Kulturlandschaft Halles:

  • Thalia Theater – Kinder- und Jugendtheater
  • Märchenteppich – Figurentheater für Kinder und
  • Figurentheater Anna-Sophia – klassische und moderne mit Puppen für Kinder
  • Steintor-Varieté (ältestes Varietétheater Deutschlands)

Museen

[[Datei:Halle an der Saale Haendelhaus.jpg|miniatur|Händel-Haus]] Mit Franckeschen Stiftungen und ihren Museumseinrichtungen dem Landeskunstmuseum (Staatliche in der Moritzburg und dem Händelhaus dem des Komponisten und heutiges Musikmuseum besitzt die Halle gleich drei sogenannte kulturelle Leuchttürme unter 20 bedeutenden Museen und Einrichtungen des nationalen der neuen Bundesländer die in das Blaubuch Bundesregierung aufgenommen wurden. Vorgesehen ist auch die einer weiteren Einrichtung dem Landesmuseum für Vorgeschichte.

Im Jahr 2008 wurde die Moritzburg-Galerie Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt) nach Bauzeit eröffnet. Der Umbau des jahrhundertelang leerstehenden der Moritzburg gehört zu den spektakulärsten Bauten der Stadt. Heute befindet sich mit der zu Lyonel Feininger einer der bedeutendsten expressionistischen Ausstellungorte Deutschlands.

Unter den Museen mit naturwissenschaftlichem Bezug das Geiseltalmuseum mit paläontologischen Funden aus dem darunter das Urpferd Propalaeotherium und das Julius-Kühn-Museum mit der größten Haustierskelettsammlung der Welt Darunter befindet sich auch das Skelett des der deutschen Vollblutzucht Dark Ronald.

Historischen Bezug haben das Landesmuseum für als Ausstellungsort der berühmten Himmelsscheibe von Nebra das archäologische Museum der Universität "Robertinum" Stadtmuseum Halle im Christian-Wolff-Haus und in der Giebichenstein und die Gedenkstätte für die Opfer Verfolgung mit Ausstellung im Roten Ochsen.

Das Halloren- und Salinemuseum zeigt Technik Geschichte der Salzgewinnung in Halle. Daneben besteht Deutsche Bahn Museum Halle sowie das historische der Hallesche Verkehrs AG mit noch fahrtüchtigen Straßenbahnen. Dazu kommt das Halloren- und Schokoladenmuseum.

Abgerundet wird die Museumslandschaft der Stadt das in Deutschland einmalige Beatles Museum und älteste und größte Sammlung evangelischer Kirchenmusik in Marienbibliothek.

Burgen und andere Befestigungsanlagen

miniatur|Burg Giebichenstein Zu Halles außergewöhnlichen Merkmalen zwei mächtige Burgen die beide im bebauten liegen was eine in Deutschland selten anzutreffende darstellt. Es handelt sich um die ältere Giebichenstein oberhalb der Saale und die Moritzburg nordwestlichen Rand der Altstadt. Von der mittelalterlichen ist hingegen nur noch wenig vorhanden da im Zuge der Ausdehnung der Stadt Ende 19. Jahrhunderts weitgehend abgetragen wurde. Zu den sichtbaren Resten gehört der Leipziger Turm ein stehender Wartturm aus der Mitte des 15. Teile der einstigen Stadtmauer sind außerdem erhalten südwestlichen Rand der Altstadt in der Nähe Moritzkirche (Ecke Moritzzwinger/Hallorenring) sowie am Waisenhausring wo ein ca. 80 Meter langer und 7 hoher Abschnitt existiert.

Kirchen und Synagogen

miniatur|Hallmarkt mit Marktkirche Die Kirchen der weisen – mit Ausnahme der viertürmigen Marktkirche mit dem Roten Turm das bekannte fünftürmige des Marktplatzes bildet – eine Besonderheit auf: Moritz St. Ulrich Dom und die Kapellen Moritzburg und der Neuen Residenz besitzen keinen keinen vollständigen Turm mehr.

Zu den bemerkenswerten Kirchen der Altstadt der Hallesche Dom eine ehemalige Klosterkirche der Dominikaner und ältestes Kirchenbauwerk in der Altstadt viertürmige Marktkirche Unser Lieben Frauen die Moritzkirche historischer Sauer-Orgel und Kunstwerken Conrads von Einbeck die heute säkularisierte Konzerthalle St. Ulrich-Kirche eine Serviten-Klosterkirche. In St. Ulrich und St. Georgen August Hermann Francke.

In anderen heute eingemeindeten Stadtteilen stehen Dorfkirchen und weitere sakrale Bauwerke die eine von Besonderheiten aufweisen. Dazu gehören St. Laurentius altem Friedhof die Dorfkirche Böllberg St. Nikolaus Kirche aus dem 12. Jahrhundert die Teil Straße der Romanik ist die neugotische Anstaltskirche Diakonie eine der frühesten Kirchen nach dem Programm St. Bartholomäus St. Elisabeth die Georgenkirche für die kirchliche Opposition in der Wendezeit wesentliche Rolle spielte die stadtdominate Pauluskirche (Halle) Paulusviertel und die Kirchenruine Granau seit 1923 für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

[[Datei:Paulusviertel_Pauluskirche.jpg|miniatur|Der Rathenauplatz mit der Pauluskirche (Halle)]]

Siehe auch : Liste der Kirchen in Halle (Saale)

Auf dem 1864 angelegten jüdischen Friedhof der Humboldtstraße befindet sich die heute von jüdischen Gemeinde genutzte hallesche Synagoge. Sie war Feierhalle des Friedhofes und wurde 1948 zur Synagoge umgebaut. Eine 1870 errichtete und 1884/85 erweiterte Synagoge befand sich in der Innenstadt. wurde im Nationalsozialismus zerstört. An die ermordeten Mitbürger erinnert heute ein 1985 errichtetes Mahnmal in seiner Gestaltung an die Fassade der Synagoge erinnert.

Historische technische Bauwerke und Denkmale

[[Datei:Wasserturm-Nord Halle.jpg|miniatur|Wasserturm Nord]] Zu den sehenswerten technischen Bauwerken und Denkmalen der Stadt gehören beiden großen Wassertürme der Wasserturm Nord an Paracelsusstraße ( B 6 ) und der Wasserturm Süd am Lutherplatz das historische Straßenbahndepot der Halleschen Verkehrs AG der Seebener Straße das als Museum für Straßenbahnen und Busse dient. Halle verfügt mit Großgarage Süd in der Liebenauer Straße über älteste noch erhaltene Parkhaus in Deutschland (derzeit ungenutzt). Darüber hinaus kommt der Sternwarte Halle Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität Bedeutung zu. Die Rennstrecke Halle-Saale-Schleife befindet sich zwischen dem westlichen und dem Stadtteil Neustadt.

Inseln in der Stadt

Der Verlauf der Saale im Stadtgebiet die geografische Lage und die geologischen Bedingungen durch die Bildung von innerstädtischen Flussinseln eine Großstädte in Deutschland fast einmalige Situation. Der durchfließt die Stadt zum Teil in vier parallel. Dadurch entstehen sechs größere Inseln zu von Süden nach Norden die Rabeninsel die die Peißnitzinsel die Insel mit Ratswerder und die Ziegelwieseninsel und die Insel Forstwerder gehören.

Forstwerder Rabeninsel und die Nordspitze der sind Naturschutzgebiete mit Auenwaldbeständen. Die Saline-Insel Ziegelwieseninsel südliche Teil der Peißnitz und die Würfelwiese Freizeit Erholung und Sport vorbehalten. Der südliche der Insel mit Ratswerder und Würfelwiese sind z. T. gründerzeitlichen Wohngebäuden bebaut.

Brücken

Der zentrale Verlauf der Saale im von Halle führt seit Gründung der Stadt einer besonderen Bedeutung von Brücken . Maßgeblich dafür ist die Saale die Stadt von Süden nach Norden in zwei teilt und die oben genannte „Inselwelt“ bildet. Fluss benötigt dadurch verhältnismäßig viel Raum was Stadt unter den Aspekten Natur Freizeit Erholung Sport einen besonderen Charme verleiht. Die beiden sind für den Straßenverkehr im Wesentlichen an Stellen über Brücken miteinander verbunden: die Giebichensteinbrücke Norden die Elisabethbrücke mit Magistralenbrücke in der und einer Brücke im Süden. Hinzu kommen Dutzend weitere Brücken die vor allem Fußgängern Fahrrädern vorbehalten sind von denen die Peißnitzbrücke die Forstwerderbrücke erwähnenswert sind. Zudem durchlaufen die der Bahn die Stadt östlich der Saale in Nord-Süd-Richtung und trennen ein weiteres Mal gleicher Richtung. Um diese Teilung zu überwinden weitere Brücken von denen die Berliner Brücke besonderer Bedeutung ist. Sie ersetzt eine 1913–16 Brücke welche auf über 200 m den halleschen überspannte. Der Neubau wurde am 11. Januar eröffnet. Aufgrund ihres 74 m hohen Stahlpylons ist ein weithin sichtbarer Punkt in der Stadt. Abriss des historischen Bauwerks fand 2006 statt.

Friedhofsanlagen

miniatur|Blick zum Torturm des Halleschen Stadtgottesackers herausragende Bedeutung hat der von Ratsbaumeister Nickel 1557–1594 errichtete Stadtgottesacker. Der Friedhof ist eine nördlich der Alpen einzigartige – Camposanto-Friedhofsanlage. Seit wird der bis dahin verwahrloste berühmte Stadtgottesacker für Schritt durch Steinbildhauer und Restauratoren wieder und zum Teil wieder als Friedhof benutzt. ist daneben der 1869 geweihte jüdische Friedhof die zugehörige heute als Synagoge genutzte Trauerhalle von den Zerstörungen der sogenannten Reichskristallnacht verschont Zu den bemerkenswerten Friedhöfen der Stadt gehören Gertraudenfriedhof im Norden der Stadt mit seinem Zentralbau von Stadtbaurat Wilhelm Jost und dem dem Gelände befindlichen 1929 geweihten jüdischen Teilfriedhof einem historischen jüdischen Denkmalfeld (Grabmale des Mittelalters) der Südfriedhof von 1887 mit seinen Bauten Stil der Neo-Renaissance. Ein weiterer Friedhof der befindet sich am Wasserturm Nord unweit vom Friedhof.

Denkmale Plastiken Büsten und Monumente

thumb|Das Händeldenkmal auf dem Marktplatz in 2009 Die Stadt verfügt über einige bemerkenswerte und Skulpturen aus sehr unterschiedlichen Epochen. An Stelle ist hier die plastische Ausstattung der durch Conrad von Einbeck (Meister Conrad) aus 14. Jahrhundert zu nennen. Seiner Zeit voraus er dort auch ein Selbstbildnis aus Sandstein nördlichen Nebenchor.

Zu den Besonderheiten gehört die Betsäule Halle ein gotischen Bildstock aus vorreformatorische Zeit am Universitätsring sowie der Hallesche Roland eine aus dem Jahr 1854 deren Geschichte jedoch ins Jahr 1245 zurückreicht. Hervorzuheben sind weiterhin Händel-Denkmal auf dem Marktplatz und ein Denkmal Ehren von August Hermann Francke zweier der berühmtesten in Halle wirkenden Gestalterisch hervorzuheben sind die Figuren am Rathaus Gustav Weidanz die Mitte der 1970er Jahre Johannes Baumgärtner nachgeschaffen wurden da sie durch Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.

Aus der Zeit der DDR haben einige Plastiken erhalten wie das Fahnenmonument am und eine überlebensgroße Büste Ernst Thälmanns an der Franckestraße. Aber nicht nur ideologisch gewünschten Skulpturen entstanden zu DDR-Zeiten so an den in Halle gestorbenen Maler Mathias Grünewald eine Bronzeplastik von Gerhard Geyer der in Bronze für Halle-Neustadt den sogenannten Wissenschaftswürfel schuf. der Moritzburg wird eine andere Variante Hallescher gezeigt die Stahlplastik von Irmtraud Ohme. Vor Ulrichskirche befindet sich ein Brunnen des Hallischen und Burg-Professors Gerhard Lichtenfeld der auch in einen großen Brunnen geschaffen hat. In letzter sind neben einer großen Brunnen-Gestaltung am Hallmarkt Bernd Göbel auch drei lebensnahe Figuren seiner Maya Graber am Universtätsring dazugekommen.

Zoo Parks und Gärten

Halles Bergzoo zeichnet sich durch seine einmalige Lage auf dem 130 Meter hohen aus die vielfach schöne Aussichten gewährt.

Unter den Gärten und Parks der ist der als „Herberge der Romantik“ bekanntgewordene Garten bemerkenswert. Er wurde von Johann Friedrich Reichardt ab 1794 angelegt. Hier trafen sich Dichter der Romantik wie Novalis Tieck Eichendorff Goethe und Jean Paul. Heute ist die Pracht noch zu erahnen.

Der Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität überzeugt seine Artenvielfalt und mit der historischen Sternwarte von 1788. Der Botanische Garten gehört zum Gartenträume Sachsen-Anhalt.

Weiterhin ist der Amtsgarten als Teil Netzwerks „Gartenträume“ in unmittelbarar Nähe der heutigen Giebichenstein hervorzuheben. Es wird vermutet das auf ca. 5 5  Hektar großen Areal die „Alte Burg“ die Vorgängerin der Giebichensteinburg gestanden

Hinzu tritt der Geologischer Garten Halle Institut für Geologische Wissenschaften der Martin-Luther-Universität.

Marktplatz und andere Plätze

Halle verfügt über einige aus verschiedenen bemerkenswerte Plätze. Da ist zunächst der Marktplatz dem mächtigen Roten Turm und dessen mit Glocken zweitgrößten Glockenspiel weltweit der viertürmigen Marktkirche Unser Lieben dem neogotischen Stadthaus und dem „Geoskop“ auf Marktplatz mit Blick auf die sogenannte Hallesche Daneben bestehen der Alte Markt mit dem eine hallische Sage erinnernden Eselsbrunnen der Hallmarkt Zentrum der städtischen Salzgewinnung und seine heute Bebauung sowie der Domplatz mit dem Ensemble Dom Neuer Residenz und Neuer Kanzlei. Besondere erhielt der von Gernot Schulz umgestaltete Universitätsplatz aufgrund des neugeschaffenen Ensembles von historischem Campus und Audimax mit dem Deutschen Architekturpreis 2003 wurde.

Bibliotheken

miniatur|Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt Mit der und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt der 1552 gegründeten Marienbibliothek ältesten und größten evangelischen Kirchenbibliothek in Deutschland historischen Bibliothek der Franckeschen Stiftungen und der 1731 aufgebauten Bibliothek der Deutschen Akademie der Leopoldina verfügt die Stadt über vier große Aktuelle Medien werden in der Stadtbibliothek angeboten. größte öffentliche Bibliothek Sachsen-Anhalts gliedert sich in Zentralbibliothek am Hallmarkt Stadtteilbibliotheken im Süden Westen und Norden der Stadt und eine Musikbibliothek. Bücherbus versorgt die Bevölkerung in den Randgebieten.

Sehenswerte Profanbauten

Halle besitzt einige sehenswerte Profanbauten aus Epochen:
  • Die 1531 erbaute Neue Residenz war Residenz der Magdeburger Erzbischöfe in Halle. Sie am Domplatz in unmittelbarer Nachbarschaft des Domes.
  • Das Stadthaus errichtet 1891–1894 am Marktplatz einer der repräsentativsten Bauten der Stadt. Es als städtisches Versammlungs- Sitzungs- und Festgebäude genutzt.
  • Die 1698 gegründeten Franckeschen Stiftungen mit dem größten Fachwerkhaus Europas waren einst Zentrum des europäischen
  • Das im Stil wilhelminischer Justizbauten errichtete (1903–1905) am Hansering besitzt ein bemerkenswertes Treppenhaus doppelter Wendeltreppe.
  • Der Volkspark errichtet 1906–1907 als ehemaliges der SPD ist architektonisch ein gutes Beispiel die Idee des Gebäudes als Stadtkrone und spielte in der Geschichte der Arbeiterbewegung eine große Rolle.
  • Im Stadtbad sind die Farben und des Jugendstils noch fast vollständig erhalten. Es wurde bis 1914 errichtet und galt als eine größten und modernsten Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge ihrer
  • Das heute leerstehende Solbad Wittekind (1923–1925) an die vielfältige Nutzung der Solequellen in Stadt.
  • Das Logenhaus Zu den Drei Degen bekannt als Tschernyschewskij-Haus wurde 1822–1824 als Logenpalast Stil der italienischen Renaissance errichtet. Es wird Teile der Deutschen Akademie der Naturforscher – Leopoldina beherbergen.

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Planetarium Halle mit Himmelsprojektor auf der
  • Durch Halle führen die Ferienstraße Straße der Romanik der Saale-Radwanderweg sowie die Pilgerroute Lutherweg
  • Jahnhöhle in den Klausbergen an der
  • Steinskulpturen im Heinrich-Heine-Park
  • Große Märkerstraße
  • Fontäne an der Ziegelwiese (80 m) seit 15. August 2009 nach Sanierung durch den „Freunde der Fontäne“ wieder in Betrieb

Naturschutzgebiete

Im Stadtgebiet existieren insgesamt neun Naturschutzgebiete Burgholz Peißnitz Nordspitze Lunzberge Brandberge Rabeninsel und Döllnitzer Auenlandschaft Forstwerder) mit insgesamt rund 696 ha die die stadtbildprägende Natur (Auenlandschaften) schützen.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Januar: Beginn des jährlichen Themenjahrs der Stiftung
  • Februar: Woman in Jazz – Internationales
  • Februar: Happy Birthday Händel (23. Februar)
  • Vor Ostern: Frühjahrsmarkt (Rummel) bei der
  • Mai: Internationales Kinderchorfestival „Fröhlich sein und
  • Mai: Hallesche Museumsnacht
  • Mai: Hallescher Behördenmarathon
  • Am Mittwoch nach Pfingsten: Knoblauchsmittwoch
  • Juni: HändelsOpen (vor den Händelfestspielen)
  • Juni: Händel-Festspiele
  • Juni: Simson <nowiki/>treffen
  • Juni/Juli: Kinderstadt „Halle an Salle“
  • Juni: Lindenblütenfest (alle 2 Jahre im in den Franckeschen Stiftungen)
  • Juli: Lange Nacht der Wissenschaften
  • Juli: Internationale Highland Games
  • Juli: Sommer-Ferien-Festival ( MZ – Music Zone )
  • Juli: 48 Stunden Basketball Turnier
  • Juli: Hallesche Kulturreederei
  • Juli/August: Sommerkino: Kino und Konzert-Open-Air auf Peißnitz
  • August: Nacht der Kirchen (Mitte August)
  • August: Hallesches Laternenfest auf der Peißnitzinsel Bootskorso auf der Saale Konzerten der Pop- Rockmusik Höhenfeuerwerk Fischerstechen der Halloren
  • September: Salzfest um die Saline
  • September: Mitteldeutscher Marathon Spergau-Halle
  • September: Werkleitz-Biennale – Medienkunst-Festival
  • Oktober/November: Herbstjahrmarkt an der Eissporthalle
  • November: Hallische Musiktage an verschiedenen Spielstätten
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsanbindung

Schienenverkehr

[[Datei:Halle-Hbf.jpg|miniatur|Halle Hauptbahnhof 12-gleisiger Inselbahnhof]] Halle ist Magdeburg der wichtigste Knotenpunkt im Schienenverkehr in

Der Hauptbahnhof ist ein Ende des Jahrhunderts erbauter Inselbahnhof mit 12 überdachten Gleisen. wurde 2002 aufwändig saniert. Dabei tauschte man den Bahnhofsvorbau aus. Der Vorplatz wurde dabei vergrößert und bietet durch die Verwendung von statt Metall und hellen Steinen ein freundliches

Dort halten einzelne Intercity-Express-Züge aus und Richtung Leipzig (– Dresden ) Magdeburg (– Hannover ) München und Erfurt (– Frankfurt am Main ). Außerdem verkehren Intercity auf den Linien Leipzig – Magdeburg Hannover – Köln bzw. Bremen – Oldenburg (– Norddeich Mole) im Stunden-Takt und Stralsund – Berlin – Erfurt – Kassel Düsseldorf (– Köln) im Zwei-Stunden-Takt. Ein CityNightLine fährt täglich in Richtung München. Die ICE-Verbindungen laufen an Halle vorbei über Leipzig.

Im Regionalverkehr fahren Regionalbahnen der DB AG in Richtung Naumburg (Saale) (– Erfurt – Eisenach ) Köthen – Magdeburg Sangerhausen Nordhausen Bitterfeld – Dessau bzw. Wittenberg und Eilenburg . Regional-Express-Züge der DB AG fahren in Flughafen Leipzig/Halle – Leipzig Sangerhausen Kassel und Aschersleben - Halberstadt – Vienenburg – Goslar Hannover . Die Verbindung nach Vienenburg wird zusätzlich Harz-Elbe-Express der Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt bedient.

Halle besitzt eine S-Bahn-Linie welche 1969 wurde. Die Stadt ist heute an das Leipzig/Halle angeschlossen. Derzeit verkehrt eine S-Bahn-Linie zwischen und Halle-Trotha über Halle-Neustadt und Halle-Silberhöhe sowie den Hauptbahnhof und weitere Linie nach Leipzig über Schkeuditz . Mit Fertigstellung des City-Tunnels Leipzig werden neuen S-Bahnlinien S3 (Halle-Nietleben – Leipzig) und (Halle – Leipzig – Zwickau) sowie einige eingerichtet werden. Die Verbindungen von Halle-Neustadt nach Merseburg und von Halle-Nietleben nach Halle-Dölau sind ohne Personenverkehr.

Bis voraussichtlich 2015 wird der Bahnhof die neue Saale-Elster-Talbrücke an die Neubaustrecke nach angeschlossen sein.

Straßenverkehr

miniatur|Halles Straßenverkehrsanbindung Halle wird von einem Autobahnring umgeben der Teil der Mitteldeutschen Schleife welche ebenfalls Leipzig umschließt. Die Bundesautobahn 14 die Bundesautobahn 9 stellen dabei den weitaus stärksten befahrenen Teil des Ringes dar. Dies sich auch darin dass die A 9 durchgängig die A 14 ab der Anschlussstelle Halle/Peißen dreispurig sind. Die A 14 führt von Magdeburg an und Leipzig vorbei Richtung Dresden. Die A 9 Berlin und München. Die im Zuge des Deutsche Einheit gebaute A 38 stellt den südlichen der Mitteldeutschen Schleife dar. Als Südharzautobahn bezeichnet bildet sie eine Ost-West-Verbindung zwischen Göttingen und dem mitteldeutschen Raum. Die Fertigstellung A 143 im Teilstück durch das Saaletal westlich Halle ruht durch eine Sammelklage unter Leitung Naturschutzbundes (NABU) Halle die am 17. Januar vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde.

Durch das hallesche Stadtgebiet führen die B 6 Bremen - Hannover Goslar – Halle – Leipzig Dresden - Görlitz die B 91 Halle – Weißenfels Zeitz die B 80 Halle – Sangerhausen Nordhausen und die B 100 Halle – Bitterfeld Wittenberg .

Aufgrund der geringen Zerstörung während des Weltkrieges besitzt Halle noch immer ein kleinteiliges das den heutigen Anforderungen oft nicht gerecht Im Zuge der Errichtung von Halle-Neustadt entschied sich daher neue Schnellstraßen in die gewachsene zu schlagen. So baute man eine vierspurige von Halle-Neustadt Richtung Hauptbahnhof. Sie zerteilt dabei Stadt südlich des historischen Zentrums entlang den Stiftungen und mündet in den Riebeckplatz einen größten städtischen Kreisverkehre in Deutschland. Dieser wurde in den 2005 und 2006 aufwendig saniert so dass und Autoverkehr auf zwei Ebenen getrennt voneinander Platz befahren können. Neben dieser großen Ost-West-Verbindung eine ebenso vierspurig ausgeführte Nord-Süd-Tangente östlich der die als Hochstraße ebenfalls über den Riebeckplatz und im Norden an den Autobahnzubringer Richtung zur A14 angebunden ist. Diese beiden Straßen einerseits das Rückgrat der täglichen Verkehrsbewältigung Halles aber gleichzeitig ein Korsett dar welches die unvorteilhaft zergliedert.

Weiterhin ist der Bau der Haupterschließungsstraße Halle-Ost („Osttangente“) zur Verbindung von B 6 B 91 B 100 geplant. Mit dem Bau des 2. des 3. Bauabschnitts (3b2) von der Grenzstraße zur Delitzscher Straße/Hochweg wurde 2009 begonnen.

miniatur|Die neue Berliner Brücke und Reste historischen Brücke. Halle besitzt mehrere Brücken über Saale wobei jedoch nur die 1928/1929 erbaute Brücke und die Magistrale eine vollständige für Autoverkehr nutzbare Saalequerung darstellen. Zwar ist es über die Schiefer- und Elisabethbrücke ans westliche der Saale zu gelangen da von dort aber keine PKW-taugliche Verbindung Richtung Halle-Neustadt besteht die Errichtung einer dritten Saalequerung seit Jahrzehnten vieldiskutiertes Thema.

Öffentlicher Personennahverkehr

Der ÖPNV wird in Halle neben der S-Bahn der HAVAG (1918 bis 1951 Städtische Straßenbahn 1951 bis 1990 Verkehrsbetriebe Halle) bedient. Sie 13 Straßenbahn- und 23 Buslinien. In Halle die ersten kommerziell genutzten elektrischen Straßenbahnen.

In Halle blieben große Teile des nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten. Halle besitzt überdurchschnittlich ausgebautes Straßenbahnnetz welches durch die Erschließung die Verbindung desselben mit dem Hauptbahnhof und Verbindung von Kröllwitz mit dem Stadtteil Heide-Süd der Wende erweitert wurde.

Flugverkehr

miniatur|Flughafen Leipzig-Halle Der Flughafen Leipzig/Halle fungiert internationaler Verkehrsflughafen für die gleichnamige Region. Er sich am Schkeuditzer Kreuz südöstlich von Halle halber Strecke zwischen den beiden Großstädten und über eine direkte Autobahnanbindung. Durch den östlichsten der im Bau befindlichen Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle erhielt Flughafen einen Fernbahnhof der mit Fertigstellung der im Jahr 2015 auch in das ICE-Netz wird. Zusätzlich befinden sich im Südbereich des zwei Haltepunkte der S-Bahn sowie ein Güterbahnhof künftigen DHL-Hub.

Angeflogen werden im Passagierbereich die großen Drehkreuzflughäfen europäische Metropolen Ferienziele vor allem im und Nordafrika sowie einige Interkontinentalziele.

Nördlich von Halle befindet sich der allem für sportliche Zwecke genutzte Flugplatz bei Er wurde zwischen 1968 und 1971 erbaut den in Halle-Nietleben weggefallenen Flugplatz zu ersetzen. DDR-Zeiten konzentrierte man sich vor allem auf Fallschirmspringerausbildung. Nach der Wende konnte der Flugplatz Bedeutung als Sportflugplatz weiter ausbauen. Heute besitzt eine 1100 m lange Start- und Landebahn und knapp 30.000 Flugbewegungen im Jahr.

Schiffsverkehr

miniatur|Das Hafenbecken des Hafens Halle-Trotha im mit geschlossener Eisdecke Die Saale ist für und Ausflugsschiffe flussabwärts bis zur Mündung bei und flussaufwärts bis Bad Kösen schiffbar. Für Sportboote existieren in Halle Anlegepunkte zwischen den Flusskilometern 88 5 und zum Teil mit Bootsvermietungen. Ausflugsschiffe verkehren vom an der Giebichensteinbrücke im Stadtgebiet und bis Wettin . Die Saale wird in Halle durch Wehre mit Schleusen reguliert.

Halle hat zwei Hafenbecken: Der nördliche Halle-Trotha verfügt über moderne Gleisanschlüsse Kaianlagen Wiegeeinrichtungen Verladetechnik für multimodale Güterverkehre Bahn/Straße/Schiff. Der ältere ist seit dem 18. April 2010 als in Betrieb. Er verfügt über 13 Liegeplätze; davon sind Dauernutzern vorbehalten die anderen stehen zur verfügung. Der neue Hafen ist eines sieben halleschen Projekten der Internationalen Bauausstellung.<ref> http://no1com.de/node/271</ref> ; Für Frachtschiffe ist die Saale nicht schiffbar; die Flussregulierung im Mündungsbereich in die Elbe wurde noch vor dem Zweiten Weltkrieg jedoch bis heute nicht abgeschlossen. Künftig soll Schleusenkanal bei Groß Rosenburg (nahe Barby) Abhilfe

Medien

  • In Halle befindet sich das Mitteldeutsche (MMZ) in dem sich Firmen mit dem der audiovisiuellen Produktion angesiedelt haben.
  • Lokalfernsehsender „TV Halle“
  • Bürgerforum HalleForum

Radio

miniatur|Gebäude des MDR In Halle werden Radioprogramme produziert. Dabei ist herauszuheben dass aufgrund funktionalen Standortrennung des MDR fast alle im gesamten Sendegebiet ausgestrahlten des MDR im Hörfunkzentrum in Halle beheimatet Neben dem Massenprogramm Jump werden hier das MDR Info sowie die Spartenprogramme MDR Sputnik Figaro und MDR Klassik produziert. Zusätzlich zu überregionalen Sendern befindet sich das Regionalstudio von 1 Radio Sachsen-Anhalt in Halle.

Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern befinden sich private Radiostationen in Halle. Zu erwähnen sind beiden großen privaten Sender 89.0 RTL und Brocken die vollständig bzw. teilweise im Besitz RTL Gruppe sind. Wobei sich 89.0 RTL ein sehr junges Publikum beschränkt setzt Radio mehr auf ein regional ausgerichtetes Programm für Zielgruppe bis 49 Jahren. Außerdem gibt es Halle das freie und nicht kommerzielle Lokalradio Corax welches sich vor allem durch seinen Programminhalt auszeichnet der von ehrenamtlichen Redakteuren erstellt und dadurch eine große Vielfalt an Themen

Printmedien

  • Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & KG – Hightech-Druckhaus was als wichtigstes Printmedium Tageszeitung Mitteldeutsche Zeitung hat die mehrere Lokalausgaben besitzt
  • Regionalausgabe der Bild-Zeitung für Halle

Daneben gibt es mehrere Anzeigenblätter und

Ansässige Unternehmen

[[Datei:2007-05 Halle (Saale) 02.jpg|miniatur|Die Halloren Schokoladenfabrik älteste Schokoladenfabrik]]
  • enviaM Mitteldeutsche Energie AG
  • Stadtwerke Halle
  • Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG)
  • GP Günter Papenburg AG – BT
  • KSB-Pumpen Niederlassung
  • Transformatorenwerk ABB
  • Finsterwalder Transport und Logistik GmbH
  • Halloren Schokoladenfabrik – Deutschlands älteste Schokoladenfabrik
  • Kathi Backmischungen
  • Coca Cola Erfrischungsgetränke AG Zweigniederlassung Halle Produktion von Softgetränken
  • DELL Halle GmbH (Service- und Vertriebszentrum)
  • zahlreiche Callcenter ( ADAC buw Transcom Regiocom S-Direkt und andere)

Öffentliche Einrichtungen

Die Stadt Halle ist ein überregional Gerichtsstandort . Neben dem Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt und dem Sachsen-Anhalt sind hier ein Landgericht ein Amtsgericht ein Arbeitsgericht ein Verwaltungsgericht und ein Sozialgericht ansässig.

Ferner ist die Stadt Sitz folgender Institutionen Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts :

  • Bundespolizeiamt Halle
  • Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Halle
  • Kreiswehrersatzamt Halle
  • Kulturstiftung des Bundes – Stiftung für Förderung von Kunst und Kultur im Rahmen Zuständigkeit des Bundes
  • Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt (ehem. Regierungspräsidium)
  • Landesamt für Umweltschutz des Landes Sachsen-Anhalt
  • Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland (seit 1. September vormals LVA Landesversicherungsanstalt)
  • Statistisches Landesamt
  • Landesamt für Verbraucherschutz
  • Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt angeschlossenem Landesmuseum für Vorgeschichte)
  • Medienanstalt Sachsen-Anhalt ( Landesmedienanstalt )
  • Nebenstelle des Landratsamts Saalekreis

Bildung und Forschung

Hochschulen

[[Datei:Halleuniplatz.JPG|miniatur|Universität Halle mit Löwe und Audimax]] Entwicklung als Bildungsstandort ist eng mit den Jahren des 17. Jahrhunderts verbunden in denen die Universität Halle (1694) und andererseits die Franckeschen Stiftungen (1698) gegründet wurden. Die Universität bildete Christian Thomasius und Christian Wolff die beide auch derselben waren einen Hauptpunkt der deutschen Aufklärung. traten Spannungen zwischen den konservativ pietistischen Vertretern und den eher aufklärerisch orientierten auf. Mit Gelehrten wie Alexander Gottlieb Baumgarten Johann Christian Reil oder Friedrich Schleiermacher erlangte die Universität besonders im 18. deutschlandweit hohes Ansehen. So promovierte die erste Frau Deutschlands 1754 an der Universität Halle. Nach kurzzeitigen Schließung durch Napoleon wurde die Universität mit der Universität Wittenberg vereinigt. Seit 1933 sie ihren heutigen Namen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg . 1993 wurde die Pädagogische Hochschule Halle-Köthen Teile der Technischen Hochschule Merseburg integriert. Nach 1989 wurden viele Gebäude errichtet. So konzentriert sich die Universität auf innerstädtischen Campus um den Universitätsplatz (mit Hauptgebäude Melanchtonianum und Juridicum) und den weinberg campus unten). Im WS 05/06 waren 18.690 Studenten

Der Universität ist die Universitäts- und Sachsen-Anhalt angeschlossen. Sie ist mit 5 3 Bestandseinheiten die größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek des Landes und besitzt mit der Bibliothek der Morgenländischen Gesellschaft der Ponickauschen Bibliothek oder der Ungarischen wertvolle Sammlungen.

Die zweite wichtige Hochschule in Halle die Hochschule für Kunst und Design Halle auf Burg Giebichenstein. In ihrer heutigen Form sie seit 1915. Sie geht auf eine Zeichen- und Handwerkerschule aus dem Jahre 1879 Der für Halle sehr wichtige Bürgermeister Rive 1915 Paul Thiersch zum neuen Direktor was als Gründungsjahr der Kunstschule Burg Giebichenstein angesehen Thiersch versuchte mit anderen Lehrern die wie Gerhard Marcks und Marguerite Friedlaender zum Teil vom Bauhaus kamen die Themen des Deutschen Werkbundes dieser Schule umzusetzen. Die heutige Struktur der für Kunst und Design Burg Giebichenstein wurde festgelegt. Die Kunstschule verlor 1933 wichtige Lehrer konnte sich aber durch die Nazi-Zeit retten. Bestehen war im Zuge des „Formalismusstreits“ in DDR in den 1950er Jahren gefährdet. Von bis 1970 gab es nur Ausbildung im und in der Formgestaltung (heute Design). Nach konnte die Hochschule wieder die Struktur der Jahre aufnehmen und es werden sowohl Design und Kunsthandwerk gelehrt. Heute hat die Hochschule 1000 Studenten. Jedes Jahr öffnet sie im ihre Werkstätten und Ateliers für drei Tage dass man die Arbeiten von Studenten und sehen kann eine Modenschau führt in diese ein.

Die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik in geht auf die Evangelische Kirchenmusikschule Aschersleben zurück 1926 als erste Einrichtung ihrer Art gegründet 1939 zog sie nach Halle und ist 1993 staatlich anerkannt. Träger ist die Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen .

Außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen

Leopoldina

miniatur|Leopoldina-Gebäude Neben den Hochschulen bildet die Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein wichtiges Standbein halleschen Forschungslandschaft. Als älteste deutsche wissenschaftliche Akademie 1652 in Schweinfurt ) zog und zieht sie wichtige Forscher Während der Zeit der deutschen Teilung war Leopoldina die einzige Wissenschaftlerorganisation die ungeteilt weiter Ihr gehören mehrere Nobelpreisträger an. Mit der Akademie engagiert sie sich im aktuellen interdisziplinären

Institute

miniatur|Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie Nach der Wende sich mehrere Max-Planck- und Leibniz-Institute in Halle die teils auf bereits bestehende Strukturen zurückgreifen 1994 entstand das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in und Osteuropa (IAMO). Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören das Institut für Wirtschaftsforschung Halle und das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB).

Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt mehrere Institute darunter die Max-Planck-Forschungsstelle Enzymologie der Proteinfaltung das Institut für ethnologische und das Institut für Mikrostrukturphysik. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit dem Institut für Werkstoffmechanik und die Helmholtz-Gemeinschaft mit einem Standort des für Umweltforschung – UFZ präsent.

Das Deutsche Jugendinstitut ist mit einer in Halle vertreten. Die Universität Halle unterhält Institut für Slavistik Sprechwissenschaft und Phonetik.

Weiterhin befinden sich in Halle:

  • das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung
  • Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische (ZAMED).

Technologiepark weinberg campus

Einen wichtigen strukturellen Knotenpunkt bildet der weinberg campus . Er ist neben Berlin-Adlershof der zweitgrößte Wissenschafts- und Technologiepark in Auf dem Campus befinden sich acht Fachbereiche Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und sechs der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) und das BioZentrum in insgesamt sieben Gebäuden hochwertige Labor- und Über 100 Unternehmen und Institute sind zurzeit vertreten. Der „weinberg campus' e. V.“ wurde am 5. 2004 gegründet und bildet ein Netzwerk für Entwicklung und Realisierung innovativer marktfähiger Vorhaben.

Freizeit- und Sportanlagen

[[Datei:2007-07 Halle (Saale) 23.jpg|miniatur|Sporthalle Brandberge]] miniatur|Nordbad
  • Naturbäder: Hufeisensee Heidesee Angersdorfer Teiche
  • Stadien: Kurt-Wabbel-Stadion Stadion am Bildungszentrum (Neustadt) der Waggonbauer (Ammendorf) Leichtathletikstadion Robert-Koch Stadion am
  • Fußballplätze (Vereinsplätze): Hallescher FC VfL Halle BSV Halle-Ammendorf u. a.
  • Eissporthalle: ESC Halle 04
  • Freizeitbad Maya mare Saline-Schwimmhalle und Freibad Schwimmhalle Neustadt Nordbad
  • Sportkomplex Brandberge: Leichtathletikhalle Mehrzweckhalle
  • Tennisplätze (Klubanlagen): Sandanger Ziegelwiese(USV Halle) TC Böllberger Weg u. a.
  • Galopprennbahn Halle (Saale) auf den Passendorfer
  • Flugsport Flugplatz Halle-Oppin
  • American Football: Falkenfield Heimstätte der USV Falken
  • Kampfsportzentrum Ringen Boxen Judo im Kreuzvorwerk Halle)
  • Kanuslalom Kanuwandern Wildwasserkanu (Böllberger Sportverein)
  • Ruder- und Kanuregattastrecke Osendorfer See

Naherholungsgebiete

Die beliebtesten Naherholungsgebiete die mit Ausnahme Dölauer Heide mit der Saale in Verbindung stehen haben zugleich einige oder andere Freizeiteinrichtungen zu bieten:
  • Saaleaue mit Galopprennbahn
  • Würfelwiese Ziegelwiese und Peißnitzinsel mit Parkeisenbahn Halle (Saale)
  • Großer und kleiner Galgenberg
  • Dölauer Heide mit Bischofswiese darauf Befestigungsanlagen Hügelgräber aus der Jungsteinzeit
  • Rabeninsel
  • Riveufer und Trothaer Ufer bis Insel
  • Volkspark
  • Klausberge

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

eine vollständigere Liste gibt es unter der Ehrenbürger von Halle (Saale)
  • Robert Franz eigentlich Robert Knauth (* 28. Juni in Halle; † 24. Oktober 1892 in Komponist
  • Peter Sodann (* 1936 in Meißen) Schauspieler und des Neuen Theaters bis 2005
  • Hans-Dietrich Genscher (* 1927 in Reideburg heute zu Politiker und 1974–1992 Außenminister der Bundesrepublik Deutschland
  • Paul Raabe (* 1927 in Oldenburg) Dr. phil. Drs. mult. h. c. 1992–2000 der Franckeschen Stiftungen
  • Richard von Volkmann-Leander (* 17. August in Leipzig; † 28. November 1889) Mediziner
  • Dr. Marianne Witte (* 1923 in Tochter des Nobelpreisträgers für Chemie
  • Prof. Karl Ziegler finanzierte die Sanierung des Stadtgottesackers

Söhne und Töchter der Stadt Halle

Hauptartikel: Söhne und Töchter der Stadt Halle

Persönlichkeiten die in Halle gewirkt haben

Hauptartikel: Liste der Persönlichkeiten der Stadt Halle

In Halle wirkten Persönlichkeiten wie die deutschen Aufklärer Christian Thomasius und Christian Wolff ihr Gegner August Hermann Francke (Gründer der Franckeschen Stiftungen). Unter den Künstlern Halles finden sich die Komponisten Johann Friedrich Reichardt (Reichardts Garten heute Teil des Projekts Sachsen-Anhalt.) und Wilhelm Friedemann Bach und in der bildenden Kunst Lyonel Feininger Gerhard Marcks Karl Völker Albert Ebert und der Präsident des Berufsverbandes Bildender Künstler in der Willi Sitte . Im Bereich der Literatur wirkten hier Joseph von Eichendorff Curt Goetz und in der Zeit zweiten Hälfte des 20.  Jahrhunderts Rainer Kirsch und Heinz Czechowski . Im Bereich der Wissenschaft stechen Johann Christian Reil (Erfinder des Begriffs der Psychiat(e)rie) und Georg Cantor hervor.

Literatur

  • {{Literatur|Autor=Thomas Bienert|Titel=Halle an der Saale|Verlag=Sutton|Ort=Erfurt|Jahr=2002|ISBN=3-89702-459-4}}
  • {{Literatur|Herausgeber=Angela Dolgner|Titel=Historische Plätze der Stadt Halle der Saale|Verlag=Mitteldeutscher Verlag|Ort=Halle|Jahr=2008|ISBN=978-3-89812-495-9}}
  • {{Literatur|Autor=Werner Freitag Mathias Tullner|Titel=Halle 806 bis Salz Residenz und Universität/Halle 1806 bis 2008. Regierungssitz Bezirksstadt|Ort=Halle|Jahr=2006/07|ISBN=978-3-89812-500-0|Verlag=Mitteldeutscher Verlag|Auflage=1.}}
  • {{Literatur|Herausgeber=Werner Freitag Katrin Minner Andreas Ranft|Titel=Geschichte Stadt Halle|Ort=Halle|Jahr=2006|ISBN=978-3-89812-512-3|Verlag=Mitteldeutscher Verlag|Auflage=1.}}
  • {{Literatur|Autor=Werner Freitag Heiner Lück|Titel=Halle und das Verlag|Ort=Halle|Jahr=2002|ISBN=3-89812-161-5}}
  • {{Literatur|Autor=Hans Joachim Kessler Conrad Kessler|Titel=Zeitreise durch – Ausflüge in die Vergangenheit|Verlag=Wartberg Verlag|Ort=Gudensberg-Gleichen|Jahr=2006|ISBN=3-8313-1584-1}}
  • {{Literatur|Autor=Michael Pantenius|Titel=Halle (Saale). Stadtführer|Auflage=2.|Verlag=Mitteldeutscher Verlag|Ort=Halle|Jahr=2007|ISBN=978-3-89812-273-3}}
  • Hans-Walter Schmuhl: Halle in der Weimarer Republik und im (= Studien zur Landesgeschichte Bd. 15) 2007 ISBN 978-3-89812-443-0
  • Armin Stein: Die Stadt Halle an der Saale (Nachdruck d. Ausgabe v. 1924). Wort Werk Halle 1996 ISBN 3-89557-056-7 .
  • Holger Zaunstöck: Halle zwischen 806 und 2006 . mdv Halle 2001 ISBN 3-89812-105-4 .
  • Ines Zimmermann: Gesichter meiner Stadt . Fotografien aus Halle 1986–1998. mdv Halle ISBN 978-3-89812-577-2 .
  • Frank Betker: Einsicht in die Notwendigkeit! . Kommunale Stadtplanung in der DDR und der Wende (1945–1994) Beiträge zur Stadtgeschichte und Bd. 3 Steiner-Verlag Stuttgart 2005 ISBN 3-515-08734-6 . (Fallstudienstädte Halle und Rostock)
  • Silvia Zöller (Red.): Unser Stadtjubiläum – 1200  Jahre Halle an Saale . Buch und DVD Halle 2007 ISBN 978-3-89812-458-4 .
  • Michael Schwibbe et al: Zeit-Reise: 1200  Jahre Leben in Halle. Sonntagsnachrichten 2006 ISBN 978-3-00-019130-5 .
  • Friedrich/Früauf: Halle und sein Umland mdv Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale) 2002 ISBN 3-89812-167-4 .

Architektur

  • Holger Brülls und Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale Berlin Reimer Verlag 2000 ISBN 3-496-01202-1
  • Marc Mielzarjewicz: Lost Places. Schönheit des Verfalls . Mitteldeutscher Verlag Halle 2008 ISBN 978-3-89812-575-8 (Bildband)

Weblinks

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Einzelnachweise

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