Der Name leitet sich vom Keltischen Hal für Salz ab und bezieht sich das von Salzwasser überflutete Land. Im Mittelalter gab es bedingt durch fehlenden oder geringen Küstenschutz und die damit verbundenen häufigeren mehr Veränderungen an der Küstenlinie und deutlich mehr Halligen.
Die 7 bis 960 Hektar großen Halligen sind teilweise Reste des Festlandes oder von Inseln die als Überbleibsel in Sturmfluten untergegangenen Landes stehengeblieben sind und teilweise Aufschwemmungen der Nordsee entstanden. So wuchsen zum Nordmarsch Butwehl und Langeneß zu Langeneß zusammen.
Wohn- und Wirtschaftsgebäude befinden sich auf künstlich aufgeschütteten Hügeln den Warften um so vor Sturmfluten geschützt zu sein. Auf manchen Halligen es auch einen Sommerdeich.
Auf den Halligen leben nur wenige Ihren Erwerb beziehen sie heute hauptsächlich von Tourismus Küstenschutz und Landwirtschaft . Letztere umfasst vor allem Viehzucht auf den fruchtbaren häufig überfluteten Salzwiesen .
Die Halligen befinden sich im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer . Die bewirtschafteten Halligen Nordstrandischmoor Gröde Oland und Hooge sind vom Schutzgebiet umgeben aber in dieses Gebiet integriert. Die kleineren Halligen Südfall Süderoog Norderoog sowie die Hamburger Hallig Bestandteil des Nationalparks. Wattwanderungen und Informationsveranstaltungen werden von Fremdenverkehrsämtern und der Nationalparkverwaltung angeboten.