Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die sogenannte Halsband-Affäre war ein Skandal am französischen Hof den 1780er Jahren in den die Königin Marie Antoinette verwickelt war.
Die Pariser Juweliere Böhmer und Bassenge einige Jahre lang Diamanten für ein Collier dass sie zuerst an Madame Dubarry die Mätresse von Ludwig XV. dann an Marie Antoinette zu verkaufen hofften. 1778 schlug Ludwig XVI. der Königin vor ihr das Collier schenken was ihn 1 6 Millionen Livres hätte. Die Königin lehnte diesen hohen Preis ab oder der König selbst änderte seine Nachdem die Juweliere vergeblich versucht hatten das außerhalb von Frankreich zu veräußern traten sie 1781 nach der Geburt des Dauphins Louis-Joseph-Xavier-François 1781 - 1789 ) erneut an Marie Antoinette heran die erneut ablehnte.
Zu dieser Zeit hasste Marie Antoinette eine bestimmte Person am Hof: den Kardinal de Rohan ehemals Gesandter in Wien von er 1774 abberufen worden war nachdem er das der Königin erregt hatte. Der Grund dafür dass er ihrer Mutter Maria Theresia vom frivolen Lebenswandel Marie Antoinettes berichtet wofür diese einen Tadel hatte einstecken müssen. seiner Rückkehr nach Frankreich war der Kardinal die Gunst der Königin wiederzugewinnen um die des Premierministers zu bekommen. Im März 1784 machte er die Bekanntschaft einer gewissen de St. Remy de Valois die von unehelichen Sohn von Heinrich II. abstammte. Jeanne de Valois hatte nach Abenteuern einen selbsternannten Comte de Lamotte geheiratet lebte von einer kleinen Pension die ihr König gewährt hatte. Diese Hochstaplerin gewann bald Einfluss auf den Kardinal mit dem sie intime Beziehung hatte. Sie überzeugte ihn dass von der Königin empfangen worden sei und Gunst genieße; Rohan beschloss sie zu benutzen das Wohlwollen der Königin wiederzuerlangen. Die Comtesse Lamotte versicherte dem Kardinal dass sie in Namen Bemühungen unternehmen werde.
Dies war der Anfang einer vorgegebenen zwischen Rohan und der Königin in der Lamotte auf Rohans Briefe an Marie Antoinette Antworten lieferte von denen sie versicherte dass von der Königin kämen. Der Tonfall der wurde sehr warmherzig und der Kardinal – davon dass sie in ihn verliebt sei wurde leidenschaftlich in sie vernarrt. Er bat Comtesse ein geheimes Gespräch mit der Königin arrangieren und im August 1784 fand im von Versailles in einem Hain ein Treffen dem Kardinal und einer Dame statt die Kardinal für die Königin selbst hielt. Rohan ihr eine Rose an und sie versprach die Vergangenheit zu vergessen. Später erklärte gewisse Lejay – die Marie Antoinette ähnelte – sie für die Rolle der Königin in Komödie verpflichtet worden war.
In jedem Fall profitierte die Comtesse der Überzeugung des Kardinals und lieh sich ihm große Geldsummen die angeblich für wohltätige der Königin bestimmt waren. Mit diesem Geld die Comtesse eine achtbare Rolle in der einnehmen und viele glaubten an die Echtheit engen Beziehung zu Marie Antoinette mit der öffentlich und offenherzig prahlte. Es ist eine ungeklärte Frage ob sie die Menschen einfach täuschte oder ob sie von der Königin einen unbekannten Zweck beschäftigt wurde vielleicht um Kardinal zu ruinieren. Jedenfalls glaubten die Juweliere die Beziehung zwischen de Lamotte und Marie und beschlossen sie einzuspannen um die Halskette verkaufen. Zuerst lehnte sie diesen Auftrag ab dann aber an.
Am 21. Januar 1785 verkündete die Comtesse Lamotte dass die das Collier kaufen wolle dass aber der über eine hohe Persönlichkeit abgewickeln werden solle. Weile später kam Rohan zu Verhandlungen über Kauf der berühmten Halskette für deren Preis 1 6 Million Livres eine Ratenzahlung vereinbart Er behauptete eine Vollmacht der Königin zu und zeigte den Juwelieren eine Bestätigung der in einer Handschrift von Marie Antoinette. Rohan das Collier in das Haus der Comtesse es ein Mann in Empfang nahm den für einen Kammerdienser der Königin hielt.
Madame de Lamotte erzählte dem Kardinal Marie Antoinette ihm ein Zeichen der Dankbarkeit würde und Rohan glaubte dieses erkannt zu Ob es sich dabei um Zufall oder Halluzination seinerseits gehandelt hat weiß niemand. Es aber sicher dass er die Juweliere verplichtet sich für den Auftrag zu bedanken; dass und Bassenge vor dem Verkauf der Königin den Verhandlungen in ihrem Namen Bescheid gegeben um sich doppelt sicher zu sein; dass Antoinette den Abschluss des Handels zuliess; und sie den Dankesbrief von Böhmer verbrannte. Inzwischen der "Comte de Lamotte" nach London aufgebrochen sein um dort die Diamanten aus dem zu verkaufen.
Als der Termin für die Bezahlung legte de Lamotte die Briefe des Kardinals diese waren für Böhmer aber unzureichend so er sich bei der Königin beschwerte. Diese ihm dass sie das Collier nicht bekommen auch nie bestellt habe und ließ sich Geschichte von den Verhandlungen erzählen. Daraufhin folgte coup de théatre . Am 15. August 1785 (Mariä Himmelfahrt) als der ganze Hofstaat König und die Königin erwartete um in Kapelle zu gehen wurde Kardinal Rohan festgenommen in die Bastille abgeführt. Er war jedoch in der Lage seine Korrespondenz mit der Königin zu vernichten; es ist nicht bekannt dies unter dem stillschweigenden Einverständnis der Beamten die es jedenfalls nicht verhinderten. Die Comtesse Lamotte wurde erst am 18. August verhaftet sie ihre Aufzeichnungen vernichtet hatte.
Die Polizei versuchte alle ihre Komplizen zu machen und nahm das Mädchen Marie und einen gewissen Reteaux de Villette fest Freund der Comtesse der zugab die an im Namen der Königin geschickten Briefe verfasst haben und der ihre Unterschrift auf dem gefälscht hatte. Der berüchtigte Scharlatan Cagliostro wurde ebenfalls inhaftiert es stellte sich heraus dass er nicht an der Affäre war. Der Kardinal Rohan akzeptierte das Pariser Parlament als Richter. Ein sensationeller Prozess führte 31. Mai 1786 zum Freispruch des Kardinals sowie von Lejay und Cagliostro. Die Comtesse de Lamotte zum Staupbesen Brandmarkung und lebenslänglicher Haft im verurteilt. Ihr Ehemann wurde in Abwesenheit zu Galeerenstrafe verurteilt. Villette wurde verbannt.
Die öffentliche Meinung wurde durch diesen heftig erregt. Es wird allgemein angenommen dass Antoinette in der Sache kein Fehler anzulasten dass Rohan ein unschuldiger Trottel war und die Lamottes beide für ihre Zwecke täuschten. Volk dagegen beharrte auf der Überzeugung dass Königin die Comtesse als Werkzeug benutzt habe ihren Hass gegenüber dem Kardinal de Rohan befriedigen. Verschiedene Umstände bestärkten diese Annahme und sehr dazu bei Marie Antoinette zu diskreditieren: Enttäuschung bei Rohans Freispruch; die Tatsache dass seiner Ämter enthoben und zur Abtei von exiliert wurde; und schließlich die Flucht der de Lamotte aus dem Salpétrière in die Volk den Hof verwickelt glaubte. Als die ins Ausland geflüchtet war veröffentlichte sie eine in der sie die Königin beschuldigte.