Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. In der Mathematik ist eine Hamelbasis eines Vektorraumes V eine Teilmenge B mit den Eigenschaften:
Sie ist linear unabhängig d.h. falls eine endliche Linearkombination aus B den Nullvektor liefert sind alle Koeffizienten 0.
Jeder Vektor von V lässt sich als endliche Linearkombination aus B darstellen.
Mathematiker sind hier meist schnell dabei sagen die Endlichkeit einer Linearkombination ist bereits ihrer Definition; aber dies vergisst man schnell der Arbeit in unendlichdimensionalen unitären Vektorräumen . Darauf gehen wir weiter unten noch
Die Funktionen in B sind linear unabhängig und jede in Intervall quadrat-integrierbare Funktion ist eine "unendliche Linearkombination" B . Das heißt es gibt komplexe Zahlen a k b k so dass
Jedoch sind die meisten Funktionen in V nicht als endliche Linearkombination aus B darstellbar. Damit ist B keine Hamelbasis. Als Vektorraum hat V zwar eine Hamelbasis diese ist jedoch größer als diese abzählbare Orthonormalbasis (sie ist überabzählbar). Hamelbasen in wie diesen (unendlichdimensionalen Hilberträumen ) sind von geringem Interesse; Orthonormalbasen sind wichtig für das Studium von Hilberträumen.