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Handels-U-Boot


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Handels-U-Boote

Bisher hat es zwei Handels-U-Boote gegeben. waren die 1916 in Deutschland gebauten Boote und "Bremen". Beide U-Boote wurden auf Grund strategischer Rohstoffe geplant. Gegründet wurde am 8. 1915 die "Deutsche Ozean-Rhederei" (DOR) von dem Großkaufmann Alfred Lohmann der Reederei "Norddeutscher Lloyd" der "Deutschen Bank". Bei der Gründung gaben ein frachttragendes U-Boot die "Deutschland" in Auftrag. unbewaffnete U-Boot war ein ziviles Fahrzeug mit zivilen Mannschaft und genoß damit den vollen Schutz als Kauffahrteischiff.

Technische Daten der "Deutschland" :

  • Stapellauf : 28.3.1916
  • Konstruiert und erbaut von Oberingenieur Erbach
  • Tragfähigkeit : 750 To
  • Antrieb : Zwei Sechszylinder-Viertakt-Dieselmotoren
  • Geschwindigkeit : 11 5 kn über Wasser 7 kn unter Wasser
  • Kapitän : Paul König
  • Besatzung : 29 Mann.

  • Erste Reise : 23.06.1916
  • Ladung : Farbstoffe 163 to für 60 000 RM. Weitere Ladung : Arzneien Bank- Diplomatenpost.
  • Ankunft Baltimore : 08.07.1916
  • Rückladung : 348 to Kautschuk 341 to 93 to Zinn
  • Gewinn der Ladung : 17 500 000 (Das sechsfache der Baukosten)
  • Zurück in Bremerhaven : 25.08.1916
  • Zurückgelegte Meilen : 8450 sm davon 190 in Tauchfahrt.

Die Ladung wurde dringend erwartet von amerikanischen Farbenindustrie. Die Rückfracht deckte den Bedarf deutschen Kriegsindustrie für mehrere Monate.

  • Zweite Reise vom 14.10.1916 - 10.12.1916.

Diese Reise wurde durch die Reparatur Schadens verzögert den ein amerikanischer Schlepper an "Deutschland" absichtlich verursacht hatte. Im Hafen von London/Connesticut.

  • Die dritte Reise wurde nicht angetreten wegen Eintritts der in den Krieg.
  
Die "Deutschland" wurde von der Kaiserlichen übernommen und umbenannt in U 155. Bis 13.11.1918 blieb sie im Kriegseinsatz. Am 24.11.1918 an Groß Britannien.

Handels-U-Boot "Bremen".

Das Schwesterschiff der "Deutschland" die "Bremen" auf der Jungfernreise verloren. Ihr Schicksal wurde heute nicht aufgeklärt. Nach der Fertigstellung wurde am 08.07.1916 der DOR übergeben und in Schiffsregister von Bremen eingetragen. Kapiän war Karl Er war Reserveoffizier der Marine und an ausgebildet und vor Übernahme der "Bremen" aus aktiven Dienst entlassen. Am 21.08.1916 verließ die den Kieler Hafen und machte kurz im Hafen Station um dann die Überfahrt anzutreten. dieser Reise blieb sie verschollen. Auch nach der Feindseligkeiten wurde nicht geklärt wie das dieses Bootes endete.




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