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Handfeuerwaffe


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Inhaltsverzeichnis

Handfeuerwaffe

- Begriff für tragbare Feuerwaffe

Die Unterscheidung wird vorgenommen in: Arkebuse (alte Bezeichnungen für Gewehr) Gewehr Sturmgewehr Maschinengewehr Flinte (Jagdwaffe) Revolver Pistole Maschinenpistole.

Auf welchen Wegen die Kenntnis des von China nach Europa kam ist nicht Trotz der Kenntnis des Schießpulvers entstanden erst später die Feuerwaffen.

Griechisches Feuer

Die Byzantiner kannten bereits (674) eine aus Kolophonium Schwefel und Salpeter Griechisches Feuer genannt erfunden von Kallinikos aus Heliopolis. selbst auf Wasser brennbare Stoff war entscheidend Verteidigung von Konstantinopel. In den nächsten Jahrhunderten das „griechische Feuer“ vor allem gegenüber Schiffen vordringenden Muslime eingesetzt.

Schießpulver

Schießpulver wird erstmals in der Schrift des Roger Bacon an den Bischof von Paris (1260) Die Legende der Erfindung des Mönchs Berthold (Schwarzpulver) wird erst auf späteren Zeitpunkt datiert. Schießpulver (Holzkohle Schwefel und Salpeter) bleibt bis Erfindung der Patrone im 19. Jahrhundert das für Handfeuerwaffen. Alfred Nobel erhält (1887) ein auf rauchfreie Treibmittel (Nitrozellulose/Nitroglyzerin).

Feuerwaffen

Die ältesten Feuerwaffen waren ausschließlich Geschütze . Die erste Abbildung einer Kanone stammt dem Jahre 1326. 40 Jahre später sind Handfeuerwaffen (Handrohr) nachweisbar. Das Rohr wurde aus gegossen anfangs wurden Pfeile später Bleikugeln verschossen

Erste Handfeuerwaffen

Die Entwicklung der Handfeuerwaffen erreichte mit Luntenschloss (1411) ein erstes Stadium. Die Lunte nach dem Anzünden. Mittels eines Schnappmechanismus wird Betätigen des Abzuges die glimmende Lunte an Schießpulver gedrückt und führt zur Zündung. Damit der Schütze nicht mit dem Zünden sondern mit dem Zielen befasst. Die folgende Einführung Visier und Korn sowie gezogene Läufe um bestimmten die Zielgenauigkeit.

Bei der Schlacht von Cerignola (1503) erstmals der Einsatz von Handfeuerwaffen den Gefechtsverlauf. Cortés 1519 aufbrach das Reich der Azteken zu erobern besaßen seine 508 Soldaten Bronzegeschützen auch 13 Gewehre . Die Steinschlosswaffen ersetzten ab 1650 die Luntenschlossmechanik indem Feuerstein den Zünd-Funken schlug. Beim Perkussionsschloss 1807 erfunden wird Knallpulver zum Zünden Die Einführung der Patrone 1812 führt schließlich Zusammenführung von Schießpulver Zündmasse und Geschoss (Hinterlader).

Moderne Handfeuerwaffen

Preussen führte 1841 als erste Armee Zündnadelgewehr ein und hatte damit einen technischen Spätere Entwicklungen führten in den USA zu Repetiergewehren (Spencer Henry und Winchester). Schaftmagazin-Gewehre wurden Mauser und Mannlicher eingeführt.

Sturmgewehre (halbautomatische Rückstosslader) kamen bereits im 1. zum Einsatz. Der vollautomatische Gasdrucklader kam mit deutschen MP 44 (1944) zum Einsatz. Der Vertreter dieser Gattung ist das russisches AK Sturmgewehr (1947 von Kalaschnikow entwickelt) welches bis über 70 Millionen mal hergestellt wurde. Der Vertreter dieser Gasdrucklader ist das bereits im verwendete M 16.

Erste Maschinengewehre wurden von Gatling 1860 (handbetrieben) und 1884 (rückstoßbetrieben) eingeführt. Der Großeinsatz von Maschinengewehren im 1. Weltkrieg.

Bei den Revolvern bestimmte der Stiftfeuerrevolver von Lefaucheaux (1845) der Colt „Peacemaker“ (1873) mit Kaliber 45 4 mm) die Entwicklung. Beim Revolver wird eine drehbare Trommel die Patrone dem Lauf

Die Pistole wurde ursprünglich als Schusswaffen für Reiter erste Modelle tauchten um 1510 auf. Selbstladepistolen ab 1893. Bekannte Modelle kamen von Luger Colt Browning und Beretta. Bei den Selbstladepistolen entweder mittels Masse- Kniegelenk- oder Walzenverschluss der ausgeführt.

Die Maschinenpistole eine deutsche Erfindung von 1918 (Bergmann) Berühmtheit durch Al Capone mit dem Modell von Tompson. Bekannte Maschinenpistolen sind heute die Uzi und die deutsche MP 5 von und Koch.



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