Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Theorie des kommunikativen Handelns bildet das Hauptwerk des Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas . Gegenstand des Werkes ist der Versuch Entwicklung einer Ethik moderner Gesellschaftssysteme.
Das 1981 erstmals veröffentlichte Werk ist gegliedert in Bände:
Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung
Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft
Nach Habermas liegen die normativen Grundlagen Gesellschaft in der Sprache die als zwischenmenschliches Verständigungsmittel soziale Interaktion ermöglicht. Durch diese Teilmenge der Kommunikation versuchen Handelnde andere Menschen dazu zu ihren Interessen gemäß zu handeln. Diese instrumentelle führt dazu dass sich bestimmte Interessen auf anderer Interessen durchsetzen und die eigentlichen Wahrheiten überlagern.
Nach Habermas ist der einzelne Mensch zur Vernunft begabt (vgl. Subjektivitätsphilosophie und Bewußtseinsphilosophie). Als Quelle der Vernunft sieht er stattdessen die zwischen Menschen insbesondere jene in Form von (vgl. Intersubjektivitätsphilosophie); dies funktioniert jedoch nur dann die Kommunikationsprozesse vernunftorientiert organisiert werden; dies wiederum dass die Teilnehmer des Sprechaktes darauf verzichten Wirkungen erzielen zu wollen; daneben soll alles wir kommunizieren auch begründbar und kritisierbar sein. Letztendlich gibt es drei mögliche - sog. Geltungsansprüche - die Bezugspunkte für Argumentation sein können. Diese sind objektive Wahrheit Richtigkeit und subjektive Wahrhaftigkeit . Ergebnisse herrschaftsfreier Kommunikation die ausschließlich unter auf diese Geltungsansprüche zustande kommen sind nach optimal rational. Aus dieser kommunikativen Vernunft ergibt sich dann kommunikatives Handeln .
Kritiker werfen der Theorie des kommunikativen Handelns u.a. vor dass sie von falschen ausgehe kommunikationstheoretisch unzureichend fundiert sei und sich der Praxis nicht umsetzen lasse.
Theorie des kommunikativen Handelns (Bd.1: Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung Bd. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft) Frankfurt a.M. ISBN 3-518-28775-3