Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die koreanische Schrift Hangul wurde neben anderen Reformen 1446 von König Sejong bzw. in seinem Auftrag von Gelehrten In jener Zeit sprachen und schrieben Gelehrte Chinesisch . Hangul ermöglichte es auch einfacheren Menschen lesen und sich schriftlich zu äußern.
Optisch ähnelt Hangul für westliche Augen Chinesischen ist aber leicht anhand der häufig Kreise zu erkennen; Kreise erscheinen in chinesischen nur sehr selten.
Das Hangul knüpft insofern an die chinesische Kultur an als dass jede Silbe in (quadratischen) Block dargestellt wird. Andererseits setzt sich dieser Blöcke aus ausgesprochen konstruierten Zeichen für Konsonanten und Vokale zusammen. Eine Silbe besteht mindestens aus initialen Konsonanten und einem Vokal ein abschließender kann folgen.
Vokale dominieren als senkrechte (a ya yeo i) und waagerechte (o yo u eu) Linien die Darstellung. Sie werden durch anhängende senkrecht zu ihnen stehende Striche differenziert. führende Konsonant ist zwingend erforderlich und wird oder darüber gesetzt. Ein abschließender Konsonant kommt unter die beiden vorhergehenden Zeichen.
Die Form der Konsonanten soll die Stellung der Sprechwerkzeuge darstellen. So wird ein in Hangul etwa wie das lateinische "L" gschrieben (ㄴ) und symbolisiert die (links) oben zeigende Zunge wie sie an Zahnreihe anstößt. Komplementär dazu entspricht das Zeichen "g/k" dem Winkel mit dem man das "L" zu einem Quadrat ergänzen müsste (ㄱ). stößt die nach oben gerundete Zunge mit Rücken gegen den Gaumen.
Die meisten Südkoreaner können Hangul eine Zahl Chinesischer Schriftzeichen (in Korea "Hanja" genannt) und Lateinische fließend lesen und schreiben.
Mit Hangul ist es möglich den Chinesischen Lehnwortschatz des Koreanischen darzustellen. In Nordkorea wird die Verwendung von Hanja verzichtet. Viele aus Chinesischen stammende Begriffe sind aber in ihrer und damit in ihrer Schreibung in Hangul (sozusagen " Teekesselchen ") und können nur unterschieden werden wenn sinntragenden chinesichen Zeichen verwendet werden. Je nach des Schriftstückes werden daher Hanja-Zeichen in Klammern das jeweilige Wort gesetzt oder der Text aus einer Mischung aus Hangul und Hanja.
Heutzutage gelangen immer mehr amerikanische und westliche Ausdrücke in die koreanische Sprache und dann mit Hangul umschrieben. Da dabei gewisse phonetische Regeln und Abkürzungsgewohnheiten der koreanischen Sprache werden (müssen) ist für das Hangul beherrschende es gelegentlich schwierig auf das ursprüngliche angloamerikanische zu schließen.