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Hans-Jochen Vogel


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Hans-Jochen Vogel (* 3. Februar 1926 in Göttingen ) ist ein deutscher Politiker ( SPD ) sein Bruder ist Bernhard Vogel der langjährige CDU -Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (1976-1988) und Thüringen (1992-2003).

Vogel legte 1943 in Gießen die Abiturprüfungen ab und wurde folgend in die Wehrmacht eingezogen. Bis Kriegsende war er Soldat. 1946 begann Vogel zunächst in Marburg und dann in München ein Studium der Rechtswissenschaft welches er 1948 mit dem ersten und 1952 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen . Schon 1950 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. 1952 beginnt Vogel zunächst als Assessor später Regierungsrat eine Tätigkeit im Bayerischen Justizministerium . Zwei Jahre später wird er Amtsgerichtsrat in Traunstein . Ab 1958 leitet Vogel als Stadtrat das Rechtsdezernat Stadt München. Zwei Jahre später wird er Oberbürgermeister der Stadt München . Bis 1972 übt er dieses Amt aus. Zum hin darf er München als Gastgeberin der Olympischen Spiele 1972 repräsentieren auch wenn diese von Attentat auf die israelische Mannschaft überschattet werden.

Seit 1950 ist Vogel Mitglied der SPD seit 1970 im Bundesvorstand. Von 1972 bis 1977 ist Vogel zugleich bayerischer Landesvorsitzender der

Nach der Bundestagswahl 1972 wird Vogel von Bundeskanzler Willy Brandt zum Bundesbauminister ernannt.

Mit dem Kanzlerwechsel übernimmt Vogel 1974 das Justizressort unter Helmut Schmidt . Bis 1981 bleibt er Justizminister. In dieser Zeit 1972 - 1981 ) ist Vogel Mitglied des deutschen Bundestages . Zwischenzeitlich (Januar bis Juni 1981 ) wird er Regierender Bürgermeister von Berlin. Daraufhin stellt ihn die als Spitzenkandidat für die folgende Bundestagswahl auf. Vogel als Kanzlerkandidat 1983 Helmut Kohl . Als Abgeordneter Berlins wird Vogel 1983 wieder Mitglied des Bundestages und wird der SPD nachdem Herbert Wehner verzichtet hatte.

Bis 1994 bleibt Vogel Mitglied des Bundestages. In Zeit von 1987 bis 1991 ist Vogel Parteivorsitzender der SPD. Dann er den Parteivorsitz an Björn Engholm und noch im gleichen Jahr den an Hans-Ulrich Klose aufgrund eines erforderlichen Generationenwechsels an der der Partei ab.

Ab 1996 engagiert sich Vogel für die deutsch-israelische und wird 1998 mit dem Galinski-Preis ausgezeichnet.

Seit 2001 ist Hans-Jochen Vogel auch im Nationalen Ethikrat . Er ist außerdem Ehrenbürger der Stadt München .


Bauminister der Bundesrepublik Deutschland :
Eberhard Wildermuth | Fritz Neumayer | Viktor Emanuel Preusker | Paul Lücke | Ewald Bucher | Bruno Heck | Lauritz Lauritzen | Hans-Jochen Vogel | Karl Ravens | Dieter Haack | Oscar Schneider | Gerda Hasselfeldt | Irmgard Schwaetzer | Klaus Töpfer | Eduard Oswald | Franz Müntefering | Reinhard Klimmt | Kurt Bodewig | Manfred Stolpe

Justizminister der Bundesrepublik Deutschland :
Thomas Dehler | Fritz Neumayer | Hans-Joachim von Merkatz | Fritz Schäffer | Wolfgang Stammberger | Ewald Bucher | Karl Weber | Richard Jaeger | Gustav Heinemann | Horst Ehmke | Gerhard Jahn | Hans-Jochen Vogel | Jürgen Schmude | Hans A. Engelhard | Klaus Kinkel | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Edzard Schmidt-Jortzig | Herta Däubler-Gmelin | Brigitte Zypries

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Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion :
Kurt Schumacher | Erich Ollenhauer | Fritz Erler | Helmut Schmidt | Herbert Wehner | Hans-Jochen Vogel | Hans-Ulrich Klose | Rudolf Scharping |
Peter Struck | Ludwig Stiegler | Franz Müntefering |
Bundesvorsitzender der SPD :
Kurt Schumacher | Erich Ollenhauer | Willy Brandt | Hans-Jochen Vogel | Björn Engholm | Johannes Rau | Rudolf Scharping | Oskar Lafontaine |
Gerhard Schröder | Franz Müntefering



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