Hans Fallada der eigentlich Rudolf Ditzen zählt zu den bekanntesten deutschen Literaten des Jahrhunderts.
Das Leben Falladas war gekennzeichnet von Problemen Alkohol- und Drogenmissbrauch. Nach einem Selbstmordversuch er das Gymnasium ohne Abschluss und hielt mit verschiedenen Tätigkeiten über Wasser. Die Zeit 1917 bis 1919 verbrachte er hauptsächlich in Entzugsanstalten später er zweimal wegen Betrugsdelikten im Gefängnis. 1929 heiratete er Anna Issel (Suse) die Vorbild für seine Romanfigur Lämmchen wurde.
Anfang der 1930 -er Jahre wurde Hans Fallada schließlich berühmt: sein gesellschaftskritischer Roman Bauern Bonzen und Bomben nationale Beachtung fand brachte ihm das Kleiner Mann was nun? auch internationale Anerkennung. Ermutigt von diesem kaufte er sich ein Landgut in Mecklenburg schrieb weitere Romane mit sozialkritischer Thematik; allerdings er auf politisch unverfängliche Unterhaltungsliteratur um als Kritik der Nationalsozialisten seine bisherigen Werke ablehnend beurteilte.
1944 scheiterte Falladas Ehe. Am 28. August schießt er bei einem Streit mit seiner Suse mit einem Terzerol in den Tisch. Anklage lautet auf Totschlagsversuch. Er wird als nicht zurechnungsfähig in die Strelitzer Landesanstalt eingewiesen. Dort u.a. Der Trinker . Ein Jahr später heiratete er eine die ebenso wie er mit Drogenproblemen kämpfte.
1945 Er übt für eine kurze Zeit Amt des Bürgermeisters in Feldberg aus. Übersiedlung Berlin dort arbeitet er auf Wunsch Johannes Bechers für die tägliche Rundschau.
1947 - im Jahr seines Todes - mit Jeder stirbt für sich allein wieder ein gesellschaftskritisches Werk Falladas. Posthum wurde u.a. seine Autobiographie Der Trinker herausgegeben.
Den Künstlernamen Fallada wählte er in an das Pferd Fallada aus dem Märchen Die Gänsemagd von den Brüdern Grimm .