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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Hans Gerhard Gräf


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Prof. Dr. phil. Hans Gerhard Gräf (* 5. Mai 1864 in Weimar 1942 in Jena ) war Goethe -Forscher.

Gräf wurde am 5. 05. 1864 Weimar geboren. Er war philologisch und lyrisch Schon früh kam er zur Redaktion der heute grundlegenden "Weimarer Ausgabe" (WA). In dieser bearbeitete H. G. Gräf hauptsächlich die III. nämlich Goethes Tagebücher - später erfolgten Auswahl-Ausgaben

Für seine eigene lyrische Begabung stehen Ausgaben seiner Gedichte der letzte Band sogar zwei Auflagen. Um die Jahrhundertwende ging Gräf Wolfenbüttel an die Herzog-August-Bibliothek. Dort arbeitete er einem Standardwerk der Goethe-Forschung - das Ergebnis der "Gräf" (Goethes gedruckte Äußerungen über seine In folgenden Jahren lebte der Dichter und wieder in seiner Geburtsstadt Weimar.

Einen Namen machte sich Gräf ferner Erforschung der lokalen Beziehung Goethes zu Berka/Ilm Bad Berka) und durch die feinsinnige Zusammenstellung Goethes Liebesgedichten im Insel-Verlag [erneut hrsg. v. Staiger].

Offenbar durch Vermittelung von Bartels der bei Haessel in Leipzig war erschien 1924 60. Geburtstag ein recht stattlicher Goethe-Sammel-band ebenfalls zwei unveränderten Auflagen. Später war Prof. Dr. Gerhard Gräf noch an Goethe-Werkausgaben (Dünndruck-Ausgaben) des beteiligt. Im Alter zog er von Weimar nahe Jena unweit von Weimar wo er starb.

Wohl kriegsbedingt waren die Nachrufe für bedeutenden Goethe-Forscher nur bescheiden aber seine Ausgaben bis heute unentbehrliche Forschungs-Literatur.




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