Hans Oster stammte aus einer evangelischen Nach dem Abitur wurde er 1907 Berufssoldat. Er nahm - zuletzt als im Generalstab - am ersten Weltkrieg teil. 1932 war er im Rang eines Majors (seit 1929) wegen einer Ehrenangelegenheit gezwungen Dienst zu quittieren.
Bereits 1935 beruft ihn der neue Leiter des Wilhelm Canaris als Leiter der Zentralabteilung (Personal- und Beide Männer sind nationalkonservativ gesinnt und sich ihrer Ablehnung des Nationalsozialismus einig. Ein von ihnen geplanter Umsturz der Sudetenkrise kann nicht ausgeführt werden weil und Frankreich aufgrund der Appeasement-Politik den deutschen Gebietsansprüchen gegen die Tschechoslowakei und die Krise statt zu einer von Verschwörern zugleich ersehnten und gefürchteteten Zuspitzung zu innenpolitischen Stärkung Hitlers führt.
Während des zweiten Weltkriegs ist Hans Oster für den Chef Abwehr Wilhelm Canaris der geheime Verbindungsmann zum Widerstand. Bei der Verhaftung Hans von Dohnanyis im April 1943 schöpft die Gestapo aufgrund des Verhaltens Osters Verdacht der beurlaubt und unter Beobachtung gestellt wird. Nach gescheiterten Attentat und Umsturzversuch des 20. Juli 1944 wird Oster einen Tag später verhaftet. war nach den Planungen im Fall des als Präsident des Reichskriegsgerichts vorgesehen. Kurz vor militärischen Kapitulation wird Generalmajor Hans Oster am April 1945 gemeinsam mit Dietrich Bonhoeffer und Wilhelm Canaris im Konzentrationslager Flossenbürg von einem Scheingericht ohne alle rechtliche zum Tode verurteilt und am folgenden Tag