Wollschläger ist ein Schüler von Arno Schmidt ; dazu sagt Wollschläger in dem Gespräch über Arno Schmidt (in: Zettelkasten 10 (1991) S. 25):
[...] und dann trat das Lehrer-Schüler-Verhältnis seine Rechte. [...] Die Einzelheiten die mir Augen sind waren etwa die daß er genau meine Lektüre dirigierte daß er sich darüber Aufzeichnungen machte. Ich habe einmal auf Schreibtisch einen Zettelstreifen gesehen wo Stichworte also Programm ein Stundenplan für den Unterricht aufgezeichnet Er sah sich dann an was ich und war in seiner Beurteilung wohlwollend nur
Wollschläger verfasste neben dem umfangreichen Roman Herzgewächse und einer Biographie Karl Mays zahlreiche zum Teil umfangreichere Abhandlungen. In Die bewaffneten Wallfahrten gen Jerusalem (1973) setzt er sich (durchaus polemisch) den Kreuzzügen auseinander. In dem Band Die Gegenwart einer Illusion (1978) beleuchtet er in Reden Aspekte Kirchengeschichte und Ausprägungen der Theologie im 20. In der Sammlung »Tiere sehen dich an« oder das Potential (1987) prangert er den Umgang mit an.
Anderrede vom Weltgebäude herab oder Kleine Mauerschau Alterns ; zuerst in: FAZ 6. Mai 2000; in: Thomas Steinfeld (Hrsg.): Einmal und nicht mehr. Schriftsteller über das Alter Stuttgart/München 2001.
Andreas Weigel: »ruckworts gegen den Strom der Zeilen«. Lesenotizen Hans Wollschlägers "Herzgewächse" Verlag Bangert & Metzler 1992ff.; zweibändige zu den "Herzgewächsen". Näheres unter: http://members.aon.at/digitaleleseecke/Wollschlaeger01.htm
Guido Graf: Über den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Wollschläger 1997.
Schweikert Rudi [Hrsg.]: Hans Wollschläger 1995 Eggingen (Edition Isle)