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Harmonium


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Das Harmonium ist ein Tasteninstrument dessen Tonerzeugung mithilfe von Luft geschieht und dadurch mit der Orgel verwandt ist. Wie auch Akkordeons und Munkharmonikas werden beim Harmonium Metallblätter bestimmten Länge zum schwingen gebracht wodurch dein entsteht. Diese sogenannten Zungen sind freischwingend in Metallrahmen befestigt. Grob lassen sich zwei Funktionsweisen Harmonium unterscheiden: Druckwind und Saugwind.

Beim 'Druckwind-Harmonium wird Luft aus Blasebälgen in das genauer gesagt die Windlade hineingepumpt und entweicht wieder wenn man öffnet über denen pro Ton ein oder Zungen liegen (je nach Anzahl der möglichen --> Register). Durch den in der Windlade Überdruck strömt die Luft nach aussen muss an den Zungen vorbei und versetzt diese Schwingung was den Ton erzeugt.

Beim Saugwindharmonium ist die Sache exakt andersherum: mithilfe Blasebälge wird Luft aus der Windlade herausgepumpt ein Unterdruck erzeugt. Öffnet man jetzt ein strömt Luft ein und versetzt die Zungen in Schwingung.

Druck- und Saugwindharmonien sind sowohl vom wie vom Klang sehr unterschiedlich weltweit und durchgesetzt hat sich nur das Sauwindharmonium.

Im Gegensatz zur Orgel hat ein ein größeres Frequenzspektrum (d.h. mehr Nebentöne) wodurch weniger reiner aber dadurch auch weicherer angenehmerer entsteht.

Die Erfindung des Harmoniums (bzw. engstens Vorläufer) geht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück namhafte Orgelbauer wie Cavaillé-Coll waren der die neuentwickeltern Methoden der Klangerzeugung teilweise in seinen romantischen Orgeln einsetzte (Hochdruckregister).

Eine Blüte erlebte das Instrument gegen Ende des 19. und beginn des 20. Jahrhundert als es als "Heimorgel-Ersatz" Ersatz für Pfeifenorgeln in kleineren Kirchen aber auch als veritables Konzertinstrument entdeckt Mit dem Aufkommen elektronischer Klangerzeugung und spätestens der Verbreitung der Synthesizer ist das Harmonium dem Musikleben faktisch verdrängt erlebt aber derzeit zumindest in Fachkreisen eine gewisse Renaissance.

Das Harmonium in Indien

Das Harmonium ursprünglich als mobiler Orgelersatz christlichen Missionaren nach Indien gebracht ist aus indischen Musik heute nicht mehr wegzudenken. Seine Handhabung hat es nicht nur zu einem Instrument in der volkstümlichen und religiösen Musik gemacht sondern ihm auch einen festen Platz Begleitinstrument in der klassischen nordindischen Ragamusik verschafft. und Funktion: Das Harmonium ist im Prinzip abgeschlossener Holzkasten in den mit einem kleinen Luft hineingeblasen wird. Mittels einer Tastatur lassen Löcher in diesem druckluftgefüllten Kasten öffnen durch die Luft ausströmen kann. Dabei versetzt sie in die Öffnung eingesetztes Metallplättchen (die sog. in Schwingung - der gleiche Mechanismus der wie beim Akkordeon

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