Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Harnsäure (englisch: uric acid chemisch:2 6 8-Trihydroxypurin) das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels von Reptilien und Ihre Salze heißen Urate.
Harnsäure (2 6 8-Trihydroxypurin bzw. Purin-2 8 triol; C 5 H 4 N 4 O 3 ) bildet weiße geruchlose Kristalle die sich schwer in Wasser lösen und ab 300 °C schmelzen. tritt in zwei tautomeren Formen (Keto- und siehe auch Keto-Enol-Tautomerie ) auf. Die Alkalisalze (besonders Lithium ) haben eine bessere Wasserlöslichkeit.
Beim Menschen und Affen ist Harnsäure das Endprodukt des Purinstoffwechsels bei anderen Säugetieren wird Harnsäure durch das Enzym Uricase Allantoin umgewandelt. Der Mensch scheidet je Tag 1 g Harnsäure (der Großteil über die Niere der Rest über den Darm ) aus bei Ausscheidungsstörungen kann die Substanz den Geweben abgelagert werden ( Gicht Harnsäureinfarkt).
Die Bestimmung der Harnsäurekonzentration ist von Bedeutung bei einer Tumortherapie mit Zytostatika oder Strahlen. Werden größere Tumor- und Zellmassen zerstört steigt die Harnsäure-Gehalt im Blut rasch an dass es zu schweren Nierenschädigungen kommen kann. regelmäßige Bestimmung muss die Tumortherapie so gesteuert dass kritische Harnsäurespiegel vermieden werden.