Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Haus Sachsen-Coburg-Gotha war das von 1826 bis 1918 regierende Geschlecht im Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha .
Nach seinem Tod folgt ihm sein Ernst II. (* 21. Juni 1818 auf Schloss Ehrenburg / Coburg ; † 22. August 1893 in Gotha ) nach. Ernst II. ist der einzige Fürst der die Märzrevolution wirklich ernst nimmt und 1849 ein Staatsgrundgesetz in Kraft setzt. Damit bekommt Sachsen-Coburg Gotha die fortschrittlichste Verfassung im damaligen Deutschland.
Eine kleine Anekdote am Rande: Der Walzerkönig Johann Strauß d. J. wollte erneut heiraten aber im erzkatholische war nach geltendem katholischem Eherecht die Scheidung möglich. Herzog Ernst II. machte ihm das er müsse lediglich Coburger Staatsbürger werden und Protestantismus übertreten dann stünde einer Scheidung und Heirat nichts mehr im Wege. Johann Strauß an und konnte im August 1887 in der Schlosskirche der Ehrenburg erneut
Ernst II. hatte zwar mehrere uneheliche jedoch blieb seine Ehe mit Prinzessin Alexandrine von Baden (* 6. Dezember 1820 ; † 20. Dezember 1904 ) kinderlos. Durch den Verzicht des nächsten der Erbfolge Edward Prince of Wales trat jüngerer Bruder Alfred Duke of Edinburgh die Nachfolge an und nennt sich Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha .
Da Alfreds Sohn (ebenfalls mit Namen 1899 Selbstmord begangen hatte beerbte ihn nach Tod im Jahre 1900 der Duke of Albany sein Neffe und der Sohn von Victorias jüngstem Sohn. Er regierte als Herzog Carl Eduard bis 1918 dem Ende der Monarchie Deutschland.
Seit 1918 kann die Coburger Linie des Hauses Sachsen-Coburg-Gotha keinen Herzogstitel beanspruchen zählt jedoch heute noch zu den Familien Deutschlands.
Durch herausragende Leistungen und eine geschickte gelangte das Haus aus dem politisch unbedeutenden Sachsen-Coburg und Gotha an die Schalthebel vieler europäischen Nationen.
Ein anderer Sprößling der Familie ebenfalls Namen Ferdinand wurde Prinz und später König Bulgarien. Seine Nachfahren regierten bis zur kommunistischen Machtübernahme - und der letzte König Simon II. wurde 2001 zum Ministerpräsidenten gewählt.