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Hausmeier


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Das Amt des Hausmeier ( lateinisch maior domus daher auch: "Majordomus") also Verwalters des Hauses zählt zu den Erzämtern des mittelalterlichen Hofes.

Dem Hausmeier oblag zunächst lediglich die des Hauses und des Hofes. Mit der ihrer Macht wurden sie Leiter der Regierungsgewalt. Amt wurde schließlich erblich und konnte nicht entzogen werden. Als Repräsentant des Königs traten sie vor dem Königsgericht auf. Rechtsstellung des Hausmeiers übertrug sich im Laufe Hoch- und Spätmittelalters auf den Hofmeister der generelle Vertretungsmacht des Fürsten an seinem Hof

Neben dem Truchsess dem Seneschall dem Marschall und dem Kämmerer war der Hausmeier eines der höchsten am Hofe des frühen Mittelalters.

Bekannte Hausmeier waren die Karolinger Pippin der Ältere und Karl Martell . Durch die im Amt des Hausmeiers Macht war es den Karolingern schließlich möglich Herrschaft des Frankenreiches von den Merowingern zu übernehmen.



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