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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Hausratte


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Hausratte

Systematik
Ordnung : Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung : Mäuseverwandte (Myomorpha)
Familie : Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie : Echte Mäuse (Murinae)
Gattung : Ratten ( Rattus )
Art: Hausratte ( Rattus rattus )
Die Hausratte ( Rattus rattus ) ist trotz ihres Namens ein zur Unterfamilie der echten Mäuse (Murinae) gezähltes Nagetier (Rodentia).

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Verbreitung

Sie kam ursprünglich als Bewohner von Felslandschaften in Süd- und Ostasien vor passte als Kulturfolger dem Leben des Menschen an und wurde durch ihn in Welt verbracht. Die Verbreitung auf dem afrikanischen dem europäischen Kontinent erfolgte wahrscheinlich durch römische Schiffe. älteste Nachweis der Hausratte in Deutschland stammt Ladenburg bei Mannheim aus dem 2. Jahrhundert . Bei Grabungen nach der Stadt Haithabu wurde das Vorkommen der Hausratte um bestätigt von wo sie sich weiter mit Schiffen der Wikinger und später der Hanse verbreiten konnte. In Europa ist die der Hausratten stark rückgängig. Als ein Grund gesehen dass die Hausratte durch die Wanderratte mehr und mehr verdrängt wird da im heutigen Umfeld konkurrenzstärker ist. Große Populationen der Hausratte kommen noch in den Mittelmeerländern vor.

Größe und Gewicht

Die Hausratte hat eine Kopf-Rumpf-Länge von bis 24 cm eine Schwanzlänge von 18 25 der Schwanz weist 200 bis 260 auf das Gewicht beträgt ca. 200 bis g.

Die Hausratte ist nicht der Vorfahre Farbratte die als Versuchstier oder als Haustier gehalten und gezüchtet wird der Vorfahre Ratten ist die Wanderratte ( Rattus norvegicus ).

Verhalten

Die Hausratte ist nur in kälteren an menschliche Siedlungen gebunden. Dort lebt sie in trockenen Wohn- und Vorratsgebäuden aber auch Kellern und Ställen. Im Freiland sucht sie Schlupfwinkel die sehr unterschiedlich sein können dort sie Nester. Als soziales Tier lebt sie Gruppen die fünfzig und mehr Individuen umfassen Die Fortpflanzung findet unter günstigen Bedingungen ganzjährig die Tragzeit beträgt 21 bis 23 Tage; werden pro Wurf ca. acht blinde und Jungen die nach sechs Wochen selbständig werden Geschlechtsreife ist mit sechs Monaten erreicht.

In den vergangenen Jahrhunderten wurden ab an auch Rattenkönige gefunden zu einem Rattenhaufen zusammengewachsene Hausratten.

Symbolik

Im Chinesischen Kalender symbolisiert die Ratte als Tierkreiszeichen Fleiß die Fähigkeit trotz Verfolgung und Umstände zu überleben Anspruchslosigkeit und Bescheidenheit.

Pest

Dadurch dass der Rattenfloh Xenopsylla cheopsis auch die Hausratte als Wirt parasitiert wird der Erreger der Pest das Bakterium Yersinia (Pasteurella) pestis auch von ihr und durch sie Diese Bedeutung in Bezug auf die Seuche erlangt sie dadurch dass der Rattenfloh erkrankten Ratten auf den Menschen überwechselt und

Literatur

  • Horst Bielefeld - Mäuse Gräfe und Unzer ISBN 3-7742-1225-2
  • Storch/Welsch - Systematische Zoologie 6. Auflage Spektrum ISBN 3-8274-1112-2
  • Hägermann - Das Mittelalter Bertelsmann ISBN 3-570-00582-8
  • Stefan Winkle - Kulturgeschichte der Seuchen Komet ISBN 3-933366-54-2




Bücher zum Thema Hausratte

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