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Heilsgewissheit


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Heilsgewissheit bezeichnet im protestantischen Christentum die Gewissheit des Glaubenden im Jüngsten Gericht von Gott dem Richter freigesprochen zu Diese Gewissheit gründet sich darauf dass Jesus Christus in seinem Kreuzestod stellvertretend die Schuld ganzen Welt getragen habe und dem der auf ihn verlässt die von ihm geschaffene zueigne: "Also hat Gott die Welt geliebt er seinen eingeborenen Sohn gab auf dass die an ihn glauben nicht verloren werden das ewige Leben haben" (Johannes 3 16).

In der reformatorischen Theologie wird Heilsgewissheit (certitudo) von Heilssicherheit unterschieden. Securitas bezeichnet eine nicht von Gott Verblendung die den Menschen in einer falschen wiegt mit der Folge dass sich der Mensch selbstsicher zurücklehnt weil er meint so er sei könne er vor Gott bestehen. Certitudo gilt dagegen als von Gottes Heiligem Geist aufgrund des Evangeliums von Jesus Christus (Römer 8 16). Sie hebt die Anfechtung der Gedanke an das Jüngste Gericht hervorruft auf wirkt ihr aber entgegen und rettet der Verzweiflung.

Heilsgewissheit ist deshalb ein spezifisch protestantischer weil in den Religionen (ein Begriff den Protestantismus auf sich selbst nicht anwendet) der sich durch seine Werke aus dem Gericht Gottes retten müsse. Da aber die eigenen ein steter Unsicherheitsfaktor bleiben könne keine Heilsgewissheit Demgegenüber lehrt das evangelische Christentum "dass der gerecht wird ohne des Gesetzes Werke allein den Glauben" (Römer 3 28). Die guten seien Frucht und Folge des Glaubens an Christus könnten aber die "Gerechtigkeit" also den aus dem Jüngsten Gericht durch Gott nicht

In der Kirchengeschichte haben sich besonders Paulus Augustinus und Martin Luther mit dem Thema der Heilsgewissheit beschäftigt. auch Evangelium (Glaube) Taufe und Abendmahl bzw. Eucharistie .

Die katholische Gnadenlehre misst der individuellen Heilsgewissheit geringere zu und vollzieht die Unterscheidung von securitas certitudo nicht mit. Sie weist auf jene und Apostelworte hin die unmissverständlich das Endgericht nach den Werken verkünden und sieht das unentbehrliche Korrektiv zu einem rein innerpsychischen




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