Nach seiner Rückkehr aus der russischen nach dem Ersten Weltkrieg studierte er Geschichte und brachte es 1926 zum Doktorat. Die Auseinandersetzung mit der Österreichs ist auch in seinen Romanen ständig Weniger im Vordergrund aber auch spürbar ist Beschäftigung mit der Psychoanalyse . 1933 trat er der NSDAP bei distanzierte sich kurz danach aber davon und trat später zum Katholizismus über. Liiert war er zuletzt mit Schriftstellerin Dorothea Zeemann.
1938 als Verlagslektor in München veröffentlichte er seinen ersten Roman Ein Mord den jeder begeht . Schlagartig bekannt wurde er mit der Strudlhofstiege 1951 . Weitere Romane folgten wie Die Dämonen 1956 und Die Wasserfälle von Slunj 1963 .
Kurz vor seinem Tod 1965 stieß er das Publikum mit seinem Die Merowinger vor den Kopf in dem es seltsame psychoanalytische Verfahren geht einen Kleinadeligen (Childerich Bartenbruch) der versucht "die totale Familie" zu indem er durch komplizierte Heiratsmanöver sein eigener Vater Onkel Großonkel und so weiter wird um eine geheimnisvolle Firma namens "Hulesch & die an den kleinen Widrigkeiten dieser Welt ist.
Sein letzter Roman Der Grenzwald (auch bekannt als "Roman No. 7") postum 1967 .
Seine Romane sind eine Gesamtschau der seiner Zeit einer sehr österreichischen Gesellschaft. Diese voll mit Abgründen und Obsessionen die sich unter allerharmlosester Fassade abspielen. Meist ist das oder sonst eine "gute Gesellschaft" im Vordergrund Vorurteile und Beschränkungen blossgestellt werden aber immer eher amüsante als bissige Weise. Grundlage dessen seine Beobachtung im Alltag wie er sie seinen Tagebüchern ( Tangenten 1964 ) niederlegt. Neben kleinen und größeren Beamten die Protagonisten meist Journalisten oder auch Historiker also immer entschieden autobiographische Züge. Dies fällt mehr auf als die Romane aus stets Perspektiven erzählt werden. Auch seinen sexuellen Obsessionen nicht zu geringer Platz eingeräumt doch treten unter der Maske harmloser Spleens auf etwa Vorliebe für Dicke Damen und bleiben als stets verfremdet - Gedankenexperiment oder literarischer Text innerhalb des Romans.
Hintergrund zu all dem ist die Geschichte vor allem der untergehenden Monarchie und Ersten Republik in deren Fehlentwicklungen die Protagonisten sind beziehungsweise hineinstolpern.
Seine Sprachbehandlung ist nicht nur virtuos sehr wandlungsfähig er setzt beim Leser auch voraus: in den Dämonen etwa ist ein ganzes Kapitel im des 15. Jahrhunderts verfasst.