Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 20. Oktober 2017 

Heinrich Brüning


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Heinrich Brüning (* 26. November 1885 in Münster ; † 30. März 1970 in Norwich USA) war ein deutscher der Zentrumspartei und Reichskanzler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sein Vater starb als Brüning ein alt war. Großen Einfluss auf seine spätere hatte sein älterer Bruder Hermann Joseph.

Brüning der aus einem katholisch-konservativen Haus besuchte das Paulinum-Gymnasium in Münster. Er wollte Rechtswissenschaft studieren wechselte dann aber nach Straßburg Philosophie Geschichte Germanistik und Staatswissenschaften zu belegen. legte er die Staatsprüfung für das höhere ab und geht nach England um sein an der London School of Economics fortzusetzen. 1913 wechselt er nach Bonn wo er 1915 in Nationalökonomie promoviert.

Zu Beginn des 1. Weltkrieges meldete er sich als Freiwilliger. Er Reserveoffizier und erhielt das Eiserne Kreuz. Die vom 9. November 1918 fanden nicht seine

Brünings Streben galt zunächst nicht akademischen Er wollte den Menschen helfen die in schwierigen Zeit in Bedrängnis geraten waren. Anfang arbeitete er im “Sekretariat sozialer Studentenarbeit” und hier entlassenen Soldaten in Studium und Beruf. halbes Jahr später wurde er Referent im Wohlfahrtsministerium.

Politische Karriere

Wahl in den Reichstag

Der Wohlfahrtsminister Adam Stegerwald leitete auch den interkonfessionellen-christlichen Deutschen Gewerkschaftsbund Heinrich Brüning wurde 1920 der hauptamtliche Geschäftsführer DGB . Eine seiner bedeutenden Arbeiten für die war seine Unterstützung des Ruhrkampf 1923. Parteifreunde ihn dazu für den Reichstag zu kandidieren.

Im Reichstag wurde er Sprecher für Fragen. 1925 erreichte er dass die Lohnsteuer 1 2 Milliarden Reichsmark begrenzt wurde (=lex Brüning). Der verantwortungsvolle mit Geld war sein Anliegen. So kritisierte Besoldungserhöhungen von Beamten aber auch die Verschwendungssucht Kriegsgewinner.

Seine Fachkenntnisse verschafften ihm Ansehen obwohl persönliche Zurückhaltung und Schweigsamkeit den Umgang mit erschwerten. 1929 wurde er Fraktionsvorsitzender der Zentrumspartei im Reichstag.

Reichskanzler der Weimarer Republik

Reichspräsident von Hindenburg ernannte Brüning am 29. März 1930 zum Reichskanzler . Der greise Reichspräsident wollte damit eine konservative Regierung einsetzen sich nicht mehr auf die Mehrheitsverhältnisse des berufen musste sondern auf die Vollmachten des Hindenburg folgte damit auch den Plänen die bereits in seinen Regierungsplänen im Januar 1930 hatte. Heinrich Brüning hatte sich bei diesen von dem DNVP-Politiker Treviranus und Kurt von Schleicher vom Reichswehrministerium beraten lassen. Sie konnten Hindenburg der Streitereien der Parteien überdrüssig war davon überzeugen Regierung zu bilden die nicht von parlamentarischen abhängig war.

Brüning sah sich für diese Arbeit und machte dem Parlament deutlich dass er willens sei mit Notverordnungen zu arbeiten um die Probleme des zu lösen.

Zu Beginn seiner Regierungszeit litt Deutschland den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise . Der Young-Plan verlangte neben weiteren hohen Reparationsforderungen die der deutschen Währung. Die Reichsmark durfte daher weder aufgewertet noch die mit Konjunkturprogrammen angekurbelt werden.

Brünings erstes Sanierungsprogramm wurde vom Reichstag Mit einer Notverordnung gemäß § 48 der wollte er das Programm durchsetzen doch eine von SPD KPD und NSDAP setzte die Notverordnung außer Kraft.

Brüning löste den Reichstag auf. Brüning im folgenden Wahlkampf die große ”Partei” der und Erstwähler zu aktivieren. Es wählten auch fünf Millionen bisherige Nichtwähler. Am 14. September wurde der neue Reichstag gewählt. Die NSDAP die KPD bekamen ein deutlichen Stimmenzuwachs. Die steigerten ihre Sitze von 12 auf 107 wurden damit zweitstärkste Fraktion.

Die deutschen Werte an den ausländischen sanken darauf hin deutlich. Ausländische Kredite für wurden zurück gezogen. Die Wirtschaftskrise verschärfte sich

Brüning konnte nur noch mit Notverordnungen insgesamt berief er sich während seiner Amtszeit 62 mal. Damit dies vom Parlament nicht wieder verhindert werden konnte enthielt die SPD der Stimme und bildete damit so genannte “Tolerierungskoalition”. Die SPD wollte damit NSDAP von der Macht fernhalten.

Brüning betrieb eine strenge Sparpolitik um Finanzen zu sanieren. Er reduzierte Löhne und erhob neue Steuern. Als Folge stellten einzelne ihre Zahlungen ein. Um den Young-Plan nachzukommen er auch keine Kredite für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Er der Welt mit seinem Sparkurs demonstrieren dass Land nicht in der Lage sei die Reparationen weiter zu zahlen. Sein weiteres Ziel es die Wirtschaftskrise durchzustehen dann sollte man den Wiederaufbau gehen. Mit seinem Sparkurs bezweckte dass deutsche Waren im Ausland billiger angeboten konnten. Doch Amerika und England senkten ebenfalls Preise.

1931 scheiterte die Zollunion mit Österreich ausländisches Kapital floss aus als Folge ab. Die Banken gerieten in Es gelang Brüning im Juli 1931 den Hoover zu einem Zahlungsmoratorium für die Reparationen überzeugen.

Brüning fand in Hindenburg immer weniger dem ein reines Rechtskabinett vorschwebte. Inzwischen gab in Deutschland sechs Millionen Arbeitslose. Doch Brüning an den Erfolg seines Programmes und er den greisen Reichspräsidenten “nicht den schwersten politischen zu machen den es zu machen irgendjemand Augenblick in der Lage wäre ...und nicht Ruhe zu verlieren” (aus: Die großen Deutschen Epoche S. 290). Am 30. Mai 1932 Brüning mit seinem Kabinett zurück.

Machtergreifung durch die NSDAP

Brüning erkannte zunächst nicht die Gefahr Deutschland durch den Nationalsozialismus erwuchs er wollte die NSDAP zur Verantwortung zwingen. So hatte er zu dieser nichts gegen eine Koalition zwischen Zentrum und Doch Hitler wollte nur als Reichskanzler ein führen.

Doch als die Zentrumspartei Reichskanzler Hitlers Koalitionsangebot ablehnte befürwortete Brüning die Entscheidung seiner Zunächst war Brüning gegen das Ermächtigungsgesetz . Hitler machte zunächst beruhigende Versprechungen und stimmte nun doch am 23. März zu. 5. Mai 1933 wurde er Vorsitzender der Am 5. Juli 1933 löste er dann Partei auf um den Nationalsozialisten zuvor zu

Abschied aus Deutschland

Ein Jahr später verließ Brüning Deutschland über Hindenburg und die Reichswehr auf die er seine Hoffnungen gesetzt Es folgten Jahre in Holland Großbritannien und Schweiz.

1939 wurde er Professor für Staatswissenschaften der Harvard-Universität. Vergeblich warnte er vor Hitlers Politisch zog er sich zurück sehr zum einiger Emigranten. Auch seine Warnungen vor der des Machtbereiches der Sowjetunion verhallten in Amerika

Nach dem Krieg kehrte er für Jahre nach Köln als Professor zurück. Doch persönlichen und politischen Gründen kehrte er 1955 die USA zurück. Er starb dort am März 1970 und wurde in Münster begraben.

Würdigung

Brünings Politik in der Weimarer Republik wird von den Historikern unterschiedlich beurteilt. wird er verantwortlich gemacht für den Abbau Rechte und seine Bestrebungen die Monarchie wieder einzuführen. Andererseits hatte seine Politik Erfolge die er nicht mehr als Reichskanzler konnte. Dazu gehörten die Streichung der Reparationen Angliederung des Rheinlandes und die militärische Gleichberechtigung

Literatur

  • Walter Goebel: Die Weimarer Republik Klett
  • Rudolf Morsey: Heinrich Brüning in: Die Deutschen unserer Epoche; Hrsg. Lothar Gall. RM und Medien Vertrieb 2002

Weblinks


Reichskanzler der Weimarer Republik :
Philipp_Scheidemann | Gustav Bauer | Hermann Müller | Konstantin Fehrenbach | Joseph Wirth | Wilhelm Cuno | Gustav Stresemann | Wilhelm Marx | Hans Luther | Wilhelm Marx | Hermann Müller | Heinrich Brüning | Franz von Papen | Kurt von Schleicher




Bücher zum Thema Heinrich Brüning

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Heinrich_Br%FCning.html">Heinrich Brüning </a>