Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Heinrich Ignaz Franz Biber (* 12. August 1644 in Wartenberg (heute Stráž pod Ralskem Tschechien ); † 3. Mai 1704 ) war ein böhmischer Geiger und Komponist
In einem Jesuiten Gymnasium im nordmährischen machte er seine musikalische Ausbildung. Hier hatte Kontakt mit dem Trompeter Pavel Vejvanovsky und Kapellmeister des Erzbischofs in Kremsier. Vermutlich erhielt weitere Ausbildungen bei Johann Heinrich Schmelzer oder Hofkapellmeister Antonio Bertali (*1605 † in Wien dies gilt jedoch nicht als Seine erste bekannte Komposition stammt von 1663 "Salve regina" für Sopran Violine Gambe und
Die erste Anstellung erhielt er 1668 Musiker der Hofkapelle und Kammerdiener bei Erzbischof Liechtenstein-Kastelkorn zu Olmütz und Kremsier. Von einer nach Innsbruck kehrte er unerlaubterweise nicht mehr Auf dieser Reise hatte er Kontakt mit damals berühmtesten Geigenbauer Jakobus Stainer der später in einem Schreiben erwähnte der vortreffliche Virtuos Herr Biber ".
Ab 1670 trat er in en des Erzbischofes Max Gandolph Graf von Kuenburg Salzburg. 1678 erhielt er dort die Stelle Vizekapellmeister und nach dem Tode seines Vorgängers Hofer um 1684 die des Kapellmeisters. Er ein genialer Violinvirtuose für diese Kunst und sein kompositorisches Werk erhielt 1690 ein durch Leopold I verliehenes Adelsprädikat(Truchseß). Fortan durfte er "Biber von Bibern" nennen was in der Zeit einen sozialen Aufstieg bedeutete. Sein monatliches betrug zu diesem Zeitpunkt 60 Gulden bei Wohnung Wein Brot und Brennholz.
In vielen seiner Frühwerke benutzte er Leidenschaft die Skordatur (das Umstimmen einzelner Saiten) um hiermit besondere zu erzielen aber auch um die Spielbarkeit Griffe in hohen und tiefen Lagen sowie leeren Saiten zu ermöglichen. Ebenso um tiefere zu erreichen.
Aus seiner Feder stammen zahlreiche Konzerte mehrere Instrumente und in vielfältiger Besetzung. Biber Messen ein Requiem zahlreiche Violinsonaten und Tafelmusiken. monumentalstes Werk schuf er 1682 anlässlich der des Erzstiftes Salzburg ein Werk mit 53 die Messe und Hymnus "Plaudite tympana". Leider der größte Teil seiner geistlichen Werke so wie unbekannt. Von seinen Opern ist namentlich bekannt "Chi la dura la vince" .
Kaum ein anderer Geiger und Komponist ihm setzte so häufig Doppelgriffe Dreier- und ein wie Biber. Er beherrschte schon damals Violinspiel bis in die siebente Lage was Arcangelo Corelli noch für unmöglich hielt.
Sonata representativa in der viele Tierstimmen imitiert werden 1669
Die 16 Mysteriensonaten (Rosenkranzsonaten) 1670 bis auf 2 alle in Skordatur die einzelnen Stimmungen sind auf der Abblidung In der 11. Sonate werden auch die vertauscht.
Sonata La Battalia 1673 (ein Schlachtengemälde) Titel: ”Das liderliche Schwarmen der Musquetirer Mars die undt Lamento der Verwundeten mit Arien initirt Baccho dedicirt von H. Biber Ao. 1673.”
Sonatae Tam Aris Quam Aulis servientes 1676 für 6 bis 8 Instrumente.
8 Violinsonaten Bei einer muß die Violine im Stück umgestimmt werden. 1681
Serenade Der Nachtwächterruf
" Mensa sonora seu musica instrumentalis " (Tafel-Sonaten für 2 Viol. Viola und
" Trombet- und musikalischer taffeldienst à 4 "
" 12 Sonatae Polycarpi à 9 " (Für Trompete Streicher Pauken und B.C.)
Sonaten Fidicinium sacroprofanum (2 Violinen Viola Violone und B.C.)
Viele Gebrauchsmusiken z.B. Die liederliche Gesellschaft von allerley Humor oder die Sonata à 6 der Pauern-Kirchfarth genandt