Heinrich Schmid bewohnte Zeit seines Lebens gleiche Haus in Zürich in dem er geboren wurde. Trotz einer angeborenen Schwerhörigkeit erwachte ihm schon in seiner Jugendzeit die Liebe den Sprachen. Schon früh lernte er neben Griechisch die romanischen Sprachen Latein Französisch Italienisch Spanisch und die einzelnen rätoromanischen Dialekte .
Nach der Maturität studierte er in Zürich Romanistik . 1946 beendtet er sein Studium mit summa cum laude wobei der Schwerpunkt seiner Studien auf und Sprachgeographie lag.
Nach einem Aufenthalt in Florenz kehrte er in die Schweiz zurück wo er aufgrund seiner Hörbehinderung schwer einen angemessenen Broterwerb fand. Er erhielt eine Stelle als Mitarbeiter am Rätischen Namenbuch arbeitete für fast 15 Jahre am Dicziunari Grischun mit.
Im Jahre 1962 habilitierte er sich an der Universität Zürich bald darauf erfolgte die Beförderung zum Assistenzprofessor drei Jahre später zum Extraordinarius. Er folgte arbeitsreiche jedoch wenig spektakuläre akademische Karriere.
Erst spät kurz vor seinem Rücktritt akademischen Lehramt im Jahre 1983 erhielt er 1982 von der Lia Rumantscha den Auftrag gemeinsame bündnerromanische Schriftsprache für alle fünf Hauptdialekte schaffen. Nach nur sechs Wochen intensivster Arbeit er im April 1982 seine Richtlinien für die gemeinsame Schriftsprache Danach folgten rege Diskussionen und Reisen in Teile des bündnerromanischen Sprachgebiets wo er unermüdlich die gemeinsame Schriftsprache warb und viele Vorbehalte konnte. Dadurch wurde das Rätoromanischen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen und eine neue Dynamik ins ratöromanische Sprachgebiet die auch das Ladinische
Im Jahre 1988 baten Vertreter der Dolomitenladiner Heinrich Schmid auch für sie eine Schriftsprache zu schaffen. Schmid nahm die Herausforderung und überwand mit viel Kraft alle Schwierigkeiten sich ihm in den Weg stellten und im Sommer 1998 schließlich die langerwartete Publikation "Wegleitung für den Aufbau einer gemeinsamen Schriftsprache Dolomitenladiner" erleben. Die italienische Übersetzung dieses fundamentalen erlebte er jedoch leider nicht mehr da im Februar 1999 völlig unerwartet einem Herzinfarkt